Dem Gehirn beim Denken zusehen

Dem Gehirn beim Denken zusehen

Taschenbuch
3.98

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Beschreibung

Warum sind intelligente Menschen oft so unvernünftig? Faszinierende Antworten auf diese und viele weitere Fragen der Neurowissenschaft Ihr Gehirn ist nach dem Lesen dieses Buchs nicht mehr so wie zuvor, freuen Sie sich über die neuen Synapsen! Welche Prozesse im Gehirn sind für Intelligenz, Willensfreiheit, Empathie oder Vernunft verantwortlich? Lassen sich Erinnerungen fälschen? Und was passiert eigentlich im Gehirn, wenn wir in die Pubertät kommen? Die launig erzählten »Facetten für Neugierige« lassen ein buntes Geflecht von wissenschaftlichen Erkenntnissen, originellen Ansichten und kritischen Reflexionen über unser wichtigstes Organ – das Gehirn - entstehen. Die Faszination für die unglaubliche Komplexität und Kapazität des Gehirns ist ebenso unterhaltsam wie lehrreich. Neurowissenschaften spannend und unterhaltsam erklärt Kurzweilig und humorvoll: Im einzigartigen Stil, für den die Autorin bekannt ist Lernen hat noch nie so viel Spaß gemacht Monika Niehaus und Martin Osterloh erzählen Anekdoten und Geschichten aus den Bereichen der Neurowissenschaften, Psychologie und der Medizingeschichte – ein unterhaltsames Buch über die Hirnforschung, verständlich und spannend gleichermaßen. Aus dem Inhalt: Wo sitzt die Intelligenz? Wie smart ist Künstliche Intelligenz? Alzheimer: die eigene Vergangenheit verlieren Eine Frau bleibt skeptisch: Elizabeth Loftus und falsche Erinnerungen fMRT: Kann man dem Gehirn ansehen, dass es lügt? Testosteron und Impulskontrolle im pubertierenden Gehirn Wenn etwas schiefgeht: tödliche Mutproben, jugendliche Gewalttäter und psychische Störungen Was leisten Spiegelneurone wirklich? Drapetomanie: Ist Rassismus eine Geisteskrankheit? Warum träumen wir?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Nachschlagewerke
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
187
Preis
22.70 €

Autorenbeschreibung

Monika Niehaus ist promovierte Biologin und freiberuflich als Autorin und naturwissenschaftliche Übersetzerin tätig. Sie hat mehrere Sachbücher zu zoologischen und neurowissenschaftlichen Themen verfasst, zudem einige Bände mit SF-Kurzgeschichten.

