Aus dem Haus

Aus dem Haus

Hardcover
2.919

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Beschreibung

Eine Mutter, die mit verführerischer Sogwirkung schwarzsieht. Ein Vater, der mit Nebelkerzen wirft, wenn er von sich erzählen soll. Und ein vermeintliches Unglückshaus, das es endlich zu verlassen gilt. Miriam Böttgers aberwitziger, tragikomischer und abgründiger Roman für alle, die sich auch mit ihrer Familie herumschlagen.

»Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich, mit irgendeiner speziellen Idee oder Wahnvorstellung, um die alles kreist«, grübelt die Ich-Erzählerin in Miriam Böttgers Roman. »Oft sind dies naheliegende Dinge wie Genialität der Kinder, Akademikertum, Geld, Fitness, gesellschaftlicher Status.« Manchmal allerdings auch Abwegiges. Die fixe Idee ihrer Familie besteht in der Überzeugung, im Leben immer nur Pech zu haben, in der Annahme einer familiären Unglücksprädisposition. Und die physische Manifestation dieser Idee ist das HAUS der Familie, das auf andere hell und unschuldig wirken mag, das seine Bewohner jedoch, darin sind sie sich einig, jahrzehntelang am Leben gehindert hat.

Als die Eltern beschließen, das HAUS endlich aufzugeben und in eine kleinere Wohnung zu ziehen, müsste dies eigentlich eine Erleichterung sein. Doch kaum verkauft, erscheint der Unglücksmagnet in völlig neuem Licht. Während der Tag des Umzugs näher rückt, werden die Lageberichte des Vaters, die die Tochter täglich telefonisch einholt, immer bizarrer. Und sie begreift, dass es hier um etwas ganz anderes geht als um einen Umzug.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
224
Preis
23.70 €

Autorenbeschreibung

Miriam Böttger, Journalistin (ZDF), ist begeisterte Leserin von David Foster Wallace und Thomas Bernhard. Sie schreibt, seit sie denken kann, hatte aber nie Zeit (Familie), ihren Roman bei einem Verlag unterzubringen. Das hat sich vor ein paar Monaten geändert.

Beiträge

6
Alle
3

Der Titel war angenehm zu hören, ich bin hier der Empfehlung von Christine Westermann gefolgt. Kein absolutes Highlight, aber gute Unterhaltung.

1

Abgebrochen nach 78 Seiten. Fand es Sterbens langweilig. Vielleicht interessant wenn man Kasseler, Kasselaner oder Kasseläner ist 🤷🏼‍♂️

4

Ich habe diese gut unterhaltende, kurzweilige und tragikomische Geschichte als Hörbuch gehört. Der Sprecherin hat das Buch gut vertont.

4

Hörbuch

Autorin: Miriam Böttger Buch : Aus dem Haus Hörbuch: 4 h 36 min 🎧🎧🎧🎧 Klappentext: Eigentlich ist jede Familie eine Sekte für sich, mit irgendeiner speziellen Idee oder Wahnvorstellung, um die alles kreist«, grübelt die Ich-Erzählerin in Miriam Böttgers Roman. »Oft sind dies naheliegende Dinge wie Genialität der Kinder, Akademikertum, Geld, Fitness, gesellschaftlicher Status.« Manchmal allerdings auch Abwegiges. Die fixe Idee ihrer Familie besteht in der Überzeugung, im Leben immer nur Pech zu haben, in der Annahme einer familiären Unglücksprädisposition. Und die physische Manifestation dieser Idee ist das HAUS der Familie, das auf andere hell und unschuldig wirken mag, das seine Bewohner jedoch, darin sind sie sich einig, jahrzehntelang am Leben gehindert hat. Als die Eltern beschließen, das HAUS endlich aufzugeben und in eine kleinere Wohnung zu ziehen, müsste dies eigentlich eine Erleichterung sein. Doch kaum verkauft, erscheint der Unglücksmagnet in völlig neuem Licht. Während der Tag des Umzugs näher rückt, werden die Lageberichte des Vaters, die die Tochter täglich telefonisch einholt, immer bizarrer. Und sie begreift, dass es hier um etwas ganz anderes geht als um einen Umzug. 🎧🎧🎧🎧 Meine Meinung: Dieses Hörbuch hat mich vom Cover her total angesprochen. Ein Haus , 2 Menschen, gelbe Tür.. mehr ist nicht zu sehen. Der Klappentext in Verbindung mit dem Cover lässt viel Raum zum denken und hineininterpretieren. Genau so war es auch . Ich will nichts verraten, nur das dieses Hörbuch mich ziemlich emotional zurück gelassen hat. Ich mochte es sehr, es war auch stimmig. Ebenso wie die Sprecher. Alles super. Ich empfehle es gern weiter . 🎧🎧🎧🎧🎧 Fazit : Ein super Hörbuch, welches ich gern gehört habe. Etwas zu kurz . Ein paar Dinge haben mir zwischenzeitlich gefehlt.

