Chronik einer angekündigten Krise

Chronik einer angekündigten Krise

E-Book
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Beschreibung

Eine Chronologie der Corona-Krise jenseits der Nachrichtenflut allgegenwärtiger Liveticker und Breaking News: Daten, Fakten, Hintergründe. Ob in Politik, Wirtschaft oder Privatleben: Das Coronavirus gibt seit Anfang 2020 den Takt vor. Tausende Unternehmen steuern auf den Konkurs zu, kaum für möglich gehaltene Einschränkungen der Bürgerrechte werden ohne Diskussionen beschlossen – und eingehalten: Viele Menschen verharren eingeschüchtert in Angst und Passivität. Die Entscheidungen von Parlamenten und Regierungen scheinen oftmals keinem umfassenden Klärungsprozess zu folgen, Empfehlungen von Experten und Nichtexperten werden in Windeseile gesetzlich umgesetzt und die Medien hinterfragen nicht. Was geschieht hier eigentlich? Paul Schreyer stellt die chaotisch erscheinenden Ereignisse der letzten Monate detailreich in einen Zusammenhang – denn einige der aktuellen Entwicklungen sind nicht zufällig.

Buchinformationen

Haupt-Genre
N/A
Sub-Genre
N/A
Format
E-Book
Seitenzahl
160
Preis
10.99 €

Autorenbeschreibung

Paul Schreyer ist Mitherausgeber des Magazins Multipolar, freier Journalist und Autor mehrerer politischer Sachbücher. Im Westend Verlag erschienen zuletzt "Wer regiert das Geld?" (2016) und "Die Angst der Eliten" (2018).

Beiträge

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Wie viel Krise war eigentlich geplant und wie viel Zufall?

In 'Chronik einer angekündigten Krise' zeichnet der Autor Paul Schreyer nach, warum die Ereignisse rund um die COVID-19-Pandemie und die Reaktionen von Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft vielleicht weniger überraschend waren, als viele glaubten. Er fragt, ob die Pandemie wirklich "nur“ eine gesundheitliche Krise war oder ob sie als Katalysator für tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen diente: Einschränkungen von Bürgerrechten, Digitalisierung, zentrale Steuerung und global vernetzte Machtstrukturen. ✨️ Das Buch umfasst nur 176 Seiten, beeindruckt aber mit 18 Seiten Quellenangaben. Der eingeflossenen Recherchearbeit gebührt absolute Anerkennung. Trotz der dichten Faktenlage liest es sich stellenweise fast wie ein Politthriller. Viele Hintergründe waren mir neu, weshalb das Lesen absolut fesselnd war. Paul Schreyer schreibt anspruchsvoll, aber verständlich. ❌️ An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Distanz und weniger Wertung gewünscht. Die Fakten sprechen oft schon für sich und ein neutralerer Ton gäbe dem Leser die Möglichkeit eines eigenen Urteils. 📌 Zurück bleibt dieses leise, unangenehme Gefühl, wie wenn die Lieblingsvase zerbricht oder der Kuchen im Ofen verbrennt: ein stilles Unwohlsein, gepaart mit dem Wissen, doch nichts mehr ändern zu können. Wer bereit ist, echte Toleranz zu leben, andere Perspektiven auszuhalten und gesellschaftliche Konfliktfelder nicht zu scheuen, dem kann ich dieses Buch absolut empfehlen.

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