Das Dunkel der Seele
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Aimee Agresti ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt regelmäßig für 'US Weekly' und führte bereits zahlreiche Interviews mit verschiedenen Berühmtheiten. Zudem erschienen ihre Beiträge in 'People', der 'Washington Post', 'Mademoiselle' und dem 'New York Observer'. Mit ihrer Trilogie um Haven Terra, 'Die Erleuchtete', eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde im Sturm. Aimee Agresti lebt in Washington, D.C.
Beiträge
Kurz in eigenen Worten: Haven hat so ein Glück, gerade sie würde ausgewählt für ein neues Programm des Kultusministeriums. Sie darf in das Geschäft leben eines großen Hotel schnuppern und nicht nur das, auch ihr bester Freund wurde für dieses Programm ausgewählt. Als Haven ihr Praktikum antritt ist sie bezaubert von der Atmosphäre des Hotels. Alles scheinen so schön und toll zu sein dort, auch ihre Chefin obwohl diese sehr einschüchtern wirkt. Und dann begegnet sie Lucian, zu schön um wahr zu sein, diese Aussagen trifft leider auch auf so einiges Andere zu, wie Haven schon bald erfahren wird.... Cover & Titel und Gestaltung: Ich finde das Cover und Schrift richtig schön. Diese leuchtende Schrift passt super zum Titel der Reihe, und dieser passt gut zum Inhalt. Auch der Titel des Buches passt sehr gut, ich finde es immer schön, wenn Titel und Inhalt übereinstimmen. Das Mädchen mit dem roten Kleid hat auch einen direkten Bezug zum Buch und die Schatten der Flügen verraten zwar schon einiges, sind aber ein schönes Detail. Die Klappenbroschur ist auch wie gewohnt vom Goldmann Verlag sehr schön gestaltet. Dort sind Gerahmte Bilder zu sehen, mit den Meinungen großer Medien. Jede Seitenzahl hat kleine Flügel, so wie auch die Kapitelzahlen, ein sehr süßes Detail. Charaktere: Haven Terra ( nettes Wortspiel) ist die Hauptperson des Buches, zu Beginn ist sie die typische graue Maus. In der Schule ist sie eher ein Streber, und fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut. Im nobel Hotel werden ihr ganz neue Wege offenbart und sie entwickelt sich rasch weiter. Dante ist ihr bester schwuler Freund, er kocht gerne und kennt sich mit Mode besser aus, als so manche Frau. Der dritte im Bund ist Lance, er gehört auch zu der unscheinbaren Sorte, ist aber sehr intelligent und hilfsbereit, auch er entwickelt sich stark weiter im laufe der Geschichte. Lucian verkörpert hier den mysteriösen und geheimnisvollen Freudenhelden, er sieht umwerfend aus und ist äußerst charmant, aber strahlt auch etwas bedrohliches aus. Meinung: Wegen dem Cover würde ich auf das Buch aufmerksam, der Klappentext klang dann sehr vielversprechend und so zog das Buch bei mir ein. Um welche Art von Fantasywesen es sich handelt, lässt sich durch das Cover und den Namen der Protagonistin schon erahnen. Haven war mir zu Beginn noch sympathisch. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr nervte mich ihre Passivität und auch, wie sie immer darauf bedacht war, wie dies und jenes wirkte, was sie tat oder sprach. Ihre Entwicklung war schön mitzuerleben, aber diese wurde für mich zu oft erwähnt. Ihr schwuler Freund, war das reinste Klischee, finde ich immer etwas schade. Den meisten Charakteren fehlte der Tiefgang. Lucian hingegen mochte ich sehr, er ist dieser typische Bad Boy, evtl. mit einem guten Kern, wer weiß ;) Ihn fand ich auch recht authentisch und ich habe einfach eine schwäche für die Bösen. Die Idee des Buches fand ich super, ein Hotel für dieses Szenarium auszusuchen war ein interessanter Schachzug und die Atmosphäre war genial. Die Autorin hat alles sehr gut beschrieben, so konnte ich mir das Hotel und die einzelnen Räume sehr gut vorstellen. Leider uferten diese Beschreibungen auch aus. Nun zum größtem Kritikpunkt, die Länge, das Buch ist einfach zu lang. Ich lese ja gerne auch längere Bücher, wenn die zusätzlichen Seiten etwas sinnvolles wiedergeben, dem war hier nicht so. Für mich, hätte man hier ruhig 100 Seiten weg lassen können und die Story wäre immer noch vorhanden gewesen, nur spannender und dynamischer. Es gab zwar auch spannende Momente, gerade gegen Ende, wo sich die Lage zu spitz. Aber gerade die ersten 250 Seiten waren eher zäh und ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Fazit: Hat seine Längen und wird dadurch an manchen Stellen langweilig. Die Idee fand ich super und auch das Setting, 100 Seiten weniger und das Buch wäre um einiges besser. Empfehlung besonders an alle Engel Fanatsy Bücher Fans
Das Cover verrät eigentlich schon sehr viel und so sind wir als Leser der Protagonistin Haven Terry von Anfang an einen Schritt voraus. So denkt sie sich nichts Böses, als sie mit zwei weiteren sehr intelligenten Schülern für ein Praktikum in ein Luxushotel eingeladen wird. Als die drei Schüler im Lexington Hotel ankommen, sind sie vom gewaltigen Luxus, dem extravaganten Prunk des Hotels, aber vor allem auch von der äusserst attraktiven Chefin Aurelia beeindruckt. Haven hat zudem ein Auge auf den Assistenten Lucian geworfen, doch der scheint ihr unerreichbar. Oder etwa doch nicht? Sehr gut gefallen hat mir die Kulisses des Lexington Hotels. Es ist einmal etwas anderes und wird von der Autorin sehr schön, vielfältig und durchdacht in Szene gesetzt. Die Geschichte ist aus der ich-Perspektive von Haven geschrieben. Sie hat eine etwas undurchsichtige Vergangenheit. Als Baby wurde sie am Strassenrand gefunden und eine Krankenschwester nahm sie bei sich auf. So wuchs sie