Das Vermächtnis der Magd
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Hat mir über weite Strecken gefallen, aber das Ende und was es impliziert finde ich fragwürdig.
Die junge Bessie erhält im Schottland des 19. Jahrhunderts mehr oder weniger durch Zufall eine Anstellung im Haus eines kleinen Landbesitzers. Dieser ist oft unterwegs und so hat Bessie es überwiegend mit Arabella, der Ehefrau des Hausherren zu tun. Diese trägt Bessie schon bald merkwürdige Aufgaben auf, etwa sich immer wieder abwechselnd auf einen Stuhl zu setzen und aufzustehen. Verwundert über ihre Arbeitgeberin, nutzt Bessie eine Gelegenheit, sich Arabellas Aufzeichnungen anzusehen (sie kann aus Gründen, die zunächst nicht erklärt werden, gut lesen und schreiben). Und muss feststellen, dass Arabella ihre Dienstmädchen für obskure Verhaltensstudien nutzt, die sie in einem Notizbuch festhält und "Observations" nennt. Jane Harris' Protagonistin Bessie ist definitiv ein spannender, humorvoller Charakter, der einige Geheimnisse birgt, von denen wir von Bessie in einigen Rückblenden erfahren. Gegenstand des Romans ist jedoch das Schicksal der Hausherrin Arabella, das zunächst wie eines der beklagenswerten Schicksale anmutet, die intelligenten Frauen, die in dieser Zeit der Willkür ihrer Ehemänner und/oder Väter ausgesetzt waren. Soweit gefiel mir das Buch wirklich, es ist unterhaltsam und lustig geschrieben, mit einer originellen Protagonistin. Doch die Auflösung gefiel mir gar nicht. Insbesondere nicht, was sie impliziert. Daher kann ich diesem Buch nicht mehr als drei Sterne geben. Ich hoffe, "Sugar Money" von der Autorin, das ich auf dem SuB habe, enttäuscht mich diesbezüglich weniger.
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Beiträge
Hat mir über weite Strecken gefallen, aber das Ende und was es impliziert finde ich fragwürdig.
Die junge Bessie erhält im Schottland des 19. Jahrhunderts mehr oder weniger durch Zufall eine Anstellung im Haus eines kleinen Landbesitzers. Dieser ist oft unterwegs und so hat Bessie es überwiegend mit Arabella, der Ehefrau des Hausherren zu tun. Diese trägt Bessie schon bald merkwürdige Aufgaben auf, etwa sich immer wieder abwechselnd auf einen Stuhl zu setzen und aufzustehen. Verwundert über ihre Arbeitgeberin, nutzt Bessie eine Gelegenheit, sich Arabellas Aufzeichnungen anzusehen (sie kann aus Gründen, die zunächst nicht erklärt werden, gut lesen und schreiben). Und muss feststellen, dass Arabella ihre Dienstmädchen für obskure Verhaltensstudien nutzt, die sie in einem Notizbuch festhält und "Observations" nennt. Jane Harris' Protagonistin Bessie ist definitiv ein spannender, humorvoller Charakter, der einige Geheimnisse birgt, von denen wir von Bessie in einigen Rückblenden erfahren. Gegenstand des Romans ist jedoch das Schicksal der Hausherrin Arabella, das zunächst wie eines der beklagenswerten Schicksale anmutet, die intelligenten Frauen, die in dieser Zeit der Willkür ihrer Ehemänner und/oder Väter ausgesetzt waren. Soweit gefiel mir das Buch wirklich, es ist unterhaltsam und lustig geschrieben, mit einer originellen Protagonistin. Doch die Auflösung gefiel mir gar nicht. Insbesondere nicht, was sie impliziert. Daher kann ich diesem Buch nicht mehr als drei Sterne geben. Ich hoffe, "Sugar Money" von der Autorin, das ich auf dem SuB habe, enttäuscht mich diesbezüglich weniger.




