Der Augenblick der Liebe

Der Augenblick der Liebe

Taschenbuch
3.51
TodeslustProphezeiungPrivatgelehrterEhe

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Beschreibung

Ein schicksalhaftes Treffen zwischen einem Privatgelehrten und einer faszinierenden jungen Frau: eine Geschichte über die Macht der Anziehung, das Spiel mit dem Feuer und die Sehnsucht nach dem Besonderen.

Gottlieb Zürn, ein älterer Privatgelehrter, erhält unerwarteten Besuch von einer Doktorandin. Sie interessiert sich für seine Aufsätze über den französischen Philosophen La Mettrie und überreicht ihm, zu seiner Überraschung und Schmeichelei, eine Sonnenblume. Obwohl sie vom Alter her seine Enkelin sein könnte, spürt er sofort das Knistern erotischer Spannung zwischen ihnen. "Es gibt nichts, wofür man nicht bestraft werden kann", sagt sie geheimnisvoll.

In Der Augenblick der Liebe entfaltet Bestsellerautor Martin Walser meisterhaft die Geschichte einer ungewöhnlichen Begegnung und einer Anziehung, die alle Konventionen sprengt. Mit psychologischer Tiefe und sprachlicher Brillanz erkundet er die Abgründe der menschlichen Seele und die Sehnsucht nach dem Besonderen. Ein Roman über die Macht des Augenblicks, die Kunst der Verführung und den schmalen Grat zwischen Leidenschaft und Verhängnis.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Martin Walser, 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren, war einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegsliteratur. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis, 1998 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2015 den Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis. Außerdem wurde er mit dem Orden «Pour le Mérite» ausgezeichnet und zum «Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Martin Walser starb am 26. Juli 2023 in Überlingen.

Beiträge

1
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Kein Buch zum Wohlfühlen

DNF: Walsers Sprache blieb für mich anstrengend, ohne dass sich ein Sog eingestellt hat. Was mich wirklich verloren hat, waren die Frauenbeschreibungen: sehr körperfixiert, objektivierend und stellenweise mit unangenehm infantilen Bildern. Ich verstehe, dass viele die psychologische Genauigkeit loben. Für mich überwog aber das Unbehagen.

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