Arthur. Der Hund, der den Dschungel durchquerte, um ein Zuhause zu finden

Arthur. Der Hund, der den Dschungel durchquerte, um ein Zuhause zu finden

Paperback
3.947

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Beschreibung

»Arthur zu begegnen und ihn mit nach Hause zu bringen, ist das Beste, was mir je passiert ist.« Im November 2014 starten vier Ausnahmesportler ein Rennen der Extraklasse. 700 Kilometer innerhalb von sechs Tagen durch den Dschungel Ecuadors, zu Fuß, mit dem Fahrrad und im Kajak. Inmitten der Wildnis treffen sie auf einen herrenlosen Hund, der ihnen nach einer gemeinsamen Kötbullar-Mahlzeit nicht mehr von der Seite weicht. Ein Abenteuer nach dem anderen erleben sie gemeinsam, selbst durch knietiefen Schlamm, über Schluchten und durch reißende Ströme folgt Arthur dem Team und besonders dem Kapitän Mikael. Es ist klar: Arthur muss mit nach Hause kommen – koste es, was es wolle.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Tierbiografien
Format
Paperback
Seitenzahl
224
Preis
20.60 €

Autorenbeschreibung

Mikael Lindnord ist nicht nur Adventure Racer und Wettkampfveranstalter, sondern auch Ehemann, Vater und seit November 2014 auch Hundevater. Er hätte sich niemals träumen lassen, dass er einmal eine so intensive Beziehung zu einem Hund aufbauen würde wie zu Arthur. Zusammen mit seiner Frau Helena, den beiden Kindern Philippa und Thor und natürlich Arthur lebt und arbeitet Mikael in Örnsköldsvik, Schweden.

Beiträge

8
Alle
3

Mehr Mikael als Arthur

Als ich zu diesem Buch gegriffen habe, habe ich eine Geschichte über Arthur erwartet – den Hund, der einen Teil des Dschungels durchquert, um bei seinen Menschen zu bleiben. Bekommen habe ich jedoch vor allem die Geschichte von Mikael Lindnord und seiner Karriere im Adventure Racing. Das ist grundsätzlich nicht schlecht, denn man erfährt unglaublich viel über diesen außergewöhnlichen Sport, die körperlichen und mentalen Belastungen und die Herausforderungen solcher Rennen. Gerade wer sich für Adventure Racing interessiert, dürfte hier viel Spannendes mitnehmen. Allerdings taucht Arthur erst nach etwas mehr als einem Drittel des Buches überhaupt auf, was mich überrascht hat. Aufgrund des Titels hatte ich einen deutlich stärkeren Fokus auf den Hund erwartet. Der Einstieg fiel mir zudem nicht ganz leicht. Es wird immer wieder zwischen verschiedenen Zeitpunkten gewechselt, teilweise sogar innerhalb weniger Absätze. Dadurch wirkte die Erzählung stellenweise etwas unstrukturiert und sprunghaft. Erst etwa ab der Hälfte hatte mich die Geschichte wirklich gepackt. Sobald Arthur jedoch eine größere Rolle spielt, gewinnt das Buch deutlich an Stärke. Die gemeinsamen Erlebnisse von Mensch und Hund sind berührend beschrieben und besonders während der Kanu-Szene habe ich regelrecht den Atem angehalten. Dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert, verleiht vielen Szenen zusätzliches Gewicht. Auch die Bilderstrecke in der Mitte des Buches hat mir sehr gefallen und den Bezug zu den Ereignissen noch einmal verstärkt. Gleichzeitig hatte ich immer wieder das Gefühl, dass der Fokus zu stark auf Mikael selbst liegt. Immer wieder werden weitere Rennen, Erfolge und mediale Reaktionen thematisiert, obwohl Arthur dabei teilweise kaum oder gar keine Rolle mehr spielt. Vor allem die wiederholten Ausführungen zum Presserummel wurden für meinen Geschmack irgendwann etwas zu ausführlich behandelt. Mikael Lindnord ist ohne Frage ein beeindruckender Sportler mit einer außergewöhnlichen Geschichte. Als Autor konnte er mich jedoch nicht vollständig überzeugen. Die eigentliche Geschichte rund um Arthur ist berührend und lesenswert, geht für mich aber etwas zu oft zwischen sportlicher Biografie und persönlicher Erfolgsgeschichte verloren.

