Das Geistermädchen

Das Geistermädchen

von Ann Cleeves·Buch 6 von 9
Taschenbuch
3.95
HochzeitSpukKrimiShetlands

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Beschreibung

Ein Mörder, der keine Spuren hinterlässt. Ein Opfer, das im Nichts verschwindet.
Es hätte der schönste Tag in Carolines Lebens werden sollen: Hochzeit auf den Shetlands.
Mittsommernacht, die Küste in silbernes Licht getaucht. Die Gäste feiern ausgelassen - bis eine Freundin der Braut tot aufgefunden wird. Detective Jimy Perez und seine Kollegin Willow Reeves verfolgen eine mysteriöse Spur: Kurz vor ihrem Tod hatte Eleanor erzählt, sie habe «Peerie Lizzie» gesehen, den Geist eines kleinen Mädchens, das hier gut hundert Jahre zuvor ums Leben gekommen war. Alles nur Spuk? Oder ein Geheimnis, so schrecklich, dass jemand es um jeden Preis zu schützen versucht?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Cosy Mystery
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
432
Preis
19.60 €

Autorenbeschreibung

Ann Cleeves lebt mit ihrer Familie in West Yorkshire und ist Mitglied des «Murder Squad», eines illustren Krimi-Zirkels. Für ihren Kriminalroman «Die Nacht der Raben» erhielt sie den «Duncan Lawrie Dagger Award», die weltweit wichtigste Auszeichnung der Kriminalliteratur. 2017 wurde sie für ihr exzellentes Lebenswerk mit dem «Diamond Dagger» ausgezeichnet. Sowohl die «Vera Stanhope»-Reihe, als auch Cleeves zweite Serie um das Shetland-Quartett, sind verfilmt worden.

Beiträge

1
Alle
3.5

Psychische Abgründe auf den Shetlands

"Das Geistermädchen" bildet den zweiten Band der zweiten Shetland Quartetts. Dementsprechend ist fast wieder alles beim Alten. Perez ist mittlerweile wieder komplett zurück im Dienst, alle wichtigen Hauptfiguren sind spätestens seit dem vorangegangenen Roman eingeführt und etabliert. Und doch kehrt auch dieser Band nicht ganz zur alten Stärke des ersten Quartetts zurück. Das liegt zum einen daran, dass es Ann Cleeves es nicht mehr schafft die persönliche Komponente um Perez wirklich in den Vordergrund zu rücken. Zwar gibt es diese Momente mit Cassie, doch selten fühlen sie sich organisch zum Fall an. Auch wird nicht klar, was sie mit Willow bezwecken will. Oft im Vordergrund, fehlt ihr noch zu sehr die Tiefe um das Geschehen tragen zu können. Ähnliche Probleme hat auch der Fall. Eigentlich ist alles da was man erwartet. Eine abgeschiedene Insel, das grosse menschliche Drama, eine Tragödie voller Tragik und etwas Folklore. Doch diesmal stehen eben vor allem ein paar Londoner im Fokus. Es entsteht ein Spannungsfeld zwischen der Fremde und dem Lokalkolorit, welches sich nicht immer vorteilhaft entfaltet. Gerade in der ersten Hälfte wirkt der Roman seltsam zerfahren, findet selten den roten Faden und scheint auf der Stelle zu treten. Gerade auf den letzten hundert Seiten entwickelt sich dann aber dennoch eine ungeheure Spannung. Nur macht die etwas überhastete Auflösung auch klar, dass aus einigen Komponenten, insbesondere der Geistergeschichte, mehr herausgehölt hätte werden müssen. "Das Geistermädchen" ist einnweiter Fall auf den Shetlands, der durch die einmalige Atmosphäre und die ins Herz geschlossenen Figuren weiterhin funktioniert. Doch am Ende bleibt das Gefühl zurück, dass hier viel Potential verschenkt wurde und die Geschichte nicht ansatzweise so emotional ist, wie sie hätte sein können.

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