Das Lied der Banshee
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Buchinformationen
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Kurzbeschreibung: Als Aileen erfährt, dass sie die letzte Banshee ist, glaubt sie an einen schlechten Scherz: Sie soll eine Gestalt aus der irischen Sagenwelt sein? Sie soll den Tod von anderen Menschen vorhersagen und mit ihrer Stimme Magie wirken können? Das ist doch vollkommen absurd! Das junge Mädchen ahnt noch nicht, dass ihr Abenteuer mit dieser Enthüllung erst beginnt. Dass sie in eine Welt eintauchen wird, in der Mythen und Legenden keine Erfindung sind. Dass sie zusammen mit Sirenen, Wassermännern und Nymphen den Kampf gegen ein uraltes Wesen aufnehmen muss. Und dass sie sich verlieben wird - in einen guten Freund, der plötzlich nicht mehr in diese neue Welt passt... Zur Autorin: Janika Nowak lebt in Hamburg und arbeitet dort als freie Texterin. Sie interessierte sich schon als Kind für Mythologie und hat sich seitdem ein umfangreiches Wissen über die europäische und asiatische Sagenwelt angeeignet. Diese Kenntnisse ließ sie in ihren ersten phantastischen Roman "Das Lied der Banshee" einfließen. Die Autorin arbeitet bereits an einer Fortsetzung, in der sie Aileens, vor allem aber Aikos Geschichte weitererzählen wird. Nachdem wir den Grenzübergang hinter uns gebracht hatten, atmete ich erleichtert auf. Bis hier hätten wir es schon mal geschafft, ohne von der Polizei gestoppt oder von Harpyien angegriffen zu werden. Doch wie würde der Rest des Weges aussehen? (Seite 129) Rezension: Aileen ist 17 Jahre alt, lebt in Berlin und macht dort eine Berufsausbildung zur Tischlerin. Sie ist heimlich in ihren Kollegen Thomas verliebt und ihr Leben verläuft in geregelten Bahnen, bis sie eines Abends nach einem Konzertbesuch von vier Männern überfallen wird. Doch sie kann sich aus dieser vermeintlich ausweglosen Situation durch einen Schrei befreien. Doch das ist noch nicht alles, denn Aileen wird auch noch in ihrem Wohnheim von Harpyien angegriffen. Macius, ein geheimnisvoller Mann, der Aileen bereits bei einer U-Bahn-Fahrt aufgefallen ist, rettet sie. Doch warum sind Sagenwesen wie die Harpyien hinter Aileen her und was hat es mit dem Schrei und dieser Melodie auf sich, die Aileen oft vor sich hinsummen muss? Von Macius, der sich als Wassermann entpuppt, erfährt sie das Unglaubliche: Sie soll die letzte Banshee auf der Welt sein, eine Todesfee, die mit ihrem Lied den Tod eines Menschen voraussagt und diesen betrauert. Um ihre Kräfte richtig zu entfalten, will Macius Aileen ausbilden und auch ihr Kollege Thomas, der mit in den Angriff der Harpyien gerät, ist mit von der Partie. Zusammen mit der Oni Aiko und der Sirene Theme machen sie sich auf nach Warschau, um dort an ihrer Ausbildung zu arbeiten. Schon bald wird klar, dass Aileen und ihre Gefährten in einen Götterkampf geraten sind, den nur sie verhindern und aufhalten können. Ihr beschwerlicher Weg führt sie in die gefährliche Welt der Sagen und mythischen Wesen durch halb Europa... Aileen, die Protagonistin, ist die Ich-Erzählerin des Romans. Mir ist sie nie so recht sympathisch geworden, denn sie verhält sich anhand ihrer Äußerungen recht flapsig, manchmal naiv und hat eine unheimlich große Klappe, die ihr nicht sonderlich gut tut. Thomas, ihr Kollege, wirkt dagegen sehr blass und seine anfangs überaus besorgte Art Aileen gegenüber empfand ich als etwas übertrieben. Doch legte sich dieser Charakterzug glücklicherweise später etwas. Die Geschichte an sich ist spannend, die Charaktere der Sagengestalten (Wassermänner, Sirenen, Onis, Harpyien, Gargoyles, um nur einige zu nennen) waren interessant geschildert. Doch wäre hier etwas weniger mehr gewesen. Für meinen Geschmack tummelten sich einfach zu viele dieser mythologischen Wesen in dem Roman, so dass man das Gefühl bekam, dass Janika Nowak ihr komplettes Wissen über diese Wesen in dieses Buch hineinpacken wollte. Unterhaltsam ist "Das Lied der Banshee" auf jeden Fall, gelesen haben muss man es nicht unbedingt. Doch für die angesprochene Zielgruppe ab 12 Jahren bietet es jede Menge Action, Kampfszenen und auch unterhaltsame Momente mit einem in sich abgeschlossenen Ende. Allerdings ist eine Fortsetzung geplant, die als Protagonistin die Oni Aiko beinhalten soll. Ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt. Zur Gestaltung des Buchs: Am Cover gefallen mir die stimmigen Herbsttöne, die Frauenfigur indes ist für mich nicht recht passend, da ich sie beim ersten Blick nicht als eine Banshee identifizieren würde. Sehr erwähnenswert sind allerdings die Illustrationen im Buch: Nina Nowacki hat hier eine wunderbare Arbeit geleistet! Die einzelnen Bilder passen zum jeweiligen Text der Seite, manchmal ganzseitig, manchmal nur als kleine Zugaben sind sie ein wirklicher Augenschmaus, der die Geschichte sehr unterstützt. Fazit: "Das Lied der Banshee" weiß mit interessanten Sagengestalten der Mythologie zu unterhalten - nicht mehr und nicht weniger. Wertung: 3 von 5 Punkten
Die Zeichnungen in den Kapiteln sind phantastisch! Und das meine ich nicht nur als Kompliment sondern beschreibt sie auch ziemlich gut. Denn phantastisch geht es hier zu. Jede Menge Kreaturen aus Mythen und Legenden vereinen sich in einer rasanten Abenteuerreise, die in Berlin beginnt aber schon bald über ganz Europa verläuft. Die Hauptperson, eine angehende Banshee, ist dabei angenehm normal und ihre Entwicklung gut nachvollziehbar. Manchmal sind die Ereignisse jedoch etwas willkürlich und weniger wäre hier mehr gewesen, aber die Ideen sind großartig und lassen über kleinere Schwächen in der Geschichte (+ein mittelgroßes Logikloch) ganz gut hinwegsehen. Alles in allem eine interessante Reise mit wohltuendem Magienachgeschmack und dem Wunsch das Buch immer mal durchzublättern um die schönen Zeichnungen zu genießen (für die ich gern einen Extrastern vergebe).
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Kurzbeschreibung: Als Aileen erfährt, dass sie die letzte Banshee ist, glaubt sie an einen schlechten Scherz: Sie soll eine Gestalt aus der irischen Sagenwelt sein? Sie soll den Tod von anderen Menschen vorhersagen und mit ihrer Stimme Magie wirken können? Das ist doch vollkommen absurd! Das junge Mädchen ahnt noch nicht, dass ihr Abenteuer mit dieser Enthüllung erst beginnt. Dass sie in eine Welt eintauchen wird, in der Mythen und Legenden keine Erfindung sind. Dass sie zusammen mit Sirenen, Wassermännern und Nymphen den Kampf gegen ein uraltes Wesen aufnehmen muss. Und dass sie sich verlieben wird - in einen guten Freund, der plötzlich nicht mehr in diese neue Welt passt... Zur Autorin: Janika Nowak lebt in Hamburg und arbeitet dort als freie Texterin. Sie interessierte sich schon als Kind für Mythologie und hat sich seitdem ein umfangreiches Wissen über die europäische und asiatische Sagenwelt angeeignet. Diese Kenntnisse ließ sie in ihren ersten phantastischen Roman "Das Lied der Banshee" einfließen. Die Autorin arbeitet bereits an einer Fortsetzung, in der sie Aileens, vor allem aber Aikos Geschichte weitererzählen wird. Nachdem wir den Grenzübergang hinter uns gebracht hatten, atmete ich erleichtert auf. Bis hier hätten wir es schon mal geschafft, ohne von der Polizei gestoppt oder von Harpyien angegriffen zu werden. Doch wie würde der Rest des Weges aussehen? (Seite 129) Rezension: Aileen ist 17 Jahre alt, lebt in Berlin und macht dort eine Berufsausbildung zur Tischlerin. Sie ist heimlich in ihren Kollegen Thomas verliebt und ihr Leben verläuft in geregelten Bahnen, bis sie eines Abends nach einem Konzertbesuch von vier Männern überfallen wird. Doch sie kann sich aus dieser vermeintlich ausweglosen Situation durch einen Schrei befreien. Doch das ist noch nicht alles, denn Aileen wird auch noch in ihrem