Der 35. Mai
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren und starb 1974 in München. Der Schriftsteller, Satiriker, Dramatiker und nicht zuletzt Autor der berühmten Kinderklassiker ›Das doppelte Lottchen‹, ›Das fliegende Klassenzimmer‹, ›Pünktchen und Anton‹, ›Emil und die Detektive‹ und ›Die Konferenz der Tiere‹ wurde mit zahlreichen Preisen bedacht (u.a. mit dem Büchner-Preis und der Hans-Christian Andersen-Medaille). »Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker. Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat. War er ein Schulmeister? Aber ja doch, nur eben Deutschlands amüsantester und geistreichster. Er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug.« Marcel Reich-Ranicki
Beiträge
Für Kinder und die, die nie richtig erwachsen werden
Schreib einen kreativen Fantasie-Aufsatz, lautete es in der Schule Haben wir uns früher auch so Geschichten ausgedacht, es ist so beruhigend, alles ist möglich, alles driftet weg von der Realität… Kästner lässt auch geschichtsbekannte Personen auftreten, Haniball, Cäsar und Napoleon und Wallenstein spielen Krieg mit Zinnsoldaten und er macht sich Gedanken, ob sich Konrad auch tot schiessen lassen würde.. ein Mädchen schildert, dass sich ihre Mutter nie um sie kümmert, sie bekommt kein Frühstück und abends kommt ihre Mutter nicht heim… also es sind schon heftige Themen verpackt. Das Buch wurde 1932 veröffentlicht, 1933 fielen Kästners Bücher der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer, er kritisiert die Schule, die elterliche Erziehung und damit war er im System nicht tragbar.
Eine verrückte Kindergeschichte, die bereits so viel Weitsichtigkeit hatte.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Kinderbuch von Kästner endlich mal gelesen habe. Eine wunderschöne fantasiereiche Geschichte, die zeigt, was möglich ist und auch sehr weitsichtig, wenn man bedenkt, dass es erstmals 1932 veröffentlicht wurde. Ich sage nur Elektropolis, wo Autos von selber fahren...
Dieses Buch enthält soviel Fanatsie. Es ist bezaubernd! Ich habe es bereits als Kind vorgelesen bekommen und es als Erwachsene nun noch einmal gelesen und bin vollkommen fasziniert von den Ideen Erich Kästners. Man kann aber keine 'political correctness' von einem Buch erwarten, welches 1931 geschrieben wurde - also Vorsicht beim Vorlesen für Kinder!
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren und starb 1974 in München. Der Schriftsteller, Satiriker, Dramatiker und nicht zuletzt Autor der berühmten Kinderklassiker ›Das doppelte Lottchen‹, ›Das fliegende Klassenzimmer‹, ›Pünktchen und Anton‹, ›Emil und die Detektive‹ und ›Die Konferenz der Tiere‹ wurde mit zahlreichen Preisen bedacht (u.a. mit dem Büchner-Preis und der Hans-Christian Andersen-Medaille). »Erich Kästner war ein wehmütiger Satiriker und ein augenzwinkernder Skeptiker. Er war Deutschlands hoffnungsvollster Pessimist und der deutschen Literatur positivster Negationsrat. War er ein Schulmeister? Aber ja doch, nur eben Deutschlands amüsantester und geistreichster. Er war ein Prediger, der stolz die Narrenkappe trug.« Marcel Reich-Ranicki
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Für Kinder und die, die nie richtig erwachsen werden
Schreib einen kreativen Fantasie-Aufsatz, lautete es in der Schule Haben wir uns früher auch so Geschichten ausgedacht, es ist so beruhigend, alles ist möglich, alles driftet weg von der Realität… Kästner lässt auch geschichtsbekannte Personen auftreten, Haniball, Cäsar und Napoleon und Wallenstein spielen Krieg mit Zinnsoldaten und er macht sich Gedanken, ob sich Konrad auch tot schiessen lassen würde.. ein Mädchen schildert, dass sich ihre Mutter nie um sie kümmert, sie bekommt kein Frühstück und abends kommt ihre Mutter nicht heim… also es sind schon heftige Themen verpackt. Das Buch wurde 1932 veröffentlicht, 1933 fielen Kästners Bücher der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer, er kritisiert die Schule, die elterliche Erziehung und damit war er im System nicht tragbar.
Eine verrückte Kindergeschichte, die bereits so viel Weitsichtigkeit hatte.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses Kinderbuch von Kästner endlich mal gelesen habe. Eine wunderschöne fantasiereiche Geschichte, die zeigt, was möglich ist und auch sehr weitsichtig, wenn man bedenkt, dass es erstmals 1932 veröffentlicht wurde. Ich sage nur Elektropolis, wo Autos von selber fahren...
Dieses Buch enthält soviel Fanatsie. Es ist bezaubernd! Ich habe es bereits als Kind vorgelesen bekommen und es als Erwachsene nun noch einmal gelesen und bin vollkommen fasziniert von den Ideen Erich Kästners. Man kann aber keine 'political correctness' von einem Buch erwarten, welches 1931 geschrieben wurde - also Vorsicht beim Vorlesen für Kinder!










