Anti Opfer
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Beschreibung
»Die Gewalt umgibt uns. Kein Milieu, keine Kultur, keine Klasse sind vor ihr immun. Schaffen wir es, sie als das zu sehen, was sie ist?«
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Buchinformationen
Beiträge
Viele interessante Gedankenanstöße und Definitionen. Die Autorin macht auch von Anfang an deutlich, dass ihr Prozess des Definierens und Analysierens zu dem Thema noch nicht abgeschlossen ist. Das Quellenverzeichnis per QR Code war leider nicht abrufbar (bei mir war es ein leeres Dokument), aber im Text ist klar, worauf sie sich bezieht und ihre Gedanken sind gut strukturiert und verständlich erklärt. Da das Thema sehr viele Aspekte hat, ist es in Teile und Unterkapitel unterteilt und keine stringente Abhandlung, was dem Thema aufgrund der Vielschichtigkeit meinem Empfinden nach auch eher gerecht wird.
Beschreibung
»Die Gewalt umgibt uns. Kein Milieu, keine Kultur, keine Klasse sind vor ihr immun. Schaffen wir es, sie als das zu sehen, was sie ist?«
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
Buchinformationen
Beiträge
Viele interessante Gedankenanstöße und Definitionen. Die Autorin macht auch von Anfang an deutlich, dass ihr Prozess des Definierens und Analysierens zu dem Thema noch nicht abgeschlossen ist. Das Quellenverzeichnis per QR Code war leider nicht abrufbar (bei mir war es ein leeres Dokument), aber im Text ist klar, worauf sie sich bezieht und ihre Gedanken sind gut strukturiert und verständlich erklärt. Da das Thema sehr viele Aspekte hat, ist es in Teile und Unterkapitel unterteilt und keine stringente Abhandlung, was dem Thema aufgrund der Vielschichtigkeit meinem Empfinden nach auch eher gerecht wird.