5

Eine Geschichte über Tierfreundschaft und Zusammenhalt

5

Bestes Buch ever!

3

Nett...aber was ist mit dem Hund?

Der Titel des Buches ist "Arthur", da sollte man doch meinen, dass es sich hauptsächlich um den kleinen Vierbeiner dreht. Das kam mir allerdings etwas zu kurz. Das Buch konzentriert sich sehr darauf, den Autor Mikael Lindnord zu feiern. Wenn man so liest, was er zu sagen hat, lautet die Botschaft: Ich, ich und nochmal ich. Er ist einer der besten Adventure Racer der Welt, kann am besten schwimmen, klettern, mit dem Kajak fahren. Er ist derjenige, der sein Team zusammenhält, der den richtigen Weg findet (und nicht Karen, die - typisch Frau - die Landkarte nicht richtig lesen konnte), der seinen verletzten Kumpel und den Hund durch den Dschungel bringt. Er kämpft bis zum Umfallen. Teilweise war mir das echt zu viel Selbstlob. Klang ein bisschen nach ner Mischung aus Olli Kahn und Bear Grylls. Hab auch irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft er "koste es was es wolle" schreibt. Das ist offenbar seine Lieblingsredewendung. Ist aber irgendwann auch mal gut damit. Ja, wir haben alle gesehen/gelesen, dass du Arthur nach Schweden gebracht hast und wie viel mediale Aufmerksamkeit das verursacht hat - man muss es jetzt nicht auf jeder dritten Seite erwähnen. Aber Arthur geht's gut und das ist die Hauptsache. 🐶🥰

3.5

An sich eine super herzerweichende Geschichte über einen Hund, den sich wohl jeder wünscht. Allerdings kommt mir hier der Hunde Anteil zu kurz und gerade den Anfang empfand ich als sehr zäh.

4.5

"Arthur zu begegnen und ihn mit nach Hause zu bringen, is das Beste, was mir je passiert ist" Der Hund, der den Dschungel durchquerte, um ein zu Zuhause zu finden. Ein muss für jeden Hundeliebhaber 👍🏻

4

I had been sceptic. I read works by Julian Barnes before and had very mixed feelings about his storytelling. The first book I read was “A History of the World in 10½ Chapters” in German translation, which I loved but found quite verbose in some parts. The second was “The Sense of an Ending” which I absolutely didn’t like. The story was boring, the protagonists idiots. Maybe one can blame the story itself, it was simply not my cup of tea. And now “Arthur & George”. Like stated before I had been sceptic since “The Sense of an Ending” was (for me!) a little bit disappointing but Arthur & George is a great book! I grew quite fond of Mr Barnes’ writing and I really like it how he gave the two main protagonists their voices back (as well as the secondary characters). I think it must be a real challenge for an author to write a novel about historic personalities and the more famous the person was the higher the bar is raised. As far as I was able to tell his research and background knowledge about George Edalji’s and Sir Arthur Conan Doyle’s lives and whatabouts was absolutely neat and thorough. If he did leave something aside in his story it didn’t make itself conspicuous. He didn’t add what wasn’t to be proven by secondary sources and all in all his approach of a rather difficult topic and two very different and not less difficult personalities was tender and well thought of. Like ”A History of the World in 10½ Chapters” this book as well had some lengthy parts but the entirety of greatly drawn characters (the lot of them), interesting parts and an insight to two very different life careers whose paths crossed more or less by chance, completely made up for it. I was quite surprised and didn’t expect to enjoy this book so much.

5

Super Story! Hat Spaß gemacht zu lesen

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