Das Patriarchat im Uterus
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Dr. med. Alicia Baier ist 33 Jahre alt, Ärztin in der Gynäkologie und führt selbst Schwangerschaftsabbrüche durch. Seit ihrem Medizinstudium fasziniert sie dieses feministische Thema an der Schnittstelle zwischen Politik und Medizin: 2015 gründete sie die erste deutsche Hochschulgruppe der Medical Students for Choice in Berlin. Seit 2019 ist sie Gründungsvorsitzende von Doctors for Choice Germany und seit 2022 im deutschen Vorstand von FIAPAC (Internationale Vereinigung von Fachkräften zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption). Von 2021 bis 2023 war sie Vorstandsmitglied des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesundheit (AKF). Große Präsenz in den Medien. Sie lebt in Berlin.
Beiträge
In “Das Patriarchat im Uterus” geht Autorin Dr. med. Alicia Baier auf die Geschichte, die gegenwärtige Lage und zukünftige Perspektiven reproduktiver Selbstbestimmung von Personen mit Uterus ein und zeigt auf, wie unterdrückend und patriarchal unsere Gesellschaft und insbesondere die Politik gegenwärtig in Deutschland immer noch ist. Ich war der Meinung, über die Thematik rund um Schwangerschaftsabbrüche recht gut Bescheid zu wissen, wurde aber eines besseren belehrt. Die tiefgreifende Analyse der Autorin, was Studien zum Thema angeht sowie ihre eigene Erfahrung als Ärztin hat mir aufgezeigt, wie wenig ich selbst, als am Thema interessierte Laiin weiß, sowohl was die verheerende Versorgungslage, die gezielte politische und lobbyistische Einmischung zur Ächtung, die medizinischen Möglichkeiten und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung eines flächendeckenden Zugangs zu dieser medizinischen Versorgung betrifft. Es war ein Augenöffner, der mich noch mehr für dieses Thema und die damit verknüpften Strukturen sensibilisiert hat. Dabei ist das Werk keinesfalls trocken oder zu wissenschaftlich, um es als medizinfremde Person zu verstehen, sondern lässt sich sehr gut als Sachbuch lesen. Ein enorm wichtiges Buch - absolute Empfehlung! *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Empört euch! Puh, das Buch hat mich nicht richtig wütend gemacht, weil es so sachlich geschrieben ist, aber etwas in mir brodelt immer mehr. Das Thema selbstbestimmter Schwangerschaftsabbrüche kann uns alle früher oder später direkt oder im Umfeld betreffen. Ich war doch stellenweise schockiert, wie sehr uns nach deutschem Recht unsere Rechte, und damit meine ich Grund- und Menschenrechte abgesprochen werden.
Unbedingt lesen!
So früh schon eins der mit Sicherheit besten Bücher über feministische Themen, das ich dieses Jahr lesen werde. Mir war nicht klar, wie viel ich über Schwangerschaftsabbrüche NICHT wusste, dabei sind sie etwa genauso häufig wie Blinddarm-OPs. Pro-Choicer müssen allerdings auch gegen eine von konservativen und erzkatholischen Personen geprägten Maschinerie aus Ideologie und Falschinformationen ankämpfen, obwohl laut Umfragen 70 - 80% (!) der Menschen in Deutschland für eine Legalisierung sind. Die Dimensionen rund um das Thema Abtreibung - strukturell, medizinisch, politisch, juristisch persönlich - sind in diesem Buch so breit und aufschlussreich erklärt, dass man sich (insbesondere als Frau) hinterher gewappneter fühlt, sollte man doch mal damit konfrontiert werden.
Von Korruption, Manipulation und Hoffnung
„Das Patriarchat und der Uterus“ ist definitiv das Highlight meines aktuellen Lesejahres. Dr. Alicia Baier nimmt uns mit auf eine Reise durch den Feminismus. Sie erklärt, wie der moderne Feminismus entstanden ist und wie das Patriarchat die aktuelle Lebensrealität von Frauen* beeinflusst; welche Hintergrundstrukturen die aktuelle Situation bedingen und wie Abtreibungen in der Medizin gesehen werden. Sie zeigt auf, welche Veränderungen nötig sind, um ein geschlechtergerechteres Deutschland in seiner medizinischen Versorgung zu schaffen. Das Buch ist am Anfang wirklich dicht geschrieben, wodurch ich eine Weile gebraucht habe, um im Buch voranzukommen. Spätestens nach dem ersten Drittel wird das Buch deutlich zugänglicher, da es immer wieder Realitätsbezüge zu meiner eigenen Realität als Frau gibt. Besonders wertvoll fand ich die verschiedenen Studien, auf die sich Baier immer wieder bezieht. Egal, ob man mit medizinischem oder feministischem Vorwissen an dieses Buch herangeht, man lernt einfach eine Menge. Das Lernen geschieht niedrigschwellig, wodurch das Buch einen sehr guten Ausgangspunkt für die Thematik körperliche Selbstbestimmung und Abtreibung bietet. Egal, welches Geschlecht oder welche Identität man hat, dieses Buch ist für jede Person empfehlenswert, die nach einer besseren Welt strebt.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Dr. med. Alicia Baier ist 33 Jahre alt, Ärztin in der Gynäkologie und führt selbst Schwangerschaftsabbrüche durch. Seit ihrem Medizinstudium fasziniert sie dieses feministische Thema an der Schnittstelle zwischen Politik und Medizin: 2015 gründete sie die erste deutsche Hochschulgruppe der Medical Students for Choice in Berlin. Seit 2019 ist sie Gründungsvorsitzende von Doctors for Choice Germany und seit 2022 im deutschen Vorstand von FIAPAC (Internationale Vereinigung von Fachkräften zu Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption). Von 2021 bis 2023 war sie Vorstandsmitglied des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesundheit (AKF). Große Präsenz in den Medien. Sie lebt in Berlin.
