Chef's Kiss
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jarrett Melendez wuchs im Bucksport, Maine, auf - einem Ort, an dem es vor Rotwild nur so wimmelt. Als langjähriger Fan von Essen und Kochen hat Jarrett einen Großteil seiner Zeit in Küchen verbracht, oft sogar als bezahlter Profi! Jarrett schreibt regelmäßig für Bon Appetit und Food52 und ist der Autor von The Comic Kitchen, einem vollständig illustrierten Kochbuch im Comic-Stil. Wenn er nicht gerade kocht und über Essen schreibt, verfasst Jarrett normalerweise Comics wie CHEF’S KISS und hat an den für den Ringo-Award nominierten Büchern All We Ever Wanted, Full Bleed und Murder Hobo:Chaotic Neutral mitgewirkt. Zurzeit schreibt er an einem grafischen Memoirenbuch für Oni Press. Jarrett lebt in Somerville, MA, mit seinem Partner Stuart und ihrer Sammlung von Monokuro Boo-Plüschschweinen.
Beiträge
Wirklich toll illustriert und tolle queere Handlung
Ich kam wirklich gut in die Geschichte rein. Die Illustrationen haben mir sehr gefallen. Sie stecken voller Details. Auch passen sie perfekt zum Text. Die Farbgebung ist richtig schön. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Es ließ sich alles leicht und flüssig lesen. Dazu bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Trotz des geringen Textes, was in einer Grafic Novel ja normal ist, kamen die Gefühle gut rüber. Das Zusammenspiel zwischen Text und Illustration hat mir sehr gefallen. Was mir nicht am besten gefallen hat, war die Mischung aus ernst und lustig. Ich musste wirklich das Öfteren lachen. Die Handlung war wirklich schön und zeigt, dass man nichts für andere, sondern immer nur für sich selbst machen soll. Berufsleben betrifft. Außerdem zeigt sie das wirklich für uns einstehen sollen und das machen sollen, was uns Spaß macht. Auch die Charaktere haben mir total gefallen. Ich machte jeden einzelnen von Ihnen. Jeder auf seine Art besonderst und hat sich weiter entwickelt. Alles in allem. Es ist eine super gelungene Grafic Novel, dem ich mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelassen hat. Ich kann sie euch nur weiter empfehlen.
Ich wollte diesen Comic von Herzen lieben, weil mich der Klappentext damals so begeistert hatte und ich das Cover immer noch so süß finde. Doch leider gab es mehrere Kleinigkeiten, die dazu geführt haben, dass die Geschichte nicht zu dem Highlight wurde, dass ich mir erhofft hatte. An sich ist es immer noch eine süße Story. Zur Handlung: Ben Cook hat erfolgreich sein Studium abgeschlossen und ist eigentlich auf der Suche nach einem Job, bei dem er seine Leidenschaft fürs Schreiben unter Beweis stellen kann. Nach zahlreichen erfolglosen Bewerbungsgesprächen weicht er schließlich auf eine Stelle als Koch in einem Restaurant aus, doch auch hier muss er zeigen, was er kann. Dabei merkt Ben nicht nur, dass ihm die Arbeit widererwartend gefällt, sondern auch, dass sein neuer Kollege Liam Bens Herz schneller schlagen lässt. Zunächst einmal hab ich den Illustrationsstil geliebt – dieser wirkte sehr lebhaft durch schwungvolle Striche und satte Farben. Bildlich waren die Szenen wirklich schön anzusehen. Bezüglich dem Handwerk habe ich aber vereinzelt Ungereimtheiten entdeckt, was ich schade fand, da die Bilder grundsätzlich so von sich überzeugten. Von der Storyline mochte ich, wie Ben seine Zukunftsentscheidungen hinterfragt und merkt, dass er mehrere Leidenschaften hat, denen er nachgehen kann. In diesem Zusammenhang wurde der Erwartungsdruck, der auf Ben vor allem seitens seiner Eltern lastet, sehr authentisch geschildert. Der romantische Anteil der Handlung war überraschend klein, was nicht als schlecht ausgelegt werden muss, da schlicht Bens Werdegang den Fokuspunkt der Handlung darstellte. Bens Interesse an Liam war bereits bei der ersten Begegnung deutlich zu spüren, doch ansonsten fehlte mir trotz Romantik als Nebenhandlung ein bisschen die Gefühlsentwicklung zwischen Liam und Ben. Das romantische Happy End war für mich zu abrupt, da ich nicht das Gefühl hatte, dass die beiden Figuren sich überhaupt kennengelernt haben. Grundsätzlich fand ich es schade, dass man zu Liam als Person so gar nichts erfährt. Für mich blieb er bis zum Ende hin ein unbeschriebenes Blatt und ich könnte ihn nach dem Lesen dieses Comics nur rein äußerlich beschreiben. Dafür konnte ich zu der Freundesgruppe um Ben eine stärkere Bindung aufbauen und deren Charakterausarbeitung sowie der Umgang innerhalb der WG hat mir gut gefallen. Der Restaurantchef hingegen hat bei mir widersprüchliche Gefühle hervorgerufen. Ich habe verstanden, dass seine ruppige Art vermutlich dem Humor der Geschichte dienen sollte, aber auf mich wirkte er oft zu arschig gegenüber Ben. Sein Verhalten wurde dabei nicht hinterfragt oder irgendwie aufgearbeitet. Zusammengefasst konnte mich dieser Comic also unterhalten und die Rezepte als kleines Extra des Buches sind eine wirklich schöne Idee, nur wirkte manches bezüglich Handlung und Charaktere nicht wirklich rund.