beinahe im Krankenhaus auf und hilft neben der Schule sogar auf der Abteilung aus. Sie ist sehr intelligent und ehrgeizig, denn sie möchte aus dem Schattendasein, in dem sie momentan an der Schule fristet, heraus treten und sich einen Platz an der Sonne ergattern. Haven war mir sehr schnell sympathisch, da ich mich in den meisten Situationen mit ihr identifizieren konnte. Sie möchte ihre hoch gesteckten Ziele erreichen, arbeitet hart dafür, hinterfragt, bekommt es mit der Angst zu tun, weiss nicht mehr, wem sie vertrauen kann .... So ist sie froh, dass sie ihren besten Freund Dante an ihre Seite weiss. Der kreative Kopf bringt oft die einzigen Farbtupfer in Havens bisher ruhiges Leben. Er verkörpert wohl alle Klischees eines Homosexuellen: Bester Freund zum Reden, sehr auf sein Äusseres bedacht, stellt gerne Havens Garderobe zusammen, färbt sich regelmässig seine Haare und Kochen ist seine grosse Leidenschaft. Doch er wächst über die Klischees hinaus und wächst einem sehr schnell ans Herz. Lance komplettiert das junge Trio. Er ist ein hoch intelligente Nerd, der nicht weiss, wie gut er aussieht. Viel lieber umgibt er sich mit Zahlen und physikalischen Formeln als dass er die Aufmerksamkeit anderer auf sich lenkt. Er macht im Verlaufe des Buches eine enorme Entwicklung durch, entpuppt sich als grosse Stütze für Haven und ist für die eine oder andere Überraschung gut. Lance hat in der Bibliothek ein mysteriöses Buch mit Havens Namen drauf gefunden. Darin erscheinen nach und nach wie von Geisterhand geschrieben Warnungen und Anweisungen. So soll sie sich zum Beispiel einen Vorrat anlegen oder ihren Schrank genauer untersuchen. Nachdem die erste Euphorie verflogen ist, realisiert Haven, dass die prunkvolle Hotelfassade zum Teil etwas bröckelt, denn es ist nicht alles Gold was glänzt. Sie beginnt, die Warnungen ernst zu nehmen, die Anweisungen zu befolgen und kommt so Satan höchst persönlich in die Quere. Der Schreibstil von Aimee Agresti ist zwar detailliert, doch auch äusserst flüssig zu lesen. Gekonnt zieht sie den Spannungsbogen an und streut einige unerwartete Wendungen, rätselhafte Ereignisse und mysteriöse Vorfälle ein. So konnte mich dieser Kampf um Gut und Böse so fesseln, dass die fast 600 Seiten schnell verschlungen waren. "Das Dunkel der Seele" ist ein wirklich vielversprechender Auftakt, der jedoch ohne fiesen Cliffhanger endet. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Haven und ihren Freunden. Fazit: Der Kampf zwischen Himmel und Hölle ist nichts Neues auf dem Buchmarkt, doch der erste Band von "Die Erleuchtete" weiss mit authentischen Charaktere, spannenden Ideen, einer extravaganten Kulisse und mysteriösen Details zu überzeugen.
INHALT: Haven Terra wird eines Tages von einem Praktikum überascht, das ihr Angeboten wird: Das beste Hotel Chicagos, das Lexington Hotel, bietet ihr einen Platz vor der geplanten Neueröffnung an. Das luxuriöse, atemberaubende Hotel mit dem Motto Gefahr und Sünden beeindruckt Haven ganz schön. Mit ihren Mitpraktikanten Lance und Dante tut sie ihr bestes um ihre glamuröse Chefin zu beeindrucken. Aber auch deren Assisstent Lucian hat es ihr angetan ... Doch hinter der schönen Fassade verstecken sich Geheimnisse und dunkle Gestalten, die es auf Haven abgesehen haben, doch Haven kann mehr, als ihre Gegner ahnen ... MEINUNG: Das Cover finde ich sehr hübsch, der Titel ist schön geschmückt und auch das Model im roten Kleid ist in Ordnung. Die angedeuteten Flügel lassen einen schon ahnen, was es für fantastische Wesen geben könnte. Haven fand ich ziemlich normal. Zwar entwickelt sich von der schüchternen Streberin zu der selbstbewussten jungen Frau, aber das wurde im Buch so oft erwähnt, dass es nichts Besonderes mehr war. Dazu schien sie mir auch nicht unbedingt die hellst zu sein. Sie hat eigentlich nichts von selbst unternommen, sondern brauchte immer Anweisungen, abr dazu später nochmal. Letzendlich fand ich Haven nicht nur durchschnittlich, sondern auch ein weng oberflächlich. Dante war der übliche "schwuler-bester-Freund" und Lucian war der übliche "undurchschauberer-mysteriöser-Schwarm", mehr braucht man da gar nicht zu sagen, die sind ja überall gleich. Von allen Charakteren fand ich wohl Lance am interessantesten. Er war irgendwie ganz anders, nicht abweisend, aber trotzdem verschlossen und geheimnisvoll. Ihn allerdings hat die Autorin mit "Clark Kent" verallgemeinert. Und jetzt zur Story, bei der so einiges schiefgelaufen ist! Haven findet ein Buch mir ihrem Namen drauf, allerdings ist das Buch leer. Als sie irgendwann mal reinblickt, steht da etwas geschrieben. Das Buch versucht, ihr Vertrauen zu gewinnen, warnt sie vor den Gefahren im Hotel, die natürlich nicht weiter erklärt werden, und dann bekommt Haven Anweisungen - die sie auch noch befolgt! Aber eigene Ideen hat sie sowieso nicht, also lkam man so zumindest irgendwie voran. An diesem Buch fand ich eigentlich nichts besonders originell. Die Charaktere sowieso nicht, aber auch nicht den Schreibstil, der gewöhnlich war, und die Handlungselemente kannte man auch schon alle. Dadurch konnte man eigentlich alles vorraussehen und es gab werden Überraschungen noch besonders viel Spannung. Und deswegen erschien auch Haven so dämlich,weil sie Offensichtliches erst hundert Seiten später begriffen hat. FAZIT: Trotz aLL der Kritik habe ich es eigentlich gern gelesen, wofür ich im Nachhinein gar keine Gründe mehr finde. Aber mit einer Punktzahl von 2,5 reicht es nur für eine grüne Rose.