Beiträge
In “Das Patriarchat im Uterus” geht Autorin Dr. med. Alicia Baier auf die Geschichte, die gegenwärtige Lage und zukünftige Perspektiven reproduktiver Selbstbestimmung von Personen mit Uterus ein und zeigt auf, wie unterdrückend und patriarchal unsere Gesellschaft und insbesondere die Politik gegenwärtig in Deutschland immer noch ist. Ich war der Meinung, über die Thematik rund um Schwangerschaftsabbrüche recht gut Bescheid zu wissen, wurde aber eines besseren belehrt. Die tiefgreifende Analyse der Autorin, was Studien zum Thema angeht sowie ihre eigene Erfahrung als Ärztin hat mir aufgezeigt, wie wenig ich selbst, als am Thema interessierte Laiin weiß, sowohl was die verheerende Versorgungslage, die gezielte politische und lobbyistische Einmischung zur Ächtung, die medizinischen Möglichkeiten und die gesamtgesellschaftliche Bedeutung eines flächendeckenden Zugangs zu dieser medizinischen Versorgung betrifft. Es war ein Augenöffner, der mich noch mehr für dieses Thema und die damit verknüpften Strukturen sensibilisiert hat. Dabei ist das Werk keinesfalls trocken oder zu wissenschaftlich, um es als medizinfremde Person zu verstehen, sondern lässt sich sehr gut als Sachbuch lesen. Ein enorm wichtiges Buch - absolute Empfehlung! *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Empört euch! Puh, das Buch hat mich nicht richtig wütend gemacht, weil es so sachlich geschrieben ist, aber etwas in mir brodelt immer mehr. Das Thema selbstbestimmter Schwangerschaftsabbrüche kann uns alle früher oder später direkt oder im Umfeld betreffen. Ich war doch stellenweise schockiert, wie sehr uns nach deutschem Recht unsere Rechte, und damit meine ich Grund- und Menschenrechte abgesprochen werden.
Unbedingt lesen!
So früh schon eins der mit Sicherheit besten Bücher über feministische Themen, das ich dieses Jahr lesen werde. Mir war nicht klar, wie viel ich über Schwangerschaftsabbrüche NICHT wusste, dabei sind sie etwa genauso häufig wie Blinddarm-OPs. Pro-Choicer müssen allerdings auch gegen eine von konservativen und erzkatholischen Personen geprägten Maschinerie aus Ideologie und Falschinformationen ankämpfen, obwohl laut Umfragen 70 - 80% (!) der Menschen in Deutschland für eine Legalisierung sind. Die Dimensionen rund um das Thema Abtreibung - strukturell, medizinisch, politisch, juristisch persönlich - sind in diesem Buch so breit und aufschlussreich erklärt, dass man sich (insbesondere als Frau) hinterher gewappneter fühlt, sollte man doch mal damit konfrontiert werden.
Von Korruption, Manipulation und Hoffnung
„Das Patriarchat und der Uterus“ ist definitiv das Highlight meines aktuellen Lesejahres. Dr. Alicia Baier nimmt uns mit auf eine Reise durch den Feminismus. Sie erklärt, wie der moderne Feminismus entstanden ist und wie das Patriarchat die aktuelle Lebensrealität von Frauen* beeinflusst; welche Hintergrundstrukturen die aktuelle Situation bedingen und wie Abtreibungen in der Medizin gesehen werden. Sie zeigt auf, welche Veränderungen nötig sind, um ein geschlechtergerechteres Deutschland in seiner medizinischen Versorgung zu schaffen. Das Buch ist am Anfang wirklich dicht geschrieben, wodurch ich eine Weile gebraucht habe, um im Buch voranzukommen. Spätestens nach dem ersten Drittel wird das Buch deutlich zugänglicher, da es immer wieder Realitätsbezüge zu meiner eigenen Realität als Frau gibt. Besonders wertvoll fand ich die verschiedenen Studien, auf die sich Baier immer wieder bezieht. Egal, ob man mit medizinischem oder feministischem Vorwissen an dieses Buch herangeht, man lernt einfach eine Menge. Das Lernen geschieht niedrigschwellig, wodurch das Buch einen sehr guten Ausgangspunkt für die Thematik körperliche Selbstbestimmung und Abtreibung bietet. Egal, welches Geschlecht oder welche Identität man hat, dieses Buch ist für jede Person empfehlenswert, die nach einer besseren Welt strebt.