Es läuft nicht immer alles nach Plan - aber das ist auch gut so!
Ein Comic, bei dem ich mich aber der ersten Seite richtig wohl gefühlt habe! Das Leben ist einfach nicht fair. Da hat Ben alles gemacht, was von ihm verlangt wurde und trotzdem bekommt er einfach meinen guten Job. In seiner Not fängt er in einem Restaurant an - mit einem ziemlich merkwürdigen Boss und einem kuriosen Verkostungs-Schweinchen. Aber was noch viel wichtiger ist: einem sehr gut aussehenden Kollegen. Während er dort seine verborgenen Talente entdeckt macht er aber auch jede Menge wichtige Erfahrungen. Ben lernt, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gerne hätte, aber dass auch Umwege für die Erfahrungen wichtig sind. Dabei wird auch klar wie wichtig es ist zu sich selbst zu stehen. Einfach eine feel-good Geschichte, die einige Lacher bereit hält, mit einer queeren Liebesgeschichte.
süße Lovestory mit kreativer Umsetzung
Das Buch "Chef's Kiss" beinhaltet einen super sympathischen Hauptcharakter! Ben ist sehr greifbar und ich musste beim lesen auch ein wenig schmunzeln weil ich vor dem selben Problem stehe wie er! Abgeschlossenes Studium aber keine Berufserfahrung und damit eine große Hürde in der Jobfindung. Ich mochte die Idee des Buches sehr gerne, mit den Verschiedenen Aufgaben die Ben zu bewältigen hat. Es ist schön, dass das Buch sowohl von Freundschaft als auch Liebe handelt und dennoch der Inhalt nicht zu kurz kommt. Der Zeichenstil hat mir auch sehr gut gefallen und ich fand es auch sehr schön dass das ganze Buch farbig illustriert ist. Es ist schön dass das Cover sowohl Bens neue Leidenschaft das Kochen aber auch seine Liebe zu Büchern darstellt. Allgemein ist das Buch eine schöne Geschichte für Zwischendurch, mit einem ansprechenden Zeichenstil und einer schönen Lovestory, bei der man bis zum Ende mitfiebert.

Absolut grauenvoll. Vor allem das mit dem "Gourmet" Schwein. Was sollte denn bitte diese Storyline?! Als dann noch behauptet wurde, dass das Schwein von einem radioaktivem Gastrokritiker gebissen wurde... war zwar nur als Witz gemeint, hätte mich aber nicht gewundert wenn das stimmen würde. Der Zeichenstil war auch gar nicht meins. Die Funken, die angeblich zwischen den beiden Charakteren sprühten, fühlte man kein bisschen.
Das Cover hat mit sofort angesprochen. Ich finde den Stil der Zeichnungen echt schön und unterhaltsam. Die Zeichnungen unterstreichen und ergänzen die Geschichte hervorragend und laden an der ein oder anderen Stelle auch mal dazu ein genauer hinzusehen und die Details zu erkunden. Die Handlung ist einfach gehalten, aber keinesfalls langweilig. Meiner Meinung nach unterstreicht die Geschichte des Protagonisten Ben sehr gut das Problem, das einige Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen heutzutage haben. Durch Ben's Geschichte kann etwas Mut gefasst werden, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen oder sich wirklich auf sich selbst zu fokussieren. Die Handlung ist zwar nicht sehr spannend, aber dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Das Setting und die Atmosphäre laden zum Verweilen ein, regen vielleicht zum Nachdenken an - es ist ein absolutes Wohlfühlbuch mit tollen Charakteren, die man schnell ins Herz schließt (auch wenn sie etwas eindimensional sind).