Meine Gedanken zum Buch: Ich muss mich gleich vorab dazu bekennen, dass dies eine absolute Cover-Kauf-Entscheidung war und ich vorher nicht genau wusste, was auf mich zukommt. Das einzige, das mir schon alleine wegen dem Bild mit dem angedeuteten Flügel klar war, dass irgendwann, irgendwo Engel vorkommen würden. Aber dazu später noch mehr. Zuerst möchte ich den Schreibstil loben, der mir sehr gut gefallen hat und eine Mischung aus Jugend- und Erwachsenenbuch war. Somit wurde richtig schön, aufbauschen geschrieben, manchmal mit etwas längeren Sätze, aber daher wirkt es auch erwachsener und reifer als die normalen Standard-Jugendbücher, auch wenn die Hauptfigur gerade erst 16 geworden ist. Trotzdem war es aber nicht zu dick aufgetragen und neben den schönen Beschreibungen, auch kürze Sätze eingebaut, die den Text wieder auflockerten und es gut lesbar machten. Das schwierigste aber an dem Buch war, dass es wirklich sehr dick war, damit hätte ich nicht gerechnet und dass es sehr langsam voran ging. Besonders der Anfang hat sich gezogen wie Kaugummi und es passierte die erste Hälfte des Buches fast nichts wichtiges – wenn man bedenkt, dass das Buch 700 Seiten hat – ist das recht viel unnötiges. Meiner Meinung nach geht es aber auch später so weiter, das zu viel unnötiges beschrieben/ erklärt/ wiederholt wird oder Andeutungen gemacht werden, die zu viel Preis geben. Man hätte das Buch um ein Drittel kürzer schreiben können und es wäre dann um einiges spannender, interessanter und besser für den Leser geworden. So war es aber manchmal eine Überwindung weiterzulesen. Auch haben diese erwähnten Andeutungen dazu geführt, dass man bereits ziemlich lange im Voraus gewusst hat, worum es hier geht bzw. was kommen wird oder welche Geheimnisse hinter dem Hotel und den Menschen darin stecken, dass es keine Überraschung mehr war, als auch die Figuren endlich darauf gestoßen sind. Besonders gestört hat mich diese Tatsache auch, weil diese besagten Figuren, wie Haven oder Lance, als sehr intelligent dargestellt werden, aber durch ihr Verhalten und ihre Aufdeckungen und Schlussfolgerungen diesen Beschreibungen nicht gerecht werden können. Ich würde sie nicht als dumm bezeichnen, aber auch nicht als diese Intelligenzbestien, wie sie die Autorin darstellen wollte. Die Figuren haben dafür zu lange im Dunkeln getappt und Dinge nicht sehen wollen/ können, die sich vor ihren Augen abgespielt haben. Dadurch war es als Leser nicht nur langweilig, sondern man hinterfragte teilweise auch die Figuren. Vor allem, da auf der ersten Seite geschrieben steht, dass Haven in der Schule gerade ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ lesen muss und es dort durchgenommen wird. Aber danach kam keine Andeutung mehr, dass sie sich erinnert hätte, dass es bei dem Buch über Dorian Gray auch so ähnlich war, wie hier in diesem. Nun zu den Charakteren: Haven habe ich eigentlich als sympathischen, freundlich und netten Charakter empfunden, der mit der Zeit im Verlauf der Handlung herangewachsen ist, was ihr Selbstvertrauen, wie auch ihren Mut betrifft. Das einzige, das mich am meisten bei ihr gestört, war, dass Haven sich als gewöhnlich und nicht hübsch bezeichnet hat, ich es aber anders empfunden habe, wenn man die Farben ihrer Augen und Haare in Betracht zieht – war eben wieder typisch, dass ein hübsches Mädchen es selber nicht sieht, aber sich dafür andere in sie verlieben. Kennen wir doch schon, oder? Natürlich wird das Ganze noch mehr betont, weil sie in einem Hotel lebt, in dem die ganzen Leute (egal ob Frau oder Mann) einfach nur atemberaubend schön und perfekt sind. Lance hat sich nach und nach in der Handlung entfaltet und ist aus seinem schüchternen Kämmerchen gekrabbelt. Aber gleich ziemlich früh, ist mir etwas besonders bei ihm aufgefallen und er war mir eigentlich immer lieber als Lucian. Nicht wegen seiner großspurigen Intelligenz, sondern wegen seinem Sarkasmus, den er manchmal einfach ganz emotionslos fallen lassen hat. Dafür hatte ich mit Lucian nie eine richtige Verbindung. Er war immer nur hübsch, lächelte frech und das war’s aber auch schon. Wo wir auch wieder bei der Geschichte von ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ gelandet wären. Denn die Beschreibung, äußerlich wie auch vom Charakter, hat mich doch SEHR an Dorian Gray erinnert -> nicht die FILMVERSION, sondern an das Buch. ^^ Es war ein interessantes Buch, das aber trotzdem wie eine lange Vorgeschichte und Einführung für die richtige Hauptgeschichte wirkt. Und was mich am meisten gestört hat, war, dass es doch sehr an ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ erinnert und eben vielen daraus geklaut wurde. Jene, die das Buch nicht kennen, dürften begeisterter sein, aber die andere werden wie ich fühlen, dass dieses Buch hier doch sehr abgekupfert vom Original ist. Trotzdem möchte ich weiterlesen, da ich denke, dass der zweite Teil mehr neues und eigenständiges bieten könnte. Hoffen wir, dass ich damit Recht behalte. Cover: Das war wieder einmal ein absoluter Cover-Kauf und was soll ich dazu sagen, außer ‚Schaut euch doch dieses wunderschöne Cover an!‘ – Da kann man doch gar nicht anders, als es sich holen, oder? All in all: Dorian Gray lässt grüßen und trifft dabei auf eine Teufels-/ Engelsgeschichte, die an Bibelstellen erinnert, gemixt mit Jugendbucheinfluss und den gängigen Klischees der Oberflächlichkeit in der High Society einer Großstadt. Wenn du mehr zu diesem Buch erfahren möchtest, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/06/12/rezension-die-erleuchtete-das-dunkel-der-seele-1/
