Das unsichtbare Band
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Beschreibung
Ein einzigartiges Frauenschicksal aus der arabischen Welt
In den Bergen des Libanon wächst die junge Amal in der streng patriarchalischen Religionsgemeinschaft der Drusen auf. Sie will nur eines: die Schule besuchen und studieren, doch das ist für Mädchen nicht vorgesehen. Immerhin darf ihre Mutter Brot backen und mit ihren Einkünften das Schulgeld ihrer Töchter bezahlen. Als Amal, die jüngste, mit fünfzehn verheiratet wird und das Elternhaus verlässt, schweigt die Mutter. Unbeirrt, wenn auch gegen viele Widerstände, geht die junge Frau ihren Weg und beginnt zu begreifen, was es heißt, selbstbestimmt zu leben und wahrhaftig zu lieben.
Ein poetischer, anrührender Text über Freiheit, Tradition und das Band, das Frauen miteinander verbindet und für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen lässt.
In ihrem Debütroman, der auf der Shortlist des International Prize for Arabic Fiction stand, beschreibt Haneen Al-Sayegh eine Kindheit und Jugend in der ultrastrengen Religionsgemeinschaft der Drusen. Eine Frau begehrt auf und geht ihren eigenen Weg.
»Große Literatur aus dem Libanon. Haneen Al-Sayeghs kraftvoller Roman berührt und ermutigt.« Dagmar Kaindl, Buchkultur
»Ein Bildungsroman im besten Sinne.« 3sat Kulturzeit
»Eine höchst lesenswerte Auseinandersetzung mit Herkunft, Familie und Gemeinschaft, ein Loblied auf Freiheit und Ichfindung – ein bescheidenes und damit umso imposanteres Meisterwerk.« Moritz Holler, WDR5
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Haneen Al-Sayegh, geboren 1986 im Libanongebirge, studierte Englische Literatur an der American University of Beirut, arbeitet als Dozentin und Übersetzerin. Sie hat drei Gedichtbände veröffentlicht und wurde mit dem renommierten Naji-Naaman-Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr Debütroman ›Das unsichtbare Band‹ stand auf der Shortlist für den International Prize for Arabic Fiction. Haneen Al-Sayegh lebt in Beirut und Berlin.
Beiträge
Ich gebe zu, ich war mir nicht sicher, ob dieser Roman meinem Geschmack entspricht. Aber was ich bekommen habe, war ein Einblick in eine fremde Kultur, die mir die Liebe zum Libanon und zur Religion nähergebracht hat. Zur Kultur, zu den Unterschieden, aber auch zu Ähnlichkeiten. Doch besonders hat mir der Roman eine Frau gezeigt, die stark ist, viele Hindernisse überwinden muss, viele Wege geht um anderen in ihrem Umfeld zu helfen und doch alles schafft und ein Vorbild für all die anderen Frauen ist. Einfach großartig. Ich werde noch lange an diesen Roman denken.
Amal wächst in einer drusischen Gemeinde in einem libanesischen Bergdorf auf und wird mit 15 Jahren verheiratet. Doch Amal ist gut in der Schule und will studieren. Sie will unbedingt ihren Weg gehen, arbeitet hart dafür und setzt sich durch. Dennoch schlägt sich der ständige Kampf gegen äußere und innere Widerstände irgendwann in einer Depression nieder. Aber Amal gibt nicht auf. Ich konnte hier durchaus noch etwas dazu lernen, z.B. über die Religionsgemeinschaft der Drusen, einige Gedanken-Formulierungen haben mich sehr angesprochen und ich habe mit Amal mitgefiebert. Insgesamt war es aber zu wenig Neues, mit der poetisch-blumigen Sprache kam ich nicht immer klar und so richtig nah kam ich Amal nicht. Im Buch gibt es wenig Hinweise darauf, wie autobiografisch das Buch ist. Wer mit Schilderungen von Gewalt gegen Frauen schwer klar kommt und trotzdem ein Buch über das Leben arabischer Frauen lesen möchte, sollte sich dieses Buch näher anschauen.