Story: Ben Cook steht vor demselben Problem, wie viele junge Menschen, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben – Jobs für Einsteiger sind rar gesät, insbesondere als Redakteur, Blogger oder Lektor, um seiner Leidenschaft fürs Schreiben möglichst auch im Beruf ausleben zu können. Nachdem sich die Absagen wegen fehlender Berufserfahrung stapeln, entscheidet er sich notgedrungen einen Übergangsjob anzunehmen und landet als Aushilfskoch in einem vegetarischen Restaurant. Doch selbst hier sind die Anforderungen hoch und er muss sich jede Woche lang am Herd beweisen, um den Chef des Ladens von sich zu überzeugen. Glücklicherweise hat er nicht nur ein Händchen für’s Kochen und neue Rezepte, auch der gutaussehende Koch Liam nimmt sich seiner an. Für Ben stellt sich schon bald die Frage, ob er sich gänzlich aufs Kochen (und Liam) einlassen soll, oder seinem Traum zu schreiben nachjagen soll. Eigene Meinung: Der Comic „Chef’s Kiss: Rezept für die Liebe“ erschien im Frühjahr 2022 in den USA und wurde ein Jahr später von Cross Cult ins Programm genommen. Für die Geschichte zeigt sich Jarrett Melendez verantwortlich, die Zeichnungen stammen von Danica Brine (Illustrationen) und Hank Jones (Coloration). Das Lettering übernahm Hassan Otsmane-Elhaou. Der vollfarbige, queere Comic ist in sich abgeschlossen und erhielt positives Pressefeedback. Die Geschichte um Ben Cook ist eine gelungene Mischung aus Freundschaft, Liebesgeschichte und der Suche nach dem eigenen Weg im Leben, gewürzt mit einer Prise Humor. Man begleitet den Helden sehr gern auf seiner Reise zu sich selbst, beim Entdecken neuer Möglichkeiten und dem Wunsch, sich selbst zu verwirklichen – ganz gleich, ob als Autor oder als Koch – kann seine Sorgen und Probleme gut nachvollziehen, ebenso das Gefühl zwischen den Stühlen zu stehen. Sicherlich sind einige Szenen etwas abstrus und muten sehr übertrieben an (das Schwein Watson als Kritiker für Bens Kochkünste ist schon ein wenig seltsam), nichtsdestotrotz macht es Spaß die Geschichte zu lesen und mit Ben und seinen Freund*innen mitzufiebern, wenn dieser seine Kochprüfungen hat und sein Weiterkommen vom Urteil eines kleinen Schweins abhängt. Auch die langsam wachsende Liebe zu Liam wird gut in die Handlung eingebaut, ohne zu viel Raum einzunehmen und den Schwerpunkt vom Kochen und Bens Zwiespalt zu unterwandern. Di Figuren sind sehr sympathisch in Szene gesetzt und können allesamt überzeugen – Ben ist ein liebenswerter, offenherziger Charakter, der im Laufe der Zeit erkennen muss, dass Lebensziele nicht in Stein gemeißelt sind und sich durchaus ändern können, wenn man andere Optionen in Betracht zieht. Auch seine Freund*innen aka WG-Bewohner sind facettenreich und bunt, und sind immer für Ben da, ganz gleich ob es darum geht zu Feiern oder sich um seine Zukunft Gedanken zu machen. Das Team der Köche kann ebenfalls überzeugen, allen voran Liam, der als Love Interest natürlich fast zu perfekt ist und im Grunde keinerlei Fehler hat – er ist lieb, offen, loyal, freundlich zu jedem und sieht blendend aus. Hier wäre es toll gewesen, ihm einige Schwächen zu geben, aber in einem Comic kann man durchaus darüber hinwegsehen. Einzig der Chef des Restaurants und Watsons Besitzer ist von seiner Art her fast zu extrem und fällt eher unangenehm auf – die Tatsache, dass er Ben unheimlich unter Druck setzt, ihn so gar nicht für voll nimmt und sich nicht einmal seinen Namen merkt ist schon hart an der Grenze. Sicherlich bietet sich das Medium Comic förmlich dazu an, Dinge überspitzt darzustellen, dennoch fällt er als Chef einfach zu sehr aus dem Rahmen. Die Zeichnungen wiederum sind sehr gelungen, modern und passen ausgezeichnet zur Geschichte. Danica Brine hat einen schönen, gefälligen Stil, der durch viele Details und Dynamik besticht. Das zeigt sich vor allem in den Perspektiven und den Hintergründen, die sie stilsicher beherrscht, wenngleich die Seiten dadurch mitunter recht überladen wirken. Auch die Coloration von Hank Jones ist farbenfroh und passt sehr gut zur Geschichte. Alles in allem kann man stilistisch nichts bemängeln – selbst die Rezepte am Ende des Buches liest man gerne und bekommt Lust sie selbst auszuprobieren. Fazit: „Chef’s Kiss: Rezept für die Liebe“ ist ein gelungener, queerer Feel Good Comic über Freundschaft, Liebe, Selbstfindung und das Kochen, der einfach Spaß macht und sowohl inhaltlich als auch stilistisch überzeugen kann. Die Geschichte und die Dialoge von Jarrett Melendez sind eingänglich und machen Spaß, ebenso die stilsicheren, farbenfrohen, dynamischen Zeichnungen von Danica Brine und Hank Jones. Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen, einbändigen Comic ist, in dem neben einer schwulen Liebesgeschichte auch das Kochen im Zentrum steht, sollte unbedingt zuschlagen – zu empfehlen.