Meine Gedanken zum Buch: Ich muss mich gleich vorab dazu bekennen, dass dies eine absolute Cover-Kauf-Entscheidung war und ich vorher nicht genau wusste, was auf mich zukommt. Das einzige, das mir schon alleine wegen dem Bild mit dem angedeuteten Flügel klar war, dass irgendwann, irgendwo Engel vorkommen würden. Aber dazu später noch mehr. Zuerst möchte ich den Schreibstil loben, der mir sehr gut gefallen hat und eine Mischung aus Jugend- und Erwachsenenbuch war. Somit wurde richtig schön, aufbauschen geschrieben, manchmal mit etwas längeren Sätze, aber daher wirkt es auch erwachsener und reifer als die normalen Standard-Jugendbücher, auch wenn die Hauptfigur gerade erst 16 geworden ist. Trotzdem war es aber nicht zu dick aufgetragen und neben den schönen Beschreibungen, auch kürze Sätze eingebaut, die den Text wieder auflockerten und es gut lesbar machten. Das schwierigste aber an dem Buch war, dass es wirklich sehr dick war, damit hätte ich nicht gerechnet und dass es sehr langsam voran ging. Besonders der Anfang hat sich gezogen wie Kaugummi und es passierte die erste Hälfte des Buches fast nichts wichtiges – wenn man bedenkt, dass das Buch 700 Seiten hat – ist das recht viel unnötiges. Meiner Meinung nach geht es aber auch später so weiter, das zu viel unnötiges beschrieben/ erklärt/ wiederholt wird oder Andeutungen gemacht werden, die zu viel Preis geben. Man hätte das Buch um ein Drittel kürzer schreiben können und es wäre dann um einiges spannender, interessanter und besser für den Leser geworden. So war es aber manchmal eine Überwindung weiterzulesen. Auch haben diese erwähnten Andeutungen dazu geführt, dass man bereits ziemlich lange im Voraus gewusst hat, worum es hier geht bzw. was kommen wird oder welche Geheimnisse hinter dem Hotel und den Menschen darin stecken, dass es keine Überraschung mehr war, als auch die Figuren endlich darauf gestoßen sind. Besonders gestört hat mich diese Tatsache auch, weil diese besagten Figuren, wie Haven oder Lance, als sehr intelligent dargestellt werden, aber durch ihr Verhalten und ihre Aufdeckungen und Schlussfolgerungen diesen Beschreibungen nicht gerecht werden können. Ich würde sie nicht als dumm bezeichnen, aber auch nicht als diese Intelligenzbestien, wie sie die Autorin darstellen wollte. Die Figuren haben dafür zu lange im Dunkeln getappt und Dinge nicht sehen wollen/ können, die sich vor ihren Augen abgespielt haben. Dadurch war es als Leser nicht nur langweilig, sondern man hinterfragte teilweise auch die Figuren. Vor allem, da auf der ersten Seite geschrieben steht, dass Haven in der Schule gerade ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ lesen muss und es dort durchgenommen wird. Aber danach kam keine Andeutung mehr, dass sie sich erinnert hätte, dass es bei dem Buch über Dorian Gray auch so ähnlich war, wie hier in diesem. Nun zu den Charakteren: Haven habe ich eigentlich als sympathischen, freundlich und netten Charakter empfunden, der mit der Zeit im Verlauf der Handlung herangewachsen ist, was ihr Selbstvertrauen, wie auch ihren Mut betrifft. Das einzige, das mich am meisten bei ihr gestört, war, dass Haven sich als gewöhnlich und nicht hübsch bezeichnet hat, ich es aber anders empfunden habe, wenn man die Farben ihrer Augen und Haare in Betracht zieht – war eben wieder typisch, dass ein hübsches Mädchen es selber nicht sieht, aber sich dafür andere in sie verlieben. Kennen wir doch schon, oder? Natürlich wird das Ganze noch mehr betont, weil sie in einem Hotel lebt, in dem die ganzen Leute (egal ob Frau oder Mann) einfach nur atemberaubend schön und perfekt sind. Lance hat sich nach und nach in der Handlung entfaltet und ist aus seinem schüchternen Kämmerchen gekrabbelt. Aber gleich ziemlich früh, ist mir etwas besonders bei ihm aufgefallen und er war mir eigentlich immer lieber als Lucian. Nicht wegen seiner großspurigen Intelligenz, sondern wegen seinem Sarkasmus, den er manchmal einfach ganz emotionslos fallen lassen hat. Dafür hatte ich mit Lucian nie eine richtige Verbindung. Er war immer nur hübsch, lächelte frech und das war’s aber auch schon. Wo wir auch wieder bei der Geschichte von ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ gelandet wären. Denn die Beschreibung, äußerlich wie auch vom Charakter, hat mich doch SEHR an Dorian Gray erinnert -> nicht die FILMVERSION, sondern an das Buch. ^^ Es war ein interessantes Buch, das aber trotzdem wie eine lange Vorgeschichte und Einführung für die richtige Hauptgeschichte wirkt. Und was mich am meisten gestört hat, war, dass es doch sehr an ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ erinnert und eben vielen daraus geklaut wurde. Jene, die das Buch nicht kennen, dürften begeisterter sein, aber die andere werden wie ich fühlen, dass dieses Buch hier doch sehr abgekupfert vom Original ist. Trotzdem möchte ich weiterlesen, da ich denke, dass der zweite Teil mehr neues und eigenständiges bieten könnte. Hoffen wir, dass ich damit Recht behalte. Cover: Das war wieder einmal ein absoluter Cover-Kauf und was soll ich dazu sagen, außer ‚Schaut euch doch dieses wunderschöne Cover an!‘ – Da kann man doch gar nicht anders, als es sich holen, oder? All in all: Dorian Gray lässt grüßen und trifft dabei auf eine Teufels-/ Engelsgeschichte, die an Bibelstellen erinnert, gemixt mit Jugendbucheinfluss und den gängigen Klischees der Oberflächlichkeit in der High Society einer Großstadt. Wenn du mehr zu diesem Buch erfahren möchtest, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/06/12/rezension-die-erleuchtete-das-dunkel-der-seele-1/
Tja, schade. Das Buch braucht ca 300 Seiten, bevor überhaupt etwas passiert und auch dann entwickelt sich alles nur sehr langsam. Fahrt kommt erst ein paar Seiten vor Ende auf und das hält dann auch nicht lange, weil das Buch dann auch zu Ende ist. Im großen und ganzen hat die Geschichte Potenzial, Haven ist toll, Lance ist toll... Aber an der Umsetzung hapert es leider ein wenig.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Aimee Agresti ist Journalistin und Autorin. Sie schreibt regelmäßig für 'US Weekly' und führte bereits zahlreiche Interviews mit verschiedenen Berühmtheiten. Zudem erschienen ihre Beiträge in 'People', der 'Washington Post', 'Mademoiselle' und dem 'New York Observer'. Mit ihrer Trilogie um Haven Terra, 'Die Erleuchtete', eroberte sie die amerikanische Romantasy-Gemeinde im Sturm. Aimee Agresti lebt in Washington, D.C.
