Bequem in den Abgrund

Bequem in den Abgrund

Taschenbuch
5.02

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Beschreibung

Einordnung in eigener Sache: Dieses Buch ist keine unumstößliche wissenschaftliche Universalwahrheit. Die Analysen und historischen Parallelen spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung des Autors wider. Es ist der Versuch, das Chaos unserer Gegenwart zu ordnen und einen Debattenbeitrag zur Rettung der offenen Gesellschaft zu leisten. Warum schweigt die Mehrheit, während die Extreme unsere Welt in Brand setzen? Wir leben in einer Zeit des schleichenden Zerfalls. Aus Furcht vor digitaler Ächtung und "Cancel Culture" räumt die bürgerliche Mitte kampflos den Debattenraum. Aus Ekel vor der moralischen Straflosigkeit elitärer Netzwerke flüchten wir in den Zynismus. Getrieben von Algorithmen, die Wut und Lügen belohnen, verlieren wir das Fundament jeder Demokratie: die Einigung auf eine objektive Realität. In "Bequem in den Abgrund" hält Patrick Lutz unserer modernen Gesellschaft schonungslos den historischen Spiegel vor. Gestützt auf die schärfsten Denker des 20. Jahrhunderts - von Hannah Arendt über Karl Popper bis hin zu Erich Fromm - analysiert er die tödliche Mechanik der Gegenwart. Er zeigt, dass die Demokratie selten durch einen lauten Knall von außen stirbt. Sie stirbt, wenn ihre Verteidiger im Inneren aus Erschöpfung und Bequemlichkeit kapitulieren. Eine tiefenpsychologische, historische und geopolitische Spurensuche. Es ist eine schonungslose Diagnose unserer kollektiven Feigheit - aber vor allem ein leidenschaftlicher Weckruf. Denn wer das gesellschaftliche Gift erkennt, kann auch das Gegengift synthetisieren. Es ist an der Zeit, dass die Mitte aus ihrer Bequemlichkeit erwacht.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Philosophie
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
272
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Patrick Lutz, Jahrgang 1991, ist verheiratet, Vater von vier Kindern und beruflich in der Logistikbranche tätig. Er ist kein studierter Philosoph oder Psychologe - und genau das macht seine Perspektive so authentisch. Als "ganz normaler Bürger" aus der Mitte der Gesellschaft beobachtet er die Risse in unserem Zusammenleben aus erster Hand. Ohne akademischen Filter oder elitäre Distanz verleiht er jener schweigenden Mehrheit eine Stimme, die die Auswirkungen politischer und gesellschaftlicher Extreme täglich spürt, aber im öffentlichen Diskurs längst verstummt ist.

Beiträge

1
Alle
5

Mal etwas anderes, mal etwas was jeden von uns betrifft

Warum halten wir nichts mehr aus? Keine andere Meinung. Andere Standpunkte. Oder Sichtweisen? Weil wir an unserem eignen Ego zu ersticken drohen. Weil wir glauben nur weil wir eine Meinung haben, ist diese die ultimative Wahrheit. In Zeiten von Trump und Co. Sollten wir es eigentlich besser wissen. Das uns diese Rhetorik nicht weiter bringt, dass uns diese Umgang nichts aus Streit und Hass bringt. Das wir egal welche Seite nur verlieren können. Es gibt in diesem Buch einen Satz, den ich sehr bewegend fand. Ich zitiere: Die Geschichte wiederholt sich nicht zwangsläufig. Aber sie Reimt sich. Ja früher gab es sogenannte Schlägertrupps die in die Straße umhergingen, Menschen die anders gedacht oder es gewagt haben offen eine andere Meinung zu vertreten, totgeschlagen haben. Ihre Existenz zerstört haben. Heute brauchen wir keine Schlägertrupps. Wir haben Influencer und Social Media. Und Menschen die ungefiltert ihre Meinung in Form von Beleidigungen, Rassistischen oder drohenden Kommentaren in die Welt hinausschreien. Und dabei noch ihre Fans anstacheln mitzumachen. Ja wir haben die gleichen Idioten und ihre Mitläufer wie damals. Nur das sie heute einen viel leichteren Weg haben. Durch Fake News und Deepfake ist es so einfach die Wahrheit so zu Manipulieren, dass der Außenstehende nicht mehr weis was richtig und falsch ist. Durch Menschen die mit Hass und Hetzte laut loswerden ohne dabei nur ein vernünftiges Argument haben, lassen viele Menschen verstummen. Ihr seht ein Buch das wirklich unbequem ist. Und ja vielleicht erwischt du dich in dem ein oder anderem Beispiel selbst wieder. Es geht aber dabei nicht darum, dass du perfekt sein musst. Oder immer recht hast oder immer falsch liegst. Es geht darum, dass wir wieder lernen vernünftig und respektvoll miteinander umzugehen. Streit und Diskussionen sind wichtig, im besten Fall lernen beide Seiten was daraus. Denn dann können wir alle wachsen.

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