Bevor die Welt sich weiterdreht
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sebastian Stuertz lebt mit seiner Familie in Hamburg und ist Autor, Musiker und Dozent für Motion Design. Er veröffentlicht unter verschiedenen Namen Romane, Hörspiele und Platten. ›Bevor die Welt sich weiterdreht‹ ist sein erster Roman als Luca Brosch.
Beiträge
So fesselnd, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen!
Machtspiele im neutralen Davos Davos in der Schweiz, 1916/17: Die Krankenschwester Johanna Gabathuler kehrt nach einem Jahr an der Westfront des Ersten Weltkrieges in ihre Heimat zurück. Nach dieser schrecklichen Zeit, die in der Hölle von Verdun endete, sehnt sie sich nach dem friedlichen Bergdorf, in dem sie aufgewachsen ist, ihrem Vater und ihrer Schwester. Doch das uneheliche Kind in ihrem Bauch, das von ihrer großen Liebe Erich stammt, der erst vor Kurzem auf dem Schlachtfeld gefallen ist, sorgt dafür, dass ihre Familie sie in ein Kloster schickt und ihr das Kind schließlich wegnehmen. Johanna kehrt unglücklich und wütend in ihr Heim, das Luxussanatorium ihrer Familie zurück. Dort geht sie wieder ihrer Arbeit als Krankenschwester nach. Mit der Zeit gewinnt sie aber einen Blick hinter die Kulissen und entdeckt, dass es nur so vor politischen Amtsträgern und dementsprechend auch Spionen aller, am Krieg beteiligten Parteien wimmelt. Niemals aber hätte sie gedacht, dass sie selbst einmal Teil des deutschen Geheimdienstes sein würde, wenn auch nicht freiwillig... Luca Brosch ist es mit diesem historischen Roman gelungen, von der ersten Seite an zu fesseln. Seine Protagonistin Johanna ist eine starke, junge Frau, die weiß, was sie möchte und das Spiel der Mächte schnell durchschaut. Da aber nicht allein aus ihrer Sicht erzählt wird, sondern auch andere Beteiligte zu Wort kommen, bekommt die Handlung eine Vielschichtigkeit und Tiefe, die den Leser fesselt. Auffallend ist, dass der Autor die Länge der Kapitel größtenteils kurz hält, sodass sie selten mehr als vier bis sechs Seiten umfassen. Trotzdem führt es nie zu einem Stocken im Lesefluss, denn es ist immer klar, wessen Perspektive gerade geschildert wird. Nachdem ich nun seit einiger Zeit an einer Leseflaute leide und mich kein Buch so richtig gepackt hat, ist es diesem Roman von Luca Brosch perfekt gelungen. Innerhalb eines Tages habe ich das Buch zu neunzig Prozent gelesen und war durchgehend begeistert und ganz in der Handlung gefangen. Mir hat die Balance aus historischem Roman mit wahren Begebenheiten und der Agentenkrieg im Hintergrund sehr gut gefallen, wenn ich mich auch hin und wieder gefragt habe, was denn nun Fiktion ist und was sich wirklich so zugetragen hat. Ein rundum gelungener Roman, der seinesgleichen sucht!

Eine starke Protagonistin, in Zeiten des ersten Weltkrieges!
Das Buch hat mich tatsächlich sehr überrascht, da das Cover doch sehr schlicht gehalten ist, habe ich nicht zu viel erwartet und wurde mit umsomehr überrascht. Eine junge Frau, der erste Weltkrieg und Gefühle, die nicht da sein dürften. Die Geschichte ist wirklich sehr gut erzählt und gibt Einblicke auf das Leben im ersten Weltkrieg. Die Protagonistin zeigt viele Seiten von sich und wird absolut authentisch dargestellt. Zumal es sich viel um das Thema Medizin und Chirurgie handelt, wird man in dem Teil ebenfalls reichlich belehrt. Mich hat dieses Buch wirklich sehe überrascht! Auch wenn manche Kapitel doch eher uninteressant für mich waren, sind die meisten wirklich gut gewesen und ich hatte das Buch innerhalb weniger Tage durch. Das Buch hat mich jetzt definitiv auf was neues von dem Autor gespannt gemacht. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne wirklich verdient!
Dieses Buch war eine Überraschung, denn ich hätte nicht erwartet, dass es mir derart gefallen würde. Es war weitaus weniger kitschig und die Liebesgeschichte ist zwar ein Teil der Handlung, aber nicht der Dreh- und Angelpunkt. Natürlich hat das Buch etwas vom "Zauberberg", aber mehr und mehr entwickelt sich die Geschichte in eine ganze andere Richtung und plötzlich war ich mittendrin in einem James Bond-Setting. Mit dem Zusatz, dass es um eine Mutter geht, die für ihr Kind kämpft. Ich konnte völlig in die Handlung eintauchen und alles um mich herum vergessen. Nachdem ich das Hörbuch ausgehört hatte, fehlte es mir sogar ein wenig und ich ertappte mich dabei, dass ich eigentlich gerne wieder in die Geschichte zurückgereist wäre. Die historischen Hintergründe sind gut und fein ausgearbeitet, der Schrecken des Krieges wird in die unberührte Davoser Landschaft übertragen. Leider fehlte mir am Schluss des Buches weitere Erläuterungen über die Recherchearbeit und/oder Quellen. Solche Hinweise machen das Gelesene realer und glaubhafter und zeigen mir, dass sich die schreibende Person mit dem Stoff beschäftigt hat. Das Hörbuch wurde von einer deutschen Person gelesen, was dazu führte, dass ich des Öfteren über gewisse falsch betonte Bündner Namen schmunzeln musste.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Sebastian Stuertz lebt mit seiner Familie in Hamburg und ist Autor, Musiker und Dozent für Motion Design. Er veröffentlicht unter verschiedenen Namen Romane, Hörspiele und Platten. ›Bevor die Welt sich weiterdreht‹ ist sein erster Roman als Luca Brosch.