Beiträge
Kurz in eigenen Worten: Haven hat so ein Glück, gerade sie würde ausgewählt für ein neues Programm des Kultusministeriums. Sie darf in das Geschäft leben eines großen Hotel schnuppern und nicht nur das, auch ihr bester Freund wurde für dieses Programm ausgewählt. Als Haven ihr Praktikum antritt ist sie bezaubert von der Atmosphäre des Hotels. Alles scheinen so schön und toll zu sein dort, auch ihre Chefin obwohl diese sehr einschüchtern wirkt. Und dann begegnet sie Lucian, zu schön um wahr zu sein, diese Aussagen trifft leider auch auf so einiges Andere zu, wie Haven schon bald erfahren wird.... Cover & Titel und Gestaltung: Ich finde das Cover und Schrift richtig schön. Diese leuchtende Schrift passt super zum Titel der Reihe, und dieser passt gut zum Inhalt. Auch der Titel des Buches passt sehr gut, ich finde es immer schön, wenn Titel und Inhalt übereinstimmen. Das Mädchen mit dem roten Kleid hat auch einen direkten Bezug zum Buch und die Schatten der Flügen verraten zwar schon einiges, sind aber ein schönes Detail. Die Klappenbroschur ist auch wie gewohnt vom Goldmann Verlag sehr schön gestaltet. Dort sind Gerahmte Bilder zu sehen, mit den Meinungen großer Medien. Jede Seitenzahl hat kleine Flügel, so wie auch die Kapitelzahlen, ein sehr süßes Detail. Charaktere: Haven Terra ( nettes Wortspiel) ist die Hauptperson des Buches, zu Beginn ist sie die typische graue Maus. In der Schule ist sie eher ein Streber, und fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut. Im nobel Hotel werden ihr ganz neue Wege offenbart und sie entwickelt sich rasch weiter. Dante ist ihr bester schwuler Freund, er kocht gerne und kennt sich mit Mode besser aus, als so manche Frau. Der dritte im Bund ist Lance, er gehört auch zu der unscheinbaren Sorte, ist aber sehr intelligent und hilfsbereit, auch er entwickelt sich stark weiter im laufe der Geschichte. Lucian verkörpert hier den mysteriösen und geheimnisvollen Freudenhelden, er sieht umwerfend aus und ist äußerst charmant, aber strahlt auch etwas bedrohliches aus. Meinung: Wegen dem Cover würde ich auf das Buch aufmerksam, der Klappentext klang dann sehr vielversprechend und so zog das Buch bei mir ein. Um welche Art von Fantasywesen es sich handelt, lässt sich durch das Cover und den Namen der Protagonistin schon erahnen. Haven war mir zu Beginn noch sympathisch. Doch je mehr ich gelesen habe, desto mehr nervte mich ihre Passivität und auch, wie sie immer darauf bedacht war, wie dies und jenes wirkte, was sie tat oder sprach. Ihre Entwicklung war schön mitzuerleben, aber diese wurde für mich zu oft erwähnt. Ihr schwuler Freund, war das reinste Klischee, finde ich immer etwas schade. Den meisten Charakteren fehlte der Tiefgang. Lucian hingegen mochte ich sehr, er ist dieser typische Bad Boy, evtl. mit einem guten Kern, wer weiß ;) Ihn fand ich auch recht authentisch und ich habe einfach eine schwäche für die Bösen. Die Idee des Buches fand ich super, ein Hotel für dieses Szenarium auszusuchen war ein interessanter Schachzug und die Atmosphäre war genial. Die Autorin hat alles sehr gut beschrieben, so konnte ich mir das Hotel und die einzelnen Räume sehr gut vorstellen. Leider uferten diese Beschreibungen auch aus. Nun zum größtem Kritikpunkt, die Länge, das Buch ist einfach zu lang. Ich lese ja gerne auch längere Bücher, wenn die zusätzlichen Seiten etwas sinnvolles wiedergeben, dem war hier nicht so. Für mich, hätte man hier ruhig 100 Seiten weg lassen können und die Story wäre immer noch vorhanden gewesen, nur spannender und dynamischer. Es gab zwar auch spannende Momente, gerade gegen Ende, wo sich die Lage zu spitz. Aber gerade die ersten 250 Seiten waren eher zäh und ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass endlich etwas passiert. Fazit: Hat seine Längen und wird dadurch an manchen Stellen langweilig. Die Idee fand ich super und auch das Setting, 100 Seiten weniger und das Buch wäre um einiges besser. Empfehlung besonders an alle Engel Fanatsy Bücher Fans
Das Cover verrät eigentlich schon sehr viel und so sind wir als Leser der Protagonistin Haven Terry von Anfang an einen Schritt voraus. So denkt sie sich nichts Böses, als sie mit zwei weiteren sehr intelligenten Schülern für ein Praktikum in ein Luxushotel eingeladen wird. Als die drei Schüler im Lexington Hotel ankommen, sind sie vom gewaltigen Luxus, dem extravaganten Prunk des Hotels, aber vor allem auch von der äusserst attraktiven Chefin Aurelia beeindruckt. Haven hat zudem ein Auge auf den Assistenten Lucian geworfen, doch der scheint ihr unerreichbar. Oder etwa doch nicht? Sehr gut gefallen hat mir die Kulisses des Lexington Hotels. Es ist einmal etwas anderes und wird von der Autorin sehr schön, vielfältig und durchdacht in Szene gesetzt. Die Geschichte ist aus der ich-Perspektive von Haven geschrieben. Sie hat eine etwas undurchsichtige Vergangenheit. Als Baby wurde sie am Strassenrand gefunden und eine Krankenschwester nahm sie bei sich auf. So wuchs sie beinahe im Krankenhaus auf und hilft neben der Schule sogar auf der Abteilung aus. Sie ist sehr intelligent und ehrgeizig, denn sie möchte aus dem Schattendasein, in dem sie momentan an der Schule fristet, heraus treten und sich einen Platz an der Sonne ergattern. Haven