Romantische und unterhaltsame Graphic Novel "Chef's Kiss" von Jarrett Melendez und Danica Brine ist eine wunderbare Graphic Novel, die sowohl mit ihrem Inhalt als auch mit ihren Zeichnungen begeistert. Die Geschichte handelt von Ben, einem Englisch-Absolventen, der einen Job als Koch in einem Restaurant annimmt und dabei seine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt. Doch nicht nur das: Er verliebt sich auch in seinen Kollegen Liam. Die Geschichte ist sehr einfühlsam und belebend, und man kann sich leicht in die Charaktere hineinversetzen. Besonders hat mir das Zitat auf Seite 63 gefallen: "Vielleicht muss nicht alles geheim gehalten werden, mehr sage ich dazu nicht." Es ist ein sehr einprägsamer Moment in der Geschichte und gibt dem Leser einen Vorgeschmack darauf, was noch kommen wird. Die Autoren haben die Themen Liebe, Leidenschaft und Selbstfindung sehr geschickt miteinander verflochten und eine Geschichte geschaffen, die berührt und zum Nachdenken anregt. Die Zeichnungen in "Chef's Kiss" sind wunderschön und der Stil ist sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und die Panel-Sequenzen sind sehr geschickt angeordnet. Obwohl ich bisher noch keine Graphic Novels gelesen habe, konnte mich dieses Buch sofort begeistern. Es ist sehr leicht zugänglich und die Charaktere werden sehr gut entwickelt. Insgesamt bin ich von "Chef's Kiss" sehr begeistert und freue mich darauf, mehr von Jarrett Melendez und Danica Brine zu lesen. Ich vergebe dem Buch 5 von 5 Sternen und kann es jedem empfehlen, der eine romantische und unterhaltsame Graphic Novel lesen möchte.
If there's a food theme - CONSIDER ME INTERESTED! :D This was very charming, the love interest is totally unreal, but I wish the fictional babies all the happiness in the world. The theme of 'what the hell am I doing with my life' resonates 110% and the food looked delicious! The ensemble was a lovely tapestry of different people and one cheeky pig :D
Ben möchte eigentlich schreiben. Oder wird von seinen Eltern zu gedrängt. Doch findet er keine Stelle. Bis er durch Zufall in einem Restaurant eine Stellenausschreibung findet und er feststellt, dass mehr in ihm schlummert. Es ist eine sehr schöne Geschichte, mit einer chaotischen und sehr lieben WG und Chancen, die greifbar und doch sehr weit weg sind. Bens Eltern möchten, dass er als Texter, Journalist oder ähnlichem sein Geld verdient oder zumindest ein Praktikum absolviert. Doch findet er einfach keine Arbeit. Und genau hier zeigt sich die Problematik einer ganzen Generation: Ben soll Arbeitserfahrung mitbringen, ohne eine Chance zu erhalten, diese überhaupt sammeln zu können. Doch dann entdeckt er eine Stellenausschreibung und alles ändert sich. Es ist eine sehr süße Geschichte, die mir richtig ans Herz ging und die ich viel zu schnell auch gelesen habe. Die Bilder sind großartig und selbst das Bonusmaterial ist richtig gelungen. Zu gerne hätte ich einen zweiten Teil davon, mit denselben Figuren und dem, was die Zukunft für Ben tatsächlich gebracht hat. Für mich ein richtig großartiges Fünf-Gänge-Menü.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Jarrett Melendez wuchs im Bucksport, Maine, auf - einem Ort, an dem es vor Rotwild nur so wimmelt. Als langjähriger Fan von Essen und Kochen hat Jarrett einen Großteil seiner Zeit in Küchen verbracht, oft sogar als bezahlter Profi! Jarrett schreibt regelmäßig für Bon Appetit und Food52 und ist der Autor von The Comic Kitchen, einem vollständig illustrierten Kochbuch im Comic-Stil. Wenn er nicht gerade kocht und über Essen schreibt, verfasst Jarrett normalerweise Comics wie CHEF’S KISS und hat an den für den Ringo-Award nominierten Büchern All We Ever Wanted, Full Bleed und Murder Hobo:Chaotic Neutral mitgewirkt. Zurzeit schreibt er an einem grafischen Memoirenbuch für Oni Press. Jarrett lebt in Somerville, MA, mit seinem Partner Stuart und ihrer Sammlung von Monokuro Boo-Plüschschweinen.