Faszinierende Geschichte einer jungen Frau aus dem Lybanon, die in der Religionsgemeinschaft der Drusen aufwächst und verheiratet wird. Sie erkämpft sich ihren Weg in die literarische Wissenschaft und erzählt uns ihren Weg des Freikämpfens aus familiären Fesseln, religiösen Bindungen, Depressionen und Unterdrückung als Frau. Bewegender Bericht aus einem Teil der Welt und über die Lebens- und Glaubenswelt der Drusen. Die teilweise blumige Sprache unterstreich die Fremdartigkeit. Das Buch hat mich berührt. Klare Leseempfehlung.
Ein wunderschönes Buch über Familie, Liebe, Frausein, patriarchale Strukturen und der Wunsch nach Bildung. Man merkt, dass die Autorin Dichterin ist, denn ihre Sprache ist so wunderschön, bildhaft und ausgewählt, wie man es gar nicht mal so oft hat. Das ist definitiv ein Buch für Fans von Ocean Vuong.
Sanfter, poetischer und berührender Roman, der Einblick in die strenge Religionsgemeinschaft der Drusen im Libanon gibt
Im Mittelpunkt steht die junge Amal, die zwar schon jung zwangsverheiratet wird, sich aber gegen die patriarchalischen Regeln ihrer Gemeinde auflehnt. Sie studiert, macht Karriere und trifft letztlich eine unglaublich schwere Entscheidung, um ihren Weg gehen zu können. Und der ist alles andere als leicht, denn ihre Möglichkeiten als Frau in der arabischen Welt sind stark beschränkt. Was sie ertragen muss, um ihren Träumen nachzugehen – für mich nur schwer vorstellbar. Ein Buch über Freiheit, Mut, aber auch Traditionen und Familie. Und das unsichtbare Band, das uns für immer mit ihr verbindet. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, was ich sehr empfehlen kann. Die Stimme der Sprecherin war grandios, ich habe ihr wahnsinnig gern zugehört.
Amal wächst im Libanon in einer drusischen Familie auf, streng gebunden an Tradition und Religion. Früh wird sie verheiratet – doch statt sich den ihr zugedachten Pflichten zu fügen, träumt sie von einem Studium und einem selbstbestimmten Leben. Der Roman zeichnet eindrucksvoll ihren mühsamen Weg aus familiären Fesseln, religiösen Zwängen und der Unterdrückung als Frau. Eine bedrückende und zugleich bewegende Geschichte, die sprachlich fein und kraftvoll erzählt wird.
Ein intensives, schonungslos ehrliches Buch über Familie, Identität und die Wunden der Vergangenheit. Voller Emotion, Wucht und sprachlicher Schönheit – ein echtes Ausrufezeichen!
„Das unsichtbare Band“ von Hanan al-Shaykh Ein außergewöhnlich kraftvoller Roman, der tief unter die Haut geht. „Das unsichtbare Band“ erzählt auf eindringliche Weise von Familie, kultureller Identität und dem Schmerz der Entfremdung – und dabei auch von der Hoffnung auf Versöhnung. Hanan al-Shaykh gelingt es, mit feinem Gespür die leisen Zwischentöne menschlicher Beziehungen hörbar zu machen. Die Sprache ist poetisch und klar zugleich, die Charaktere sind lebendig, komplex und bleiben lange im Gedächtnis. Dieses Buch öffnet nicht nur Fenster in andere Welten, sondern auch in die eigene Seele. Es hat mich tief bewegt – ein literarisches Juwel, das lange nachhallt. Fazit: Ergreifend, klug, wunderschön geschrieben. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt.
Das Buch hat mich berührt, besonders als ich erfahren habe, dass es auf dem Leben der Schriftstellerin beruht. Ich fand es streckenweise sehr traurig, aber der Schreibstil ist sehr schön und nach hinten raus wird es auch sehr spannend. Ich habe viel über die Drusen gelernt. Ein feministisches Buch, über Selbstermächtigung, Familienverbundenheit, Trauma, Mutterschaft und den Weg zur Selbstliebe. Besonders gern mag ich die Message: Bildung ist der Schlüssel für Frauen zum Öffnen der Türen für ein freies Leben.