war mir sehr schnell sympathisch, da ich mich in den meisten Situationen mit ihr identifizieren konnte. Sie möchte ihre hoch gesteckten Ziele erreichen, arbeitet hart dafür, hinterfragt, bekommt es mit der Angst zu tun, weiss nicht mehr, wem sie vertrauen kann .... So ist sie froh, dass sie ihren besten Freund Dante an ihre Seite weiss. Der kreative Kopf bringt oft die einzigen Farbtupfer in Havens bisher ruhiges Leben. Er verkörpert wohl alle Klischees eines Homosexuellen: Bester Freund zum Reden, sehr auf sein Äusseres bedacht, stellt gerne Havens Garderobe zusammen, färbt sich regelmässig seine Haare und Kochen ist seine grosse Leidenschaft. Doch er wächst über die Klischees hinaus und wächst einem sehr schnell ans Herz. Lance komplettiert das junge Trio. Er ist ein hoch intelligente Nerd, der nicht weiss, wie gut er aussieht. Viel lieber umgibt er sich mit Zahlen und physikalischen Formeln als dass er die Aufmerksamkeit anderer auf sich lenkt. Er macht im Verlaufe des Buches eine enorme Entwicklung durch, entpuppt sich als grosse Stütze für Haven und ist für die eine oder andere Überraschung gut. Lance hat in der Bibliothek ein mysteriöses Buch mit Havens Namen drauf gefunden. Darin erscheinen nach und nach wie von Geisterhand geschrieben Warnungen und Anweisungen. So soll sie sich zum Beispiel einen Vorrat anlegen oder ihren Schrank genauer untersuchen. Nachdem die erste Euphorie verflogen ist, realisiert Haven, dass die prunkvolle Hotelfassade zum Teil etwas bröckelt, denn es ist nicht alles Gold was glänzt. Sie beginnt, die Warnungen ernst zu nehmen, die Anweisungen zu befolgen und kommt so Satan höchst persönlich in die Quere. Der Schreibstil von Aimee Agresti ist zwar detailliert, doch auch äusserst flüssig zu lesen. Gekonnt zieht sie den Spannungsbogen an und streut einige unerwartete Wendungen, rätselhafte Ereignisse und mysteriöse Vorfälle ein. So konnte mich dieser Kampf um Gut und Böse so fesseln, dass die fast 600 Seiten schnell verschlungen waren. "Das Dunkel der Seele" ist ein wirklich vielversprechender Auftakt, der jedoch ohne fiesen Cliffhanger endet. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf ein Wiedersehen mit Haven und ihren Freunden. Fazit: Der Kampf zwischen Himmel und Hölle ist nichts Neues auf dem Buchmarkt, doch der erste Band von "Die Erleuchtete" weiss mit authentischen Charaktere, spannenden Ideen, einer extravaganten Kulisse und mysteriösen Details zu überzeugen.
INHALT: Haven Terra wird eines Tages von einem Praktikum überascht, das ihr Angeboten wird: Das beste Hotel Chicagos, das Lexington Hotel, bietet ihr einen Platz vor der geplanten Neueröffnung an. Das luxuriöse, atemberaubende Hotel mit dem Motto Gefahr und Sünden beeindruckt Haven ganz schön. Mit ihren Mitpraktikanten Lance und Dante tut sie ihr bestes um ihre glamuröse Chefin zu beeindrucken. Aber auch deren Assisstent Lucian hat es ihr angetan ... Doch hinter der schönen Fassade verstecken sich Geheimnisse und dunkle Gestalten, die es auf Haven abgesehen haben, doch Haven kann mehr, als ihre Gegner ahnen ... MEINUNG: Das Cover finde ich sehr hübsch, der Titel ist schön geschmückt und auch das Model im roten Kleid ist in Ordnung. Die angedeuteten Flügel lassen einen schon ahnen, was es für fantastische Wesen geben könnte. Haven fand ich ziemlich normal. Zwar entwickelt sich von der schüchternen Streberin zu der selbstbewussten jungen Frau, aber das wurde im Buch so oft erwähnt, dass es nichts Besonderes mehr war. Dazu schien sie mir auch nicht unbedingt die hellst zu sein. Sie hat eigentlich nichts von selbst unternommen, sondern brauchte immer Anweisungen, abr dazu später nochmal. Letzendlich fand ich Haven nicht nur durchschnittlich, sondern auch ein weng oberflächlich. Dante war der übliche "schwuler-bester-Freund" und Lucian war der übliche "undurchschauberer-mysteriöser-Schwarm", mehr braucht man da gar nicht zu sagen, die sind ja überall gleich. Von allen Charakteren fand ich wohl Lance am interessantesten. Er war irgendwie ganz anders, nicht abweisend, aber trotzdem verschlossen und geheimnisvoll. Ihn allerdings hat die Autorin mit "Clark Kent" verallgemeinert. Und jetzt zur Story, bei der so einiges schiefgelaufen ist! Haven findet ein Buch mir ihrem Namen drauf, allerdings ist das Buch leer. Als sie irgendwann mal reinblickt, steht da etwas geschrieben. Das Buch versucht, ihr Vertrauen zu gewinnen, warnt sie vor den Gefahren im Hotel, die natürlich nicht weiter erklärt werden, und dann bekommt Haven Anweisungen - die sie auch noch befolgt! Aber eigene Ideen hat sie sowieso nicht, also lkam man so zumindest irgendwie voran. An diesem Buch fand ich eigentlich nichts besonders originell. Die Charaktere sowieso nicht, aber auch nicht den Schreibstil, der gewöhnlich war, und die Handlungselemente kannte man auch schon alle. Dadurch konnte man eigentlich alles vorraussehen und es gab werden Überraschungen noch besonders viel Spannung. Und deswegen erschien auch Haven so dämlich,weil sie Offensichtliches erst hundert Seiten später begriffen hat. FAZIT: Trotz aLL der Kritik habe ich es eigentlich gern gelesen, wofür ich im Nachhinein gar keine Gründe mehr finde. Aber mit einer Punktzahl von 2,5 reicht es nur für eine grüne Rose.