Wohnheim von Harpyien angegriffen. Macius, ein geheimnisvoller Mann, der Aileen bereits bei einer U-Bahn-Fahrt aufgefallen ist, rettet sie. Doch warum sind Sagenwesen wie die Harpyien hinter Aileen her und was hat es mit dem Schrei und dieser Melodie auf sich, die Aileen oft vor sich hinsummen muss? Von Macius, der sich als Wassermann entpuppt, erfährt sie das Unglaubliche: Sie soll die letzte Banshee auf der Welt sein, eine Todesfee, die mit ihrem Lied den Tod eines Menschen voraussagt und diesen betrauert. Um ihre Kräfte richtig zu entfalten, will Macius Aileen ausbilden und auch ihr Kollege Thomas, der mit in den Angriff der Harpyien gerät, ist mit von der Partie. Zusammen mit der Oni Aiko und der Sirene Theme machen sie sich auf nach Warschau, um dort an ihrer Ausbildung zu arbeiten. Schon bald wird klar, dass Aileen und ihre Gefährten in einen Götterkampf geraten sind, den nur sie verhindern und aufhalten können. Ihr beschwerlicher Weg führt sie in die gefährliche Welt der Sagen und mythischen Wesen durch halb Europa... Aileen, die Protagonistin, ist die Ich-Erzählerin des Romans. Mir ist sie nie so recht sympathisch geworden, denn sie verhält sich anhand ihrer Äußerungen recht flapsig, manchmal naiv und hat eine unheimlich große Klappe, die ihr nicht sonderlich gut tut. Thomas, ihr Kollege, wirkt dagegen sehr blass und seine anfangs überaus besorgte Art Aileen gegenüber empfand ich als etwas übertrieben. Doch legte sich dieser Charakterzug glücklicherweise später etwas. Die Geschichte an sich ist spannend, die Charaktere der Sagengestalten (Wassermänner, Sirenen, Onis, Harpyien, Gargoyles, um nur einige zu nennen) waren interessant geschildert. Doch wäre hier etwas weniger mehr gewesen. Für meinen Geschmack tummelten sich einfach zu viele dieser mythologischen Wesen in dem Roman, so dass man das Gefühl bekam, dass Janika Nowak ihr komplettes Wissen über diese Wesen in dieses Buch hineinpacken wollte. Unterhaltsam ist "Das Lied der Banshee" auf jeden Fall, gelesen haben muss man es nicht unbedingt. Doch für die angesprochene Zielgruppe ab 12 Jahren bietet es jede Menge Action, Kampfszenen und auch unterhaltsame Momente mit einem in sich abgeschlossenen Ende. Allerdings ist eine Fortsetzung geplant, die als Protagonistin die Oni Aiko beinhalten soll. Ein Erscheinungstermin ist noch nicht bekannt. Zur Gestaltung des Buchs: Am Cover gefallen mir die stimmigen Herbsttöne, die Frauenfigur indes ist für mich nicht recht passend, da ich sie beim ersten Blick nicht als eine Banshee identifizieren würde. Sehr erwähnenswert sind allerdings die Illustrationen im Buch: Nina Nowacki hat hier eine wunderbare Arbeit geleistet! Die einzelnen Bilder passen zum jeweiligen Text der Seite, manchmal ganzseitig, manchmal nur als kleine Zugaben sind sie ein wirklicher Augenschmaus, der die Geschichte sehr unterstützt. Fazit: "Das Lied der Banshee" weiß mit interessanten Sagengestalten der Mythologie zu unterhalten - nicht mehr und nicht weniger. Wertung: 3 von 5 Punkten
Die Zeichnungen in den Kapiteln sind phantastisch! Und das meine ich nicht nur als Kompliment sondern beschreibt sie auch ziemlich gut. Denn phantastisch geht es hier zu. Jede Menge Kreaturen aus Mythen und Legenden vereinen sich in einer rasanten Abenteuerreise, die in Berlin beginnt aber schon bald über ganz Europa verläuft. Die Hauptperson, eine angehende Banshee, ist dabei angenehm normal und ihre Entwicklung gut nachvollziehbar. Manchmal sind die Ereignisse jedoch etwas willkürlich und weniger wäre hier mehr gewesen, aber die Ideen sind großartig und lassen über kleinere Schwächen in der Geschichte (+ein mittelgroßes Logikloch) ganz gut hinwegsehen. Alles in allem eine interessante Reise mit wohltuendem Magienachgeschmack und dem Wunsch das Buch immer mal durchzublättern um die schönen Zeichnungen zu genießen (für die ich gern einen Extrastern vergebe).





