Der Junge, der seinen Geburtstag vergaß

Der Junge, der seinen Geburtstag vergaß

Taschenbuch
4.34
BücherverbrennungFreundschaftKriegHund

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Beschreibung

Am 14. September 1914 wird Jan vierzehn Jahre alt. Doch keine Sekunde denkt er an seinen Geburtstag. Denn deutsche Kanoniere besetzen sein polnisches Heimatdorf. Sein Vater kämpft auf der Seite der Russen, seine Mutter ist tot. Notgedrungen schließt sich Jan den Deutschen an. Er erlebt Not und Elend, aber auch echte Freundschaft. Und mehr als ein Mal rettet er den Männern das Leben. Für seinen mutigen Einsatz wird ihm sogar die deutsche Staatsbürgerschaft in Aussicht gestellt. Doch das Grauen des Krieges treibt Jan zu einem anderen Entschluss: Er desertiert.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
8.30 €

Beiträge

1
Alle
4

Der Schreibstil Rudolf Franks passt größtenteils zu Zielgruppe und Protagonist. Zu bemängeln ist hierbei nur, dass es sich bei der Hauptfigur Jan um einen 14-jährigen Jungen handelt, wofür ich die anfangs beschriebenen Unwissenheit etwas zu ausgeprägt fand. Die Kriegssituation ist dennoch authentisch und realistisch beschrieben, ohne verherrlicht zu werden. Über das Buch hinweg werden sehr viele Figuren eingeführt, was es teilweise schwer macht, den Überblick zu behalten und alle Handlungen richtig einzuordnen. Dennoch hat die Geschichte einen spürbaren roten Faden und ist sinnvoll. Zudem ist immer klar, wie viel Zeit ungefähr vergangen ist, was die Verständlichkeit erhöht. Mir persönlich hat die Loyalität und Freundschaft innerhalb der Batterie und Jan gegenüber sehr gefallen. Auf diese Weise wird auch der innere Konflikt der Soldaten gut dargestellt. Insgesamt gebe ich dem Roman vier Sterne, da es trotz weniger Schwachstellen eine zum Nachdenken anregende und berührende Geschichte über den Krieg ist.

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