Meine Gedanken zum Buch: Ich muss mich gleich vorab dazu bekennen, dass dies eine absolute Cover-Kauf-Entscheidung war und ich vorher nicht genau wusste, was auf mich zukommt. Das einzige, das mir schon alleine wegen dem Bild mit dem angedeuteten Flügel klar war, dass irgendwann, irgendwo Engel vorkommen würden. Aber dazu später noch mehr. Zuerst möchte ich den Schreibstil loben, der mir sehr gut gefallen hat und eine Mischung aus Jugend- und Erwachsenenbuch war. Somit wurde richtig schön, aufbauschen geschrieben, manchmal mit etwas längeren Sätze, aber daher wirkt es auch erwachsener und reifer als die normalen Standard-Jugendbücher, auch wenn die Hauptfigur gerade erst 16 geworden ist. Trotzdem war es aber nicht zu dick aufgetragen und neben den schönen Beschreibungen, auch kürze Sätze eingebaut, die den Text wieder auflockerten und es gut lesbar machten. Das schwierigste aber an dem Buch war, dass es wirklich sehr dick war, damit hätte ich nicht gerechnet und dass es sehr langsam voran ging. Besonders der Anfang hat sich gezogen wie Kaugummi und es passierte die erste Hälfte des Buches fast nichts wichtiges – wenn man bedenkt, dass das Buch 700 Seiten hat – ist das recht viel unnötiges. Meiner Meinung nach geht es aber auch später so weiter, das zu viel unnötiges beschrieben/ erklärt/ wiederholt wird oder Andeutungen gemacht werden, die zu viel Preis geben. Man hätte das Buch um ein Drittel kürzer schreiben können und es wäre dann um einiges spannender, interessanter und besser für den Leser geworden. So war es aber manchmal eine Überwindung weiterzulesen. Auch haben diese erwähnten Andeutungen dazu geführt, dass man bereits ziemlich lange im Voraus gewusst hat, worum es hier geht bzw. was kommen wird oder welche Geheimnisse hinter dem Hotel und den Menschen darin stecken, dass es keine Überraschung mehr war, als auch die Figuren endlich darauf gestoßen sind. Besonders gestört hat mich diese Tatsache auch, weil diese besagten Figuren, wie Haven oder Lance, als sehr intelligent dargestellt werden, aber durch ihr Verhalten und ihre Aufdeckungen und Schlussfolgerungen diesen Beschreibungen nicht gerecht werden können. Ich würde sie nicht als dumm bezeichnen, aber auch nicht als diese Intelligenzbestien, wie sie die Autorin darstellen wollte. Die Figuren haben dafür zu lange im Dunkeln getappt und Dinge nicht sehen wollen/ können, die sich vor ihren Augen abgespielt haben. Dadurch war es als Leser nicht nur langweilig, sondern man hinterfragte teilweise auch die Figuren. Vor allem, da auf der ersten Seite geschrieben steht, dass Haven in der Schule gerade ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ lesen muss und es dort durchgenommen wird. Aber danach kam keine Andeutung mehr, dass sie sich erinnert hätte, dass es bei dem Buch über Dorian Gray auch so ähnlich war, wie hier in diesem. Nun zu den Charakteren: Haven habe ich eigentlich als sympathischen, freundlich und netten Charakter empfunden, der mit der Zeit im Verlauf der Handlung herangewachsen ist, was ihr Selbstvertrauen, wie auch ihren Mut betrifft. Das einzige, das mich am meisten bei ihr gestört, war, dass Haven sich als gewöhnlich und nicht hübsch bezeichnet hat, ich es aber anders empfunden habe, wenn man die Farben ihrer Augen und Haare in Betracht zieht – war eben wieder typisch, dass ein hübsches Mädchen es selber nicht sieht, aber sich dafür andere in sie verlieben. Kennen wir doch schon, oder? Natürlich wird das Ganze noch mehr betont, weil sie in einem Hotel lebt, in dem die ganzen Leute (egal ob Frau oder Mann) einfach nur atemberaubend schön und perfekt sind. Lance hat sich nach und nach in der Handlung entfaltet und ist aus seinem schüchternen Kämmerchen gekrabbelt. Aber gleich ziemlich früh, ist mir etwas besonders bei ihm aufgefallen und er war mir eigentlich immer lieber als Lucian. Nicht wegen seiner großspurigen Intelligenz, sondern wegen seinem Sarkasmus, den er manchmal einfach ganz emotionslos fallen lassen hat. Dafür hatte ich mit Lucian nie eine richtige Verbindung. Er war immer nur hübsch, lächelte frech und das war’s aber auch schon. Wo wir auch wieder bei der Geschichte von ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ gelandet wären. Denn die Beschreibung, äußerlich wie auch vom Charakter, hat mich doch SEHR an Dorian Gray erinnert -> nicht die FILMVERSION, sondern an das Buch. ^^ Es war ein interessantes Buch, das aber trotzdem wie eine lange Vorgeschichte und Einführung für die richtige Hauptgeschichte wirkt. Und was mich am meisten gestört hat, war, dass es doch sehr an ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ erinnert und eben vielen daraus geklaut wurde. Jene, die das Buch nicht kennen, dürften begeisterter sein, aber die andere werden wie ich fühlen, dass dieses Buch hier doch sehr abgekupfert vom Original ist. Trotzdem möchte ich weiterlesen, da ich denke, dass der zweite Teil mehr neues und eigenständiges bieten könnte. Hoffen wir, dass ich damit Recht behalte. Cover: Das war wieder einmal ein absoluter Cover-Kauf und was soll ich dazu sagen, außer ‚Schaut euch doch dieses wunderschöne Cover an!‘ – Da kann man doch gar nicht anders, als es sich holen, oder? All in all: Dorian Gray lässt grüßen und trifft dabei auf eine Teufels-/ Engelsgeschichte, die an Bibelstellen erinnert, gemixt mit Jugendbucheinfluss und den gängigen Klischees der Oberflächlichkeit in der High Society einer Großstadt. Wenn du mehr zu diesem Buch erfahren möchtest, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/06/12/rezension-die-erleuchtete-das-dunkel-der-seele-1/