Beiträge
Wirklich toll illustriert und tolle queere Handlung
Ich kam wirklich gut in die Geschichte rein. Die Illustrationen haben mir sehr gefallen. Sie stecken voller Details. Auch passen sie perfekt zum Text. Die Farbgebung ist richtig schön. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Es ließ sich alles leicht und flüssig lesen. Dazu bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Trotz des geringen Textes, was in einer Grafic Novel ja normal ist, kamen die Gefühle gut rüber. Das Zusammenspiel zwischen Text und Illustration hat mir sehr gefallen. Was mir nicht am besten gefallen hat, war die Mischung aus ernst und lustig. Ich musste wirklich das Öfteren lachen. Die Handlung war wirklich schön und zeigt, dass man nichts für andere, sondern immer nur für sich selbst machen soll. Berufsleben betrifft. Außerdem zeigt sie das wirklich für uns einstehen sollen und das machen sollen, was uns Spaß macht. Auch die Charaktere haben mir total gefallen. Ich machte jeden einzelnen von Ihnen. Jeder auf seine Art besonderst und hat sich weiter entwickelt. Alles in allem. Es ist eine super gelungene Grafic Novel, dem ich mit einem Lächeln im Gesicht zurückgelassen hat. Ich kann sie euch nur weiter empfehlen.
Ich wollte diesen Comic von Herzen lieben, weil mich der Klappentext damals so begeistert hatte und ich das Cover immer noch so süß finde. Doch leider gab es mehrere Kleinigkeiten, die dazu geführt haben, dass die Geschichte nicht zu dem Highlight wurde, dass ich mir erhofft hatte. An sich ist es immer noch eine süße Story. Zur Handlung: Ben Cook hat erfolgreich sein Studium abgeschlossen und ist eigentlich auf der Suche nach einem Job, bei dem er seine Leidenschaft fürs Schreiben unter Beweis stellen kann. Nach zahlreichen erfolglosen Bewerbungsgesprächen weicht er schließlich auf eine Stelle als Koch in einem Restaurant aus, doch auch hier muss er zeigen, was er kann. Dabei merkt Ben nicht nur, dass ihm die Arbeit widererwartend gefällt, sondern auch, dass sein neuer Kollege Liam Bens Herz schneller schlagen lässt. Zunächst einmal hab ich den Illustrationsstil geliebt – dieser wirkte sehr lebhaft durch schwungvolle Striche und satte Farben. Bildlich waren die Szenen wirklich schön anzusehen. Bezüglich dem Handwerk habe ich aber vereinzelt Ungereimtheiten entdeckt, was ich schade fand, da die Bilder grundsätzlich so von sich überzeugten. Von der Storyline mochte ich, wie Ben seine Zukunftsentscheidungen hinterfragt und merkt, dass er mehrere Leidenschaften hat, denen er nachgehen kann. In diesem Zusammenhang wurde der Erwartungsdruck, der auf Ben vor allem seitens seiner Eltern lastet, sehr authentisch geschildert. Der romantische Anteil der Handlung war überraschend klein, was nicht als schlecht ausgelegt werden muss, da schlicht Bens Werdegang den Fokuspunkt der Handlung darstellte. Bens Interesse an Liam war bereits bei der ersten Begegnung deutlich zu spüren, doch ansonsten fehlte mir trotz Romantik als Nebenhandlung ein bisschen die Gefühlsentwicklung zwischen Liam und Ben. Das romantische Happy End war für mich zu abrupt, da ich nicht das Gefühl hatte, dass die beiden Figuren sich überhaupt kennengelernt haben. Grundsätzlich fand ich es schade, dass man zu Liam als Person so gar nichts erfährt. Für mich blieb er bis zum Ende hin ein unbeschriebenes Blatt und ich könnte ihn nach dem Lesen dieses Comics nur rein äußerlich beschreiben. Dafür konnte ich zu der Freundesgruppe um Ben eine stärkere Bindung aufbauen und deren Charakterausarbeitung sowie der Umgang innerhalb der WG hat mir gut gefallen. Der Restaurantchef hingegen hat bei mir widersprüchliche Gefühle hervorgerufen. Ich habe verstanden, dass seine ruppige Art vermutlich dem Humor der Geschichte dienen sollte, aber auf mich wirkte er oft zu arschig gegenüber Ben. Sein Verhalten wurde dabei nicht hinterfragt oder irgendwie aufgearbeitet. Zusammengefasst konnte mich dieser Comic also unterhalten und die Rezepte als kleines Extra des Buches sind eine wirklich schöne Idee, nur wirkte manches bezüglich Handlung und Charaktere nicht wirklich rund.
