Der nützliche Freund

Der nützliche Freund

von Ulrich Wickert·Buch 3 von 8
Taschenbuch
3.65
KrimiKorruptionMargauxFranzösische Lebensart

Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Beschreibung

Jacques Ricou, der grimmig-charmante Pariser Richter, untersucht den Tod von Marc Leroc, einer Schlüsselfigur im größten Korruptionsfall der deutsch-französischen Geschichte. Unvermittelt gerät Jacques in einen Sumpf aus Verrat und politischen Intrigen – in dem auch das Leben seiner Freundin Margaux auf dem Spiel steht. Ulrich Wickert glänzt als Kenner französischer Lebensart und zeigt sich einmal mehr als brillanter Krimiautor.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
320
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Ulrich Wickert, geboren 1942 in Tokio, ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands. Er machte sich mit kritischen Beiträgen beim Fernsehmagazin MONITOR einen Namen, bevor er für vierzehn Jahre als ARD-Auslandskorrespondent aus Washington, New York und Paris berichtete. Fünfzehn Jahre lang moderierte er die Tagesthemen und galt in dieser Zeit wegen seiner stilistisch geschliffenen, stets mit Ironie gespickten Texte als beliebtester Moderator des deutschen Fernsehens. Heute lebt er in Hamburg und Südfrankreich und ist Autor zahlreicher Sachbücher und Kriminalromane. www.ulrichwickert.de

Merkmale

1 Bewertungen

Stimmung

Traurig
Witzig
Gruselig
Erotisch
Spannend
Romantisch
Verstörend
Nachdenklich
Informativ
Herzerwärmend
8%
9%
7%
27%
44%
32%
29%
20%
20%
8%

Hauptfigur(en)

Sympathisch
Glaubwürdig
Entwickelnd
Vielschichtig
12%
50%
9%
20%

Handlungsgeschwindigkeit

Schnell0%
Langsam100%
Mittel0%
Variabel0%

Schreibstil

Einfach0%
Komplex0%
Mittel100%

Beiträge

1
Alle
2

Relativ anstrengend zu lesen und im Gestern hängen geblieben

Mein Lesefluss wurde vor allem durch zwei Dinge immer wieder gestört. Zum Einen die übertriebene Verwendung französischer Begriffe, die zwar Realismus erzeugen sollten, letztendlich aber dafür sorgten, dass ich immer wieder beim Lesen ins Stocken kam. Zum Anderen wurden recht viele Dinge ausführlich beschrieben, die mit der Handlung primär nichts zu tun hatten. Umgebungen, Essen, geschichtliche Hintergründe. Das ist zwar schön und gut, aber dieses Buch hat es nicht geschafft, das auf eine angenehme, immersive Art zu tun. Stattdessen waren die entsprechenden Abschnitte eher nervig und unpassend. Neben diesen Aspekten, die das Lesen erschwert haben, hat mich vor allem gestört, welche Werte das Buch vermittelt hat. Glorifizierung von Alkohol und Geld, mächtige Männer. Moderne Wertevorstellungen habe ich hier nicht gefunden; auch haben Familien und Kinder überhaupt keine Rolle gespielt. Insgesamt hat die eigentliche Geschichte durchaus spannende Aspekte bereitgehalten, die durch das Drumherum aber geschmälert wurden.

Beitrag erstellen