Meine Gedanken zum Buch: Ich muss mich gleich vorab dazu bekennen, dass dies eine absolute Cover-Kauf-Entscheidung war und ich vorher nicht genau wusste, was auf mich zukommt. Das einzige, das mir schon alleine wegen dem Bild mit dem angedeuteten Flügel klar war, dass irgendwann, irgendwo Engel vorkommen würden. Aber dazu später noch mehr. Zuerst möchte ich den Schreibstil loben, der mir sehr gut gefallen hat und eine Mischung aus Jugend- und Erwachsenenbuch war. Somit wurde richtig schön, aufbauschen geschrieben, manchmal mit etwas längeren Sätze, aber daher wirkt es auch erwachsener und reifer als die normalen Standard-Jugendbücher, auch wenn die Hauptfigur gerade erst 16 geworden ist. Trotzdem war es aber nicht zu dick aufgetragen und neben den schönen Beschreibungen, auch kürze Sätze eingebaut, die den Text wieder auflockerten und es gut lesbar machten. Das schwierigste aber an dem Buch war, dass es wirklich sehr dick war, damit hätte ich nicht gerechnet und dass es sehr langsam voran ging. Besonders der Anfang hat sich gezogen wie Kaugummi und es passierte die erste Hälfte des Buches fast nichts wichtiges – wenn man bedenkt, dass das Buch 700 Seiten hat – ist das recht viel unnötiges. Meiner Meinung nach geht es aber auch später so weiter, das zu viel unnötiges beschrieben/ erklärt/ wiederholt wird oder Andeutungen gemacht werden, die zu viel Preis geben. Man hätte das Buch um ein Drittel kürzer schreiben können und es wäre dann um einiges spannender, interessanter und besser für den Leser geworden. So war es aber manchmal eine Überwindung weiterzulesen. Auch haben diese erwähnten Andeutungen dazu geführt, dass man bereits ziemlich lange im Voraus gewusst hat, worum es hier geht bzw. was kommen wird oder welche Geheimnisse hinter dem Hotel und den Menschen darin stecken, dass es keine Überraschung mehr war, als auch die Figuren endlich darauf gestoßen sind. Besonders gestört hat mich diese Tatsache auch, weil diese besagten Figuren, wie Haven oder Lance, als sehr intelligent dargestellt werden, aber durch ihr Verhalten und ihre Aufdeckungen und Schlussfolgerungen diesen Beschreibungen nicht gerecht werden können. Ich würde sie nicht als dumm bezeichnen, aber auch nicht als diese Intelligenzbestien, wie sie die Autorin darstellen wollte. Die Figuren haben dafür zu lange im Dunkeln getappt und Dinge nicht sehen wollen/ können, die sich vor ihren Augen abgespielt haben. Dadurch war es als Leser nicht nur langweilig, sondern man hinterfragte teilweise auch die Figuren. Vor allem, da auf der ersten Seite geschrieben steht, dass Haven in der Schule gerade ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ lesen muss und es dort durchgenommen wird. Aber danach kam keine Andeutung mehr, dass sie sich erinnert hätte, dass es bei dem Buch über Dorian Gray auch so ähnlich war, wie hier in diesem. Nun zu den Charakteren: Haven habe ich eigentlich als sympathischen, freundlich und netten Charakter empfunden, der mit der Zeit im Verlauf der Handlung herangewachsen ist, was ihr Selbstvertrauen, wie auch ihren Mut betrifft. Das einzige, das mich am meisten bei ihr gestört, war, dass Haven sich als gewöhnlich und nicht hübsch bezeichnet hat, ich es aber anders empfunden habe, wenn man die Farben ihrer Augen und Haare in Betracht zieht – war eben wieder typisch, dass ein hübsches Mädchen es selber nicht sieht, aber sich dafür andere in sie verlieben. Kennen wir doch schon, oder? Natürlich wird das Ganze noch mehr betont, weil sie in einem Hotel lebt, in dem die ganzen Leute (egal ob Frau oder Mann) einfach nur atemberaubend schön und perfekt sind. Lance hat sich nach und nach in der Handlung entfaltet und ist aus seinem schüchternen Kämmerchen gekrabbelt. Aber gleich ziemlich früh, ist mir etwas besonders bei ihm aufgefallen und er war mir eigentlich immer lieber als Lucian. Nicht wegen seiner großspurigen Intelligenz, sondern wegen seinem Sarkasmus, den er manchmal einfach ganz emotionslos fallen lassen hat. Dafür hatte ich mit Lucian nie eine richtige Verbindung. Er war immer nur hübsch, lächelte frech und das war’s aber auch schon. Wo wir auch wieder bei der Geschichte von ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ gelandet wären. Denn die Beschreibung, äußerlich wie auch vom Charakter, hat mich doch SEHR an Dorian Gray erinnert -> nicht die FILMVERSION, sondern an das Buch. ^^ Es war ein interessantes Buch, das aber trotzdem wie eine lange Vorgeschichte und Einführung für die richtige Hauptgeschichte wirkt. Und was mich am meisten gestört hat, war, dass es doch sehr an ‚Das Bildnis des Dorian Gray‘ erinnert und eben vielen daraus geklaut wurde. Jene, die das Buch nicht kennen, dürften begeisterter sein, aber die andere werden wie ich fühlen, dass dieses Buch hier doch sehr abgekupfert vom Original ist. Trotzdem möchte ich weiterlesen, da ich denke, dass der zweite Teil mehr neues und eigenständiges bieten könnte. Hoffen wir, dass ich damit Recht behalte. Cover: Das war wieder einmal ein absoluter Cover-Kauf und was soll ich dazu sagen, außer ‚Schaut euch doch dieses wunderschöne Cover an!‘ – Da kann man doch gar nicht anders, als es sich holen, oder? All in all: Dorian Gray lässt grüßen und trifft dabei auf eine Teufels-/ Engelsgeschichte, die an Bibelstellen erinnert, gemixt mit Jugendbucheinfluss und den gängigen Klischees der Oberflächlichkeit in der High Society einer Großstadt. Wenn du mehr zu diesem Buch erfahren möchtest, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/06/12/rezension-die-erleuchtete-das-dunkel-der-seele-1/
Tja, schade. Das Buch braucht ca 300 Seiten, bevor überhaupt etwas passiert und auch dann entwickelt sich alles nur sehr langsam. Fahrt kommt erst ein paar Seiten vor Ende auf und das hält dann auch nicht lange, weil das Buch dann auch zu Ende ist. Im großen und ganzen hat die Geschichte Potenzial, Haven ist toll, Lance ist toll... Aber an der Umsetzung hapert es leider ein wenig.