Es läuft nicht immer alles nach Plan - aber das ist auch gut so!
Ein Comic, bei dem ich mich aber der ersten Seite richtig wohl gefühlt habe! Das Leben ist einfach nicht fair. Da hat Ben alles gemacht, was von ihm verlangt wurde und trotzdem bekommt er einfach meinen guten Job. In seiner Not fängt er in einem Restaurant an - mit einem ziemlich merkwürdigen Boss und einem kuriosen Verkostungs-Schweinchen. Aber was noch viel wichtiger ist: einem sehr gut aussehenden Kollegen. Während er dort seine verborgenen Talente entdeckt macht er aber auch jede Menge wichtige Erfahrungen. Ben lernt, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gerne hätte, aber dass auch Umwege für die Erfahrungen wichtig sind. Dabei wird auch klar wie wichtig es ist zu sich selbst zu stehen. Einfach eine feel-good Geschichte, die einige Lacher bereit hält, mit einer queeren Liebesgeschichte.
süße Lovestory mit kreativer Umsetzung
Das Buch "Chef's Kiss" beinhaltet einen super sympathischen Hauptcharakter! Ben ist sehr greifbar und ich musste beim lesen auch ein wenig schmunzeln weil ich vor dem selben Problem stehe wie er! Abgeschlossenes Studium aber keine Berufserfahrung und damit eine große Hürde in der Jobfindung. Ich mochte die Idee des Buches sehr gerne, mit den Verschiedenen Aufgaben die Ben zu bewältigen hat. Es ist schön, dass das Buch sowohl von Freundschaft als auch Liebe handelt und dennoch der Inhalt nicht zu kurz kommt. Der Zeichenstil hat mir auch sehr gut gefallen und ich fand es auch sehr schön dass das ganze Buch farbig illustriert ist. Es ist schön dass das Cover sowohl Bens neue Leidenschaft das Kochen aber auch seine Liebe zu Büchern darstellt. Allgemein ist das Buch eine schöne Geschichte für Zwischendurch, mit einem ansprechenden Zeichenstil und einer schönen Lovestory, bei der man bis zum Ende mitfiebert.

Absolut grauenvoll. Vor allem das mit dem "Gourmet" Schwein. Was sollte denn bitte diese Storyline?! Als dann noch behauptet wurde, dass das Schwein von einem radioaktivem Gastrokritiker gebissen wurde... war zwar nur als Witz gemeint, hätte mich aber nicht gewundert wenn das stimmen würde. Der Zeichenstil war auch gar nicht meins. Die Funken, die angeblich zwischen den beiden Charakteren sprühten, fühlte man kein bisschen.
Das Cover hat mit sofort angesprochen. Ich finde den Stil der Zeichnungen echt schön und unterhaltsam. Die Zeichnungen unterstreichen und ergänzen die Geschichte hervorragend und laden an der ein oder anderen Stelle auch mal dazu ein genauer hinzusehen und die Details zu erkunden. Die Handlung ist einfach gehalten, aber keinesfalls langweilig. Meiner Meinung nach unterstreicht die Geschichte des Protagonisten Ben sehr gut das Problem, das einige Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen heutzutage haben. Durch Ben's Geschichte kann etwas Mut gefasst werden, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen oder sich wirklich auf sich selbst zu fokussieren. Die Handlung ist zwar nicht sehr spannend, aber dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Das Setting und die Atmosphäre laden zum Verweilen ein, regen vielleicht zum Nachdenken an - es ist ein absolutes Wohlfühlbuch mit tollen Charakteren, die man schnell ins Herz schließt (auch wenn sie etwas eindimensional sind).