Beschreibung
Ein einzigartiges Frauenschicksal aus der arabischen Welt
In den Bergen des Libanon wächst die junge Amal in der streng patriarchalischen Religionsgemeinschaft der Drusen auf. Sie will nur eines: die Schule besuchen und studieren, doch das ist für Mädchen nicht vorgesehen. Immerhin darf ihre Mutter Brot backen und mit ihren Einkünften das Schulgeld ihrer Töchter bezahlen. Als Amal, die jüngste, mit fünfzehn verheiratet wird und das Elternhaus verlässt, schweigt die Mutter. Unbeirrt, wenn auch gegen viele Widerstände, geht die junge Frau ihren Weg und beginnt zu begreifen, was es heißt, selbstbestimmt zu leben und wahrhaftig zu lieben.
Ein poetischer, anrührender Text über Freiheit, Tradition und das Band, das Frauen miteinander verbindet und für eine gerechtere Gesellschaft kämpfen lässt.
In ihrem Debütroman, der auf der Shortlist des International Prize for Arabic Fiction stand, beschreibt Haneen Al-Sayegh eine Kindheit und Jugend in der ultrastrengen Religionsgemeinschaft der Drusen. Eine Frau begehrt auf und geht ihren eigenen Weg.
»Große Literatur aus dem Libanon. Haneen Al-Sayeghs kraftvoller Roman berührt und ermutigt.« Dagmar Kaindl, Buchkultur
»Ein Bildungsroman im besten Sinne.« 3sat Kulturzeit
»Eine höchst lesenswerte Auseinandersetzung mit Herkunft, Familie und Gemeinschaft, ein Loblied auf Freiheit und Ichfindung – ein bescheidenes und damit umso imposanteres Meisterwerk.« Moritz Holler, WDR5
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Haneen Al-Sayegh, geboren 1986 im Libanongebirge, studierte Englische Literatur an der American University of Beirut, arbeitet als Dozentin und Übersetzerin. Sie hat drei Gedichtbände veröffentlicht und wurde mit dem renommierten Naji-Naaman-Literaturpreis ausgezeichnet. Ihr Debütroman ›Das unsichtbare Band‹ stand auf der Shortlist für den International Prize for Arabic Fiction. Haneen Al-Sayegh lebt in Beirut und Berlin.
Beiträge
Ich gebe zu, ich war mir nicht sicher, ob dieser Roman meinem Geschmack entspricht. Aber was ich bekommen habe, war ein Einblick in eine fremde Kultur, die mir die Liebe zum Libanon und zur Religion nähergebracht hat. Zur Kultur, zu den Unterschieden, aber auch zu Ähnlichkeiten. Doch besonders hat mir der Roman eine Frau gezeigt, die stark ist, viele Hindernisse überwinden muss, viele Wege geht um anderen in ihrem Umfeld zu helfen und doch alles schafft und ein Vorbild für all die anderen Frauen ist. Einfach großartig. Ich werde noch lange an diesen Roman denken.
Amal wächst in einer drusischen Gemeinde in einem libanesischen Bergdorf auf und wird mit 15 Jahren verheiratet. Doch Amal ist gut in der Schule und will studieren. Sie will unbedingt ihren Weg gehen, arbeitet hart dafür und setzt sich durch. Dennoch schlägt sich der ständige Kampf gegen äußere und innere Widerstände irgendwann in einer Depression nieder. Aber Amal gibt nicht auf. Ich konnte hier durchaus noch etwas dazu lernen, z.B. über die Religionsgemeinschaft der Drusen, einige Gedanken-Formulierungen haben mich sehr angesprochen und ich habe mit Amal mitgefiebert. Insgesamt war es aber zu wenig Neues, mit der poetisch-blumigen Sprache kam ich nicht immer klar und so richtig nah kam ich Amal nicht. Im Buch gibt es wenig Hinweise darauf, wie autobiografisch das Buch ist. Wer mit Schilderungen von Gewalt gegen Frauen schwer klar kommt und trotzdem ein Buch über das Leben arabischer Frauen lesen möchte, sollte sich dieses Buch näher anschauen.