Beiträge

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Alle
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Aus dem Inhalt: 🧠 Was sagt der IQ eigentlich aus? 🧠 Ist Künstliche Intelligenz wirklich intelligent? 🧠 Spiegeln Spiegelneuronen tatsächlich unser Gegenüber? 🧠 Wo verläuft die Grenze zwischen psychisch normal und krank? 🧠 Kann man Träume tatsächlich fotografieren? 🧠 Lässt sich Teenagerverhalten neurophysiologisch verstehen? Normalerweise schreibe ich ausschließlich über Belletristik. Wenn ich doch mal ein Sachbuch vorstelle, dann ist es eines, an dessen Thematik ich persönlich interessiert bin und das mich vollends überzeugen konnte. Nun, ersteres ist hier definitiv der Fall! Neurowissenschaften faszinieren mich – vermutlich auch, weil ich seit zwei Jahrzehnten mit MS lebe und mich daher häufiger und näher mit dem Gehirn beschäftigt habe. Aber meines Erachtens ist die Zielgruppe des Buches weiter gestreut: 📚 Interessierte Laien: Personen ohne tiefes Vorwissen in Neurowissenschaften, die aber neugierig sind und mehr über das Gehirn und seine Funktionen erfahren möchten. 📚 Menschen aus dem Bildungsbereich, die nach spannenden und verständlichen Ressourcen suchen, um Schüler:innen die Grundlagen der Neurowissenschaften näherzubringen. 📚 Allgemeinbildungsinteressierte: Personen, die generell ihr Wissen erweitern möchten. Nun kommen wir zu meiner Meinung: inwiefern hat mich das Buch überzeugt? Niehaus und Osterloh holen auch Lesende ohne Vorwissen ab. Für jedes Thema liefern sie eine Faktenbasis, die sich bei Interesse durch die im Anhang aufgelisteten Quellen vertiefen lässt. Selbst Personen, für die Neurowissenschaften ein nie zuvor erkundetes Fremdland ist, werden in jedem Kapitel direkte Bezüge zum eigenen Leben finden. Zum Beispiel frönen allzu viele von uns dem Multitasking: Wir schreiben einen Text für die Arbeit, checken nebenher unsere Social Media, beantworten SMS und lassen vielleicht noch die Lieblingsserie auf dem Fernseher laufen. Dabei fühlen wir uns hochproduktiv, vielleicht sogar stolz darauf, so gut zu funktionieren, dass alles gleichzeitig wie am Schnürchen läuft. Doch Untersuchungen zeigen, dass dies ein fataler Trugschluss ist. Tatsächlich senkt chronisches Multitasking nicht nur die Produktivität, sondern schädigt das Arbeitsgedächtnis nachhaltig. Hier liefert das Buch konkrete Angaben und Verweise auf Studien. Katastrophal wird das beim 'distracted doctoring', wenn Chirurgen während der Op zum Handy greifen, der Narkosearzt nebenher auf Instagram postet, oder die Diagnoseärztin erstmal per SMS die Pläne fürs Abendessen abklären muss. Laut Studien ist das alles keineswegs unüblich – und dazu kommt noch, dass Ärzt:innen chronisch überarbeitet und übermüdet sind, was in einem anderen Kapitel näher besprochen wird. Wussten Sie, dass 24 Stunden Schlaflosigkeit schon ähnliche Auswirkungen haben wie ein Blutalkoholspiegel von 1,0 Promille, Ärzt:innen aber durchaus mal 36 Stunden durcharbeiten? Würden Sie sich gerne unters Messer legen, wenn Sie wüssten, dass der Chirurg erstmal drei Bierchen gekippt hat? Diese und andere Themen werden leicht verständlich und unterhaltsam erörtert, jedoch mit echtem Gehalt und keineswegs trivial. Empathie, freier Wille (oder die Illusion des freien Willens), die Messbarkeit von Intelligenz, die biologische Bedeutung des Träumens… Das ist hochspannend und zeigt sich immer wieder als überraschend relevant für den eigenen Alltag! Insgesamt ist dieses Buch eine hervorragende Empfehlung für alle, die sich für die Funktionsweise des Gehirns und die Geheimnisse des Denkens interessieren, ohne dabei von Fachjargon überwältigt zu werden.

4

Die Autoren haben ein wirklich unterhaltsames und locker geschriebenes Buch über Neurobiologie geschaffen.  Eine klare Lesempfehlung!

⭐️⭐️⭐️⭐️( 4,5 / 5 ) ✨ „Dem Gehirn beim Denken zusehen" von Niehaus und Osterloh, vermittelt einige Grundlagen zum Verständnis neurowisenschaftlicher Themen und liefert dabei neue Denkanstöße. 💭 Neurowissenschaften faszinieren mich - wenn es euch ebenso geht, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Für jedes Thema liefern die Autoren eine Faktenbasis, die sich bei Interesse durch die im Anhang aufgelisteten Quellen vertiefen lässt. Selbst Personen, für die Neurowissenschaften ein nie zuvor erkundetes Fremdland ist, werden in jedem Kapitel direkte Bezüge zum eigenen Leben finden.   ✨ Niehaus/Osterloh schaffen es, allein schon mit griffigen Überschriften das Interesse zu wecken, aber vor allen Dingen, das Thema allgemeinverständlich aufzubereiten, ohne es dabei an wissenschaftlicher Genauigkeit fehlen zu lassen. Neben der Faktenbasis, hat mir insbesondere die Einordnung der Erkenntnisse in den (gesellschaftlichen) Gesamtzusammenhang, gefallen.    ✨ Die Autoren haben ein wirklich unterhaltsames und locker geschriebenes Buch über Neurobiologie geschaffen.  Eine klare Lesempfehlung!

3.5

Dem Gehirn beim Denken zusehen bietet eine anschauliche und verständliche "Einführung" in die Neurowissenschaften, die durch kurze, prägnante Essays verschiedene Facetten des menschlichen Gehirns und seiner Funktionen beleuchtet. Struktur und Funktion des Gehirns, Komplexität der Intelligenz, Gedächtnis und Erinnerungen, Gehirnaktivität und Bildgebung fassen die zentralen Themen und Botschaften des Buches kompakt zusammen.

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