Story: Ben Cook steht vor demselben Problem, wie viele junge Menschen, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben – Jobs für Einsteiger sind rar gesät, insbesondere als Redakteur, Blogger oder Lektor, um seiner Leidenschaft fürs Schreiben möglichst auch im Beruf ausleben zu können. Nachdem sich die Absagen wegen fehlender Berufserfahrung stapeln, entscheidet er sich notgedrungen einen Übergangsjob anzunehmen und landet als Aushilfskoch in einem vegetarischen Restaurant. Doch selbst hier sind die Anforderungen hoch und er muss sich jede Woche lang am Herd beweisen, um den Chef des Ladens von sich zu überzeugen. Glücklicherweise hat er nicht nur ein Händchen für’s Kochen und neue Rezepte, auch der gutaussehende Koch Liam nimmt sich seiner an. Für Ben stellt sich schon bald die Frage, ob er sich gänzlich aufs Kochen (und Liam) einlassen soll, oder seinem Traum zu schreiben nachjagen soll. Eigene Meinung: Der Comic „Chef’s Kiss: Rezept für die Liebe“ erschien im Frühjahr 2022 in den USA und wurde ein Jahr später von Cross Cult ins Programm genommen. Für die Geschichte zeigt sich Jarrett Melendez verantwortlich, die Zeichnungen stammen von Danica Brine (Illustrationen) und Hank Jones (Coloration). Das Lettering übernahm Hassan Otsmane-Elhaou. Der vollfarbige, queere Comic ist in sich abgeschlossen und erhielt positives Pressefeedback. Die Geschichte um Ben Cook ist eine gelungene Mischung aus Freundschaft, Liebesgeschichte und der Suche nach dem eigenen Weg im Leben, gewürzt mit einer Prise Humor. Man begleitet den Helden sehr gern auf seiner Reise zu sich selbst, beim Entdecken neuer Möglichkeiten und dem Wunsch, sich selbst zu verwirklichen – ganz gleich, ob als Autor oder als Koch – kann seine Sorgen und Probleme gut nachvollziehen, ebenso das Gefühl zwischen den Stühlen zu stehen. Sicherlich sind einige Szenen etwas abstrus und muten sehr übertrieben an (das Schwein Watson als Kritiker für Bens Kochkünste ist schon ein wenig seltsam), nichtsdestotrotz macht es Spaß die Geschichte zu lesen und mit Ben und seinen Freund*innen mitzufiebern, wenn dieser seine Kochprüfungen hat und sein Weiterkommen vom Urteil eines kleinen Schweins abhängt. Auch die langsam wachsende Liebe zu Liam wird gut in die Handlung eingebaut, ohne zu viel Raum einzunehmen und den Schwerpunkt vom Kochen und Bens Zwiespalt zu unterwandern. Di Figuren sind sehr sympathisch in Szene gesetzt und können allesamt überzeugen – Ben ist ein liebenswerter, offenherziger Charakter, der im Laufe der Zeit erkennen muss, dass Lebensziele nicht in Stein gemeißelt sind und sich durchaus ändern können, wenn man andere Optionen in Betracht zieht. Auch seine Freund*innen aka WG-Bewohner sind facettenreich und bunt, und sind immer für Ben da, ganz gleich ob es darum geht zu Feiern oder sich um seine Zukunft Gedanken zu machen. Das Team der Köche kann ebenfalls überzeugen, allen voran Liam, der als Love Interest natürlich fast zu perfekt ist und im Grunde keinerlei Fehler hat – er ist lieb, offen, loyal, freundlich zu jedem und sieht blendend aus. Hier wäre es toll gewesen, ihm einige Schwächen zu geben, aber in einem Comic kann man durchaus darüber hinwegsehen. Einzig der Chef des Restaurants und Watsons Besitzer ist von seiner Art her fast zu extrem und fällt eher unangenehm auf – die Tatsache, dass er Ben unheimlich unter Druck setzt, ihn so gar nicht für voll nimmt und sich nicht einmal seinen Namen merkt ist schon hart an der Grenze. Sicherlich bietet sich das Medium Comic förmlich dazu an, Dinge überspitzt darzustellen, dennoch fällt er als Chef einfach zu sehr aus dem Rahmen. Die Zeichnungen wiederum sind sehr gelungen, modern und passen ausgezeichnet zur Geschichte. Danica Brine hat einen schönen, gefälligen Stil, der durch viele Details und Dynamik besticht. Das zeigt sich vor allem in den Perspektiven und den Hintergründen, die sie stilsicher beherrscht, wenngleich die Seiten dadurch mitunter recht überladen wirken. Auch die Coloration von Hank Jones ist farbenfroh und passt sehr gut zur Geschichte. Alles in allem kann man stilistisch nichts bemängeln – selbst die Rezepte am Ende des Buches liest man gerne und bekommt Lust sie selbst auszuprobieren. Fazit: „Chef’s Kiss: Rezept für die Liebe“ ist ein gelungener, queerer Feel Good Comic über Freundschaft, Liebe, Selbstfindung und das Kochen, der einfach Spaß macht und sowohl inhaltlich als auch stilistisch überzeugen kann. Die Geschichte und die Dialoge von Jarrett Melendez sind eingänglich und machen Spaß, ebenso die stilsicheren, farbenfrohen, dynamischen Zeichnungen von Danica Brine und Hank Jones. Wer auf der Suche nach einem unterhaltsamen, einbändigen Comic ist, in dem neben einer schwulen Liebesgeschichte auch das Kochen im Zentrum steht, sollte unbedingt zuschlagen – zu empfehlen.