Faszinierende Geschichte einer jungen Frau aus dem Lybanon, die in der Religionsgemeinschaft der Drusen aufwächst und verheiratet wird. Sie erkämpft sich ihren Weg in die literarische Wissenschaft und erzählt uns ihren Weg des Freikämpfens aus familiären Fesseln, religiösen Bindungen, Depressionen und Unterdrückung als Frau. Bewegender Bericht aus einem Teil der Welt und über die Lebens- und Glaubenswelt der Drusen. Die teilweise blumige Sprache unterstreich die Fremdartigkeit. Das Buch hat mich berührt. Klare Leseempfehlung.
Ein wunderschönes Buch über Familie, Liebe, Frausein, patriarchale Strukturen und der Wunsch nach Bildung. Man merkt, dass die Autorin Dichterin ist, denn ihre Sprache ist so wunderschön, bildhaft und ausgewählt, wie man es gar nicht mal so oft hat. Das ist definitiv ein Buch für Fans von Ocean Vuong.
Sanfter, poetischer und berührender Roman, der Einblick in die strenge Religionsgemeinschaft der Drusen im Libanon gibt
Im Mittelpunkt steht die junge Amal, die zwar schon jung zwangsverheiratet wird, sich aber gegen die patriarchalischen Regeln ihrer Gemeinde auflehnt. Sie studiert, macht Karriere und trifft letztlich eine unglaublich schwere Entscheidung, um ihren Weg gehen zu können. Und der ist alles andere als leicht, denn ihre Möglichkeiten als Frau in der arabischen Welt sind stark beschränkt. Was sie ertragen muss, um ihren Träumen nachzugehen – für mich nur schwer vorstellbar. Ein Buch über Freiheit, Mut, aber auch Traditionen und Familie. Und das unsichtbare Band, das uns für immer mit ihr verbindet. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, was ich sehr empfehlen kann. Die Stimme der Sprecherin war grandios, ich habe ihr wahnsinnig gern zugehört.
Amal wächst im Libanon in einer drusischen Familie auf, streng gebunden an Tradition und Religion. Früh wird sie verheiratet – doch statt sich den ihr zugedachten Pflichten zu fügen, träumt sie von einem Studium und einem selbstbestimmten Leben. Der Roman zeichnet eindrucksvoll ihren mühsamen Weg aus familiären Fesseln, religiösen Zwängen und der Unterdrückung als Frau. Eine bedrückende und zugleich bewegende Geschichte, die sprachlich fein und kraftvoll erzählt wird.
Ein intensives, schonungslos ehrliches Buch über Familie, Identität und die Wunden der Vergangenheit. Voller Emotion, Wucht und sprachlicher Schönheit – ein echtes Ausrufezeichen!
„Das unsichtbare Band“ von Hanan al-Shaykh Ein außergewöhnlich kraftvoller Roman, der tief unter die Haut geht. „Das unsichtbare Band“ erzählt auf eindringliche Weise von Familie, kultureller Identität und dem Schmerz der Entfremdung – und dabei auch von der Hoffnung auf Versöhnung. Hanan al-Shaykh gelingt es, mit feinem Gespür die leisen Zwischentöne menschlicher Beziehungen hörbar zu machen. Die Sprache ist poetisch und klar zugleich, die Charaktere sind lebendig, komplex und bleiben lange im Gedächtnis. Dieses Buch öffnet nicht nur Fenster in andere Welten, sondern auch in die eigene Seele. Es hat mich tief bewegt – ein literarisches Juwel, das lange nachhallt. Fazit: Ergreifend, klug, wunderschön geschrieben. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt.
Das Buch hat mich berührt, besonders als ich erfahren habe, dass es auf dem Leben der Schriftstellerin beruht. Ich fand es streckenweise sehr traurig, aber der Schreibstil ist sehr schön und nach hinten raus wird es auch sehr spannend. Ich habe viel über die Drusen gelernt. Ein feministisches Buch, über Selbstermächtigung, Familienverbundenheit, Trauma, Mutterschaft und den Weg zur Selbstliebe. Besonders gern mag ich die Message: Bildung ist der Schlüssel für Frauen zum Öffnen der Türen für ein freies Leben.