Beiträge
So fesselnd, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen!
Machtspiele im neutralen Davos Davos in der Schweiz, 1916/17: Die Krankenschwester Johanna Gabathuler kehrt nach einem Jahr an der Westfront des Ersten Weltkrieges in ihre Heimat zurück. Nach dieser schrecklichen Zeit, die in der Hölle von Verdun endete, sehnt sie sich nach dem friedlichen Bergdorf, in dem sie aufgewachsen ist, ihrem Vater und ihrer Schwester. Doch das uneheliche Kind in ihrem Bauch, das von ihrer großen Liebe Erich stammt, der erst vor Kurzem auf dem Schlachtfeld gefallen ist, sorgt dafür, dass ihre Familie sie in ein Kloster schickt und ihr das Kind schließlich wegnehmen. Johanna kehrt unglücklich und wütend in ihr Heim, das Luxussanatorium ihrer Familie zurück. Dort geht sie wieder ihrer Arbeit als Krankenschwester nach. Mit der Zeit gewinnt sie aber einen Blick hinter die Kulissen und entdeckt, dass es nur so vor politischen Amtsträgern und dementsprechend auch Spionen aller, am Krieg beteiligten Parteien wimmelt. Niemals aber hätte sie gedacht, dass sie selbst einmal Teil des deutschen Geheimdienstes sein würde, wenn auch nicht freiwillig... Luca Brosch ist es mit diesem historischen Roman gelungen, von der ersten Seite an zu fesseln. Seine Protagonistin Johanna ist eine starke, junge Frau, die weiß, was sie möchte und das Spiel der Mächte schnell durchschaut. Da aber nicht allein aus ihrer Sicht erzählt wird, sondern auch andere Beteiligte zu Wort kommen, bekommt die Handlung eine Vielschichtigkeit und Tiefe, die den Leser fesselt. Auffallend ist, dass der Autor die Länge der Kapitel größtenteils kurz hält, sodass sie selten mehr als vier bis sechs Seiten umfassen. Trotzdem führt es nie zu einem Stocken im Lesefluss, denn es ist immer klar, wessen Perspektive gerade geschildert wird. Nachdem ich nun seit einiger Zeit an einer Leseflaute leide und mich kein Buch so richtig gepackt hat, ist es diesem Roman von Luca Brosch perfekt gelungen. Innerhalb eines Tages habe ich das Buch zu neunzig Prozent gelesen und war durchgehend begeistert und ganz in der Handlung gefangen. Mir hat die Balance aus historischem Roman mit wahren Begebenheiten und der Agentenkrieg im Hintergrund sehr gut gefallen, wenn ich mich auch hin und wieder gefragt habe, was denn nun Fiktion ist und was sich wirklich so zugetragen hat. Ein rundum gelungener Roman, der seinesgleichen sucht!

Eine starke Protagonistin, in Zeiten des ersten Weltkrieges!
Das Buch hat mich tatsächlich sehr überrascht, da das Cover doch sehr schlicht gehalten ist, habe ich nicht zu viel erwartet und wurde mit umsomehr überrascht. Eine junge Frau, der erste Weltkrieg und Gefühle, die nicht da sein dürften. Die Geschichte ist wirklich sehr gut erzählt und gibt Einblicke auf das Leben im ersten Weltkrieg. Die Protagonistin zeigt viele Seiten von sich und wird absolut authentisch dargestellt. Zumal es sich viel um das Thema Medizin und Chirurgie handelt, wird man in dem Teil ebenfalls reichlich belehrt. Mich hat dieses Buch wirklich sehe überrascht! Auch wenn manche Kapitel doch eher uninteressant für mich waren, sind die meisten wirklich gut gewesen und ich hatte das Buch innerhalb weniger Tage durch. Das Buch hat mich jetzt definitiv auf was neues von dem Autor gespannt gemacht. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne wirklich verdient!
Dieses Buch war eine Überraschung, denn ich hätte nicht erwartet, dass es mir derart gefallen würde. Es war weitaus weniger kitschig und die Liebesgeschichte ist zwar ein Teil der Handlung, aber nicht der Dreh- und Angelpunkt. Natürlich hat das Buch etwas vom "Zauberberg", aber mehr und mehr entwickelt sich die Geschichte in eine ganze andere Richtung und plötzlich war ich mittendrin in einem James Bond-Setting. Mit dem Zusatz, dass es um eine Mutter geht, die für ihr Kind kämpft. Ich konnte völlig in die Handlung eintauchen und alles um mich herum vergessen. Nachdem ich das Hörbuch ausgehört hatte, fehlte es mir sogar ein wenig und ich ertappte mich dabei, dass ich eigentlich gerne wieder in die Geschichte zurückgereist wäre. Die historischen Hintergründe sind gut und fein ausgearbeitet, der Schrecken des Krieges wird in die unberührte Davoser Landschaft übertragen. Leider fehlte mir am Schluss des Buches weitere Erläuterungen über die Recherchearbeit und/oder Quellen. Solche Hinweise machen das Gelesene realer und glaubhafter und zeigen mir, dass sich die schreibende Person mit dem Stoff beschäftigt hat. Das Hörbuch wurde von einer deutschen Person gelesen, was dazu führte, dass ich des Öfteren über gewisse falsch betonte Bündner Namen schmunzeln musste.