Romantische und unterhaltsame Graphic Novel "Chef's Kiss" von Jarrett Melendez und Danica Brine ist eine wunderbare Graphic Novel, die sowohl mit ihrem Inhalt als auch mit ihren Zeichnungen begeistert. Die Geschichte handelt von Ben, einem Englisch-Absolventen, der einen Job als Koch in einem Restaurant annimmt und dabei seine Leidenschaft fürs Kochen entdeckt. Doch nicht nur das: Er verliebt sich auch in seinen Kollegen Liam. Die Geschichte ist sehr einfühlsam und belebend, und man kann sich leicht in die Charaktere hineinversetzen. Besonders hat mir das Zitat auf Seite 63 gefallen: "Vielleicht muss nicht alles geheim gehalten werden, mehr sage ich dazu nicht." Es ist ein sehr einprägsamer Moment in der Geschichte und gibt dem Leser einen Vorgeschmack darauf, was noch kommen wird. Die Autoren haben die Themen Liebe, Leidenschaft und Selbstfindung sehr geschickt miteinander verflochten und eine Geschichte geschaffen, die berührt und zum Nachdenken anregt. Die Zeichnungen in "Chef's Kiss" sind wunderschön und der Stil ist sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und die Panel-Sequenzen sind sehr geschickt angeordnet. Obwohl ich bisher noch keine Graphic Novels gelesen habe, konnte mich dieses Buch sofort begeistern. Es ist sehr leicht zugänglich und die Charaktere werden sehr gut entwickelt. Insgesamt bin ich von "Chef's Kiss" sehr begeistert und freue mich darauf, mehr von Jarrett Melendez und Danica Brine zu lesen. Ich vergebe dem Buch 5 von 5 Sternen und kann es jedem empfehlen, der eine romantische und unterhaltsame Graphic Novel lesen möchte.
If there's a food theme - CONSIDER ME INTERESTED! :D This was very charming, the love interest is totally unreal, but I wish the fictional babies all the happiness in the world. The theme of 'what the hell am I doing with my life' resonates 110% and the food looked delicious! The ensemble was a lovely tapestry of different people and one cheeky pig :D
Ben möchte eigentlich schreiben. Oder wird von seinen Eltern zu gedrängt. Doch findet er keine Stelle. Bis er durch Zufall in einem Restaurant eine Stellenausschreibung findet und er feststellt, dass mehr in ihm schlummert. Es ist eine sehr schöne Geschichte, mit einer chaotischen und sehr lieben WG und Chancen, die greifbar und doch sehr weit weg sind. Bens Eltern möchten, dass er als Texter, Journalist oder ähnlichem sein Geld verdient oder zumindest ein Praktikum absolviert. Doch findet er einfach keine Arbeit. Und genau hier zeigt sich die Problematik einer ganzen Generation: Ben soll Arbeitserfahrung mitbringen, ohne eine Chance zu erhalten, diese überhaupt sammeln zu können. Doch dann entdeckt er eine Stellenausschreibung und alles ändert sich. Es ist eine sehr süße Geschichte, die mir richtig ans Herz ging und die ich viel zu schnell auch gelesen habe. Die Bilder sind großartig und selbst das Bonusmaterial ist richtig gelungen. Zu gerne hätte ich einen zweiten Teil davon, mit denselben Figuren und dem, was die Zukunft für Ben tatsächlich gebracht hat. Für mich ein richtig großartiges Fünf-Gänge-Menü.
















