Das große Insektensterben

Das große Insektensterben

Taschenbuch
4.01
NaturschutzLandwirtschaftAgrarpolitikBiodiversität

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Beschreibung

Die »Krefeld-Studie« hat gezeigt: Das Artensterben ist auch bei uns angekommen. Wenn bislang irgendwo in Afrika eine unbekannte Art verschwand, konnte man dazu noch mit den Schultern zucken. Aber nun sterben Bienen, Hummeln und Käfer vor unserer Haustür – und mit ihnen verschwinden Vögel, Frösche und vieles mehr. Was wir mit den Insekten verlieren, ist nicht allein das Fundament eines intakten Ökosystems; mit dem Aussterben der Bestäuber steht die Nahrungsmittelversorgung für unzählige Menschen auf dem Spiel. Wozu brauchen wir Insekten? Ist ihr Verschwinden nur eine kurzfristige Laune der Natur? Wer oder was ist dafür verantwortlich? Der Insektenforscher Andreas Segerer erläutert die Zusammenhänge und zeigt auf, was jetzt passieren muss. Dazu liefert Eva Rosenkranz viele praxisnahe Tipps, denn jeder kann seinen Beitrag leisten, damit die Welt nicht verstummt – sei es durch einen insektenfreundlichen Garten oder durch Engagement im eigenen Umfeld, etwa durch den Einsatz für ein artenreiches öffentliches Grün.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Mathematik & Naturwissenschaften
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
208
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Andreas Segerer ist Schmetterlingsexperte an der Zoologischen Staatssammlung München. In seiner Funktion als Präsident der entomologischen Gesellschaft München wird er von den Medien zum aktuellen Verschwinden von Biene & Co. vielfach angefragt.

Beiträge

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Ein sehr gut geschriebenes und doch mitnehmendes Buch. Tatsächlich musste ich es mehrfach weglegen, um die Fakten sacken zu lassen. Besonders für Tier-interessierte Menschen empfehlenswert, wobei es sich natürlich um ein Thema handelt, dass jeden betrifft. Dabei zeigt der Autor nicht nur die dramatische Situation auf (nämlich u.a. das bereits 75% unserer Insekten ausgestorben sind), sondern erklärt auch, welche Auswirkungen dies haben wird und wie jeder Einzelne, z.B. bereits durch das Anpflanzen einer bestimmten Pflanzenart, einen positiven Beitrag leisten kann. An einigen Stellen fühlte ich mich dennoch, trotz der "nur" 208 Seiten, mit Informationen überladen, sodass man sich nur schlecht alle Informationen merken kann. Das ist besonders schade, weil alle Argumentationspunkte gut verständlich und nachvollziehbar aufgeführt werden. Gut fand ich ebenso, dass das Buch Kapitel über Organisation, die sich für Insekten einsetzen, enthielt.

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