Alleine war gestern

Alleine war gestern

Taschenbuch
4.04
Alternative LebensformenSenioren-WohngemeinschaftArd-FilmFreundschaft

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Beschreibung

WG mit Anfang 60 – kann das gut gehen?

Ein herrlich skurriler, anrührender Roman über fünf Anfang Sechzigjährige, die ihrem Leben noch einmal einen neuen Dreh geben wollen. Sie heißen Ricarda, Philip, Uschi, Harry und Eckart. Sie sind allesamt Anfang bis Mitte sechzig, haben keine Lust alleine zu leben und gründen eine WG. Philip war über dreißig Jahre Arzt in Afrika, sein alter Studienfreund Harry fährt immer noch Taxi, Ricarda hat Probleme mit ihrer Tochter, Uschi verkauft Wurst und gute Sprüche, und Eckart hat den Grabstein seiner Frau dabei. Mit all ihren Macken, Hoffnungen und dem Kopf voller Pläne raufen sie sich zusammen. Doch dann hat ausgerechnet die flotte Uschi einen Schlaganfall. Mitten in der WG ein Pflegefall? Jetzt, wo der Spaß am dritten Lebensabschnitt gerade losging? Vorbei die weinseligen Doppelkopfrunden, fortan heißt es Teamgeist, Disziplin und vor allem: Nicht den Humor verlieren. Wunden reißen auf, Ideale zerplatzen, echte Freundschaften wachsen. Und mittendrin werden Ricarda und Philip mit voller Wucht von lang vergessenen Gefühlen getroffen ...

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
304
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Beatrice Meier wurde 1969 in Bochum geboren und studierte an der Universität Düsseldorf Literaturübersetzen. 2002 war sie Stipendiatin der Drehbuchwerkstatt München und nahm 2006 am Autorenprogramm an der Internationalen Filmschule Köln (ifs) teil. Für ihr Drehbuch zum Kinofilm »Abseitsfalle«, der auf vielen Festivals, aber auch auf DGB-Veranstaltungen und im Europäischen Parlament gezeigt wurde, erhielt sie 2013 beim Festival des Deutschen Films den Drehbuchpreis. »Alleine war gestern« ist ihr erster Roman. Er ist gerade verfilmt worden und wird im Frühjahr 2015 in der ARD ausgestrahlt. Beatrice Meier arbeitet und lebt in Straßburg.

Beiträge

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Ich hatte mir das Hörbuch "Alleine war gestern" von Beatrice Meier aus der Bücherei ausgeliehen, allerdings ohne den Klappentext zu lesen, weil mich das Cover so angesprochen hat. Erwartet habe ich irgendwas zwischen Chicklit und Frauenroman, etwas Junges, Frisches. Beim Einlegen in den CD-Player habe ich mich über die ältere Stimme der Erzählerin gewundert (die wunderbar zu Ricarda und der Geschichte passt und diese auch hervorragend erzählt hat - Bestwertung daher von mir für die Sprecherin!). Die Protagonistin und ihre 3 Mitbewohner und ihre Mitbewohnerin in einer neu gegründeten Senioren - WG sind älter als meine Eltern und etwa doppelt so alt wie ich. Da ich viel Zeit mit meinen Großeltern verbracht habe, kenne ich einige der Probleme der "älteren Generation", denn Wohnmodelle haben sich gewandelt. Meine Großväter mussten sich um das Wohnen im Alter keine Gedanken machen, da sie beide im Alter der Protagonisten des Buches gestorben sind. Den Alltag der Gruppe mitzuverfolgen hat Spaß gemacht - der Mittelteil hat sich gezogen, jedoch fand ich Anfang und Ende des Hörbuches richtig klasse. Die Personen konnte ich mit der Zeit (und dank der Sprecherin) immer besser auseinanderhalten. Fazit: Für die richtige Zielgruppe sicher ein tolles Hörbuch, ich habe hinter der Gestaltung etwas Anderes erwartet und mich daher über weite Strecken im Mittelteil zum Zuhören anhalten müssen.

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