Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid
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Beschreibung
Eine detektivische literarische Suche um ein historisches Unrecht
Für Leserinnen und Leser von
Trude Teige
und
Alena Schröder
Ein
Medaillon und ein altes Schwarz-Weiß-Foto sind das Erbe
, das die Historikerin Henny Maxrath von ihrer verstorbenen Nachbarin Esther Seehagen erhält.
»Für Esther« lautet die Inschrift im Deckel des Schmuckstücks, und auf der Rückseite der Fotografie befindet sich eine rätselhafte handschriftliche Botschaft. Hennys Neugierde ist geweckt:
Wer war diese Frau, die nach dem Krieg ins thüringische Erfurt floh?
Auf Esthers Spuren reist Henny nach Waldenburg, eine kleine Stadt in Sachsen. Unerwartet erhält sie bei ihren Nachforschungen Unterstützung von Daniel Winter, der selbst eine besondere Beziehung zum Ort von Esthers Jugend zu besitzen scheint. Gemeinsam tauchen sie tief in das Geheimnis der Verstorbenen ein, die Henny in ihrem Vermächtnis bat:
Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele!
Ein kraftvoller, hochatmosphärischer Debütroman über die Geister der
Vergangenheit und das Rätsel der Identität
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ruth Hörnlein, 1978 in Erfurt geboren, ist seit Abschluss ihres Studiums der Angewandten Medienwissenschaft in der Filmbranche tätig. Seit 2004 lebt und arbeitet sie in Regensburg. Die Geschichten ihrer Familie, die aus Thüringen, Sachsen und Schlesien stammt, faszinieren sie seit ihrer Kindheit.
Beiträge
REZENSION Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid Autorin: Ruth Hörnlein Verlag: ars Vivendi Format: Print, 299 Seiten Historikerin Henny erbt von ihrer Nachbarin ein Medaillon in dem ein Schwarzweiß Foto einer Frau enthalten ist. Auf der Rückseite dieses Foto steht eine Botschaft: Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele! Auf der Innenseite des Medaillons ist „für Esther“ eingraviert. Henny möchte unbedingt herausfinden was es mit dieser Nachricht auf sich hat und begibt sich auf die Suche nach Esthers Vergangenheit. Dabei wird sie von Daniel Winter begleitet der ihr auf dem Bürgeramt einen ersten Hinweis zu dem Foto geben kann. Das Cover gefiel mir hier richtig gut. Es passt zum Titel und ist auch farblich darauf abgestimmt. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen, die Kapitellänge ist angenehm. Die Geschichte wird in der Gegenwart erzählt und enthält Rückblicke, in Form von Tagebüchern, in die Vergangenheit. Das Setting wird sehr bildhaft dargestellt und die Atmosphäre ist bedrückend und emotional. Meine Meinung: Ich habe tatsächlich am Anfang einige Kapitel gebraucht um in das Buch eintauchen zu können. Leider gelang es mir nicht wirklich zu Henny und Daniel eine Verbindung aufzubauen. Henny ist mir unsympathisch und Daniel zu blass und unscheinbar gewesen. Auch die Chemie zwischen den beiden wirkte auf mich zu hölzern und leider nicht stimmig. Das fand ich schade, hier hat ein bisschen Tiefe gefehlt. Emotional und erschütternd dagegen ist die Geschichte um die Halbjüdin Esther die einen Schicksalsschlag erleidet und die ihre große Liebe in der Kriegszeit während eines Tanzkurses findet. Hier musste ich an einigen Stellen innehalten um das gelesene zu verarbeiten. Der Schluss hat mich nachdenklich und mit der Frage zurückgelassen: Wie weit geht jemand der von Eifersucht und Neid zerfressen wird? 3,5/5 ⭐️
Beschreibung
Eine detektivische literarische Suche um ein historisches Unrecht
Für Leserinnen und Leser von
Trude Teige
und
Alena Schröder
Ein
Medaillon und ein altes Schwarz-Weiß-Foto sind das Erbe
, das die Historikerin Henny Maxrath von ihrer verstorbenen Nachbarin Esther Seehagen erhält.
»Für Esther« lautet die Inschrift im Deckel des Schmuckstücks, und auf der Rückseite der Fotografie befindet sich eine rätselhafte handschriftliche Botschaft. Hennys Neugierde ist geweckt:
Wer war diese Frau, die nach dem Krieg ins thüringische Erfurt floh?
Auf Esthers Spuren reist Henny nach Waldenburg, eine kleine Stadt in Sachsen. Unerwartet erhält sie bei ihren Nachforschungen Unterstützung von Daniel Winter, der selbst eine besondere Beziehung zum Ort von Esthers Jugend zu besitzen scheint. Gemeinsam tauchen sie tief in das Geheimnis der Verstorbenen ein, die Henny in ihrem Vermächtnis bat:
Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele!
Ein kraftvoller, hochatmosphärischer Debütroman über die Geister der
Vergangenheit und das Rätsel der Identität
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Ruth Hörnlein, 1978 in Erfurt geboren, ist seit Abschluss ihres Studiums der Angewandten Medienwissenschaft in der Filmbranche tätig. Seit 2004 lebt und arbeitet sie in Regensburg. Die Geschichten ihrer Familie, die aus Thüringen, Sachsen und Schlesien stammt, faszinieren sie seit ihrer Kindheit.
Beiträge
REZENSION Das Mädchen im gelben Tanzstundenkleid Autorin: Ruth Hörnlein Verlag: ars Vivendi Format: Print, 299 Seiten Historikerin Henny erbt von ihrer Nachbarin ein Medaillon in dem ein Schwarzweiß Foto einer Frau enthalten ist. Auf der Rückseite dieses Foto steht eine Botschaft: Ein großes Unrecht ist geschehen. Rette meine Seele! Auf der Innenseite des Medaillons ist „für Esther“ eingraviert. Henny möchte unbedingt herausfinden was es mit dieser Nachricht auf sich hat und begibt sich auf die Suche nach Esthers Vergangenheit. Dabei wird sie von Daniel Winter begleitet der ihr auf dem Bürgeramt einen ersten Hinweis zu dem Foto geben kann. Das Cover gefiel mir hier richtig gut. Es passt zum Titel und ist auch farblich darauf abgestimmt. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen, die Kapitellänge ist angenehm. Die Geschichte wird in der Gegenwart erzählt und enthält Rückblicke, in Form von Tagebüchern, in die Vergangenheit. Das Setting wird sehr bildhaft dargestellt und die Atmosphäre ist bedrückend und emotional. Meine Meinung: Ich habe tatsächlich am Anfang einige Kapitel gebraucht um in das Buch eintauchen zu können. Leider gelang es mir nicht wirklich zu Henny und Daniel eine Verbindung aufzubauen. Henny ist mir unsympathisch und Daniel zu blass und unscheinbar gewesen. Auch die Chemie zwischen den beiden wirkte auf mich zu hölzern und leider nicht stimmig. Das fand ich schade, hier hat ein bisschen Tiefe gefehlt. Emotional und erschütternd dagegen ist die Geschichte um die Halbjüdin Esther die einen Schicksalsschlag erleidet und die ihre große Liebe in der Kriegszeit während eines Tanzkurses findet. Hier musste ich an einigen Stellen innehalten um das gelesene zu verarbeiten. Der Schluss hat mich nachdenklich und mit der Frage zurückgelassen: Wie weit geht jemand der von Eifersucht und Neid zerfressen wird? 3,5/5 ⭐️