4

In erster Linie die Geschichte eines Hauses, aus dem die Familie jetzt auszieht, was sie dort hin gebracht hat und wie das Leben in ihm war. Und auch eine Geschichte von Kassel. Hat mich gut unterhalten, auch wenn es etwas kurzweilig ist. Es ist, was es ist.

„Aus dem Haus“ von Miriam Böttger ist in erster Linie die Geschichte von einem Haus, und davon, wie dieses eine Familie geformt hat. Die Eltern der Ich-Erzählerin haben es endlich geschafft, sie haben das Haus verkauft, in dem sie all die Jahre gelebt haben, das Haus, wegen dem so vieles in ihrem nicht so gelaufen ist, wie es sollte. Das Haus, das nicht zu verkaufen war, all diese Jahre. Und jetzt müssen sie raus. Die perfekte Gelegenheit, um noch mal in Erinnerungen zu schwelgen und sich zu fragen, ob dieses Haus wirklich Unglück brachte, oder doch ein Segen war. Dieser Roman ist eine sehr kurzweilige, aber auch unglaublich unterhaltsame Geschichte, die eine Familie zeigt, in der wir uns alle irgendwo wiedererkennen können. Es ist eine Momentaufnahme von dem Auszug, aber taucht auch in die Kindheit ein, erzählt vom Aufwachsen in Kassel, von einer kaufsüchtigen Tante und den verworrenen Beziehungen, die so viele mit ihren Verwandten teilen. Ein Roman, der sich wie aus dem Leben gegriffen anfühlt und einige regnerische Herbsttage mit einem Lächeln erhellen kann.

2.5

Auf der Suche nach der Ursache der eigenen Unzufriedenheit

Bei dem Buch "Aus dem Haus" von Miriam Böttger blickt die Protagonistin auf ihre Familengeschichte zurück. Die Geschichte beginnt in Weinheim, wo sie aufgewachsen ist und nimmt nach dem Umzug in Kassel ihren Lauf. Das Unglück der Familie beginnt mit dem Bau des HAUSES. Witzig und pointiert beschreibt die Autorin dabei die verschiedenen Personen und deren Beziehungen. Allerdings wird das alles etwas von der durchgehend negativen und depressiven Stimmung überschattet. Mir hat die Erzählung gut gefallen und ich wurde gut unterhalten, allerdings gab es in der Geschichte keinen Höhepunkt, weshalb es sich an manchen Stellen etwas gezogen hat. An sich finde ich "Aus dem Haus" ist ein nettes Buch für Zwischendurch. An einigen Stellen musste ich schmunzeln und habe es gerne gelesen. Allerdings hat mir ein bisschen der rote Faden oder ein Höhepunkt gefehlt. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, wenn man seichte Unterhaltung für Zwischendurch sucht.

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