All Her Fault
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Der 4-jährige Milo ist zum ersten Mal bei Jacob zum Spielen eingeladen. Seine Mutter Marissa Irvine steht, wie per Nachricht mit Jacobs Mutter vereinbart, vor der Türe an der Tudor Grove Nummer 14 in Kerryglen und will ihren Sohn abholen. Doch Milo ist nicht bei der angegebenen Adresse. Dort lebt eine unbekannte Frau, die nicht weiss wo Milo abgeblieben ist. Jacobs Mutter Jenny Kennedy schwört kein Spieldate vereinbart zu haben. Milo bleibt verschwunden. Der ganze Bezirk in dem Dubliner Vorort ist beunruhigt und Gerüchte machen die Runde... Die Geschichte beginnt harmlos, ja sogar alltäglich. Eine Mutter, die ihr Kind bei einem Freund abholen will. Doch weder ist das Kind an der angegebenen Adresse noch lebt die neu zugezogene Familie dort. Die Einladung erfolgte per Nachrichten und Milo wurde direkt nach der Vorschule zum Spieldate mitgenommen. Die Horrorvorstellung aller Eltern dient als Einstieg und heizt schon mal ordentlich ein. Doch es wird noch verzwickter und variantenreicher. Denn die Autorin hat mehrere überraschende Wendungen eingebaut, die das Spannungslevel hochhalten. Dem anfänglichen Grauen, nicht zu wissen, wo Milo abgeblieben ist, wird nämlich noch einen draufgesetzt. Dabei wird der Fokus weniger auf die Ermittlungen gelegt. Denn im Mittelpunkt stehen die Eltern des Vermissten, sowie Jacobs Mutter Jenny. Letztere wird zu einer wichtigen Person für Marissa, Milos Mutter. Sehr authentisch ist die Panik von Marissa und das Schuldbewusstsein von Jenny beschrieben. Gerade die Gefühle von Jenny, die sich verantwortlich für das Verschwinden des kleinen Jungen fühlt, konnte ich nachvollziehen. Unterschwellig schwingt immer die Frage mit, wo Milo ist und ob er noch lebt. Die Autorin hat einen Thriller geliefert, der vorwiegend im familiären Umfeld handelt. Eltern, die am Schultor ihre Kinder von der Vorschule abholen, Familien in denen die Fassade wichtig ist, wohlhabende Eltern, die den Spagat zwischen Beruf und Kindern mit einer Nanny lösen. Es geht oft um Kinder, Erziehung und Beziehungen innerhalb der Familie und zu den anderen Eltern. Trotzdem hat Andrea Mara es geschafft, diese "Familiengeschichten" zu einem psychologisch gut ausgearbeiteten Thriller zu verarbeiten. Es wird nie langweilig, auch wenn ganz viel Kinderbetreuung oder Schwiegermutterkatastrophen drinstecken. Auf die Auflösung, was mit dem Vierjährigen geschehen ist, wäre ich nie gekommen. Denn das ist clever, trickreich und sehr unterhaltend.
Spannung bis zum Schluss!
. Wenn Verwirrung ein Buch wäre, dann hätte „Alles ihre Schuld“ sie zur Perfektion erhoben und zwar auf die denkbar beste Weise. Dieser Thriller ist so raffiniert konstruiert, dass er seine Leser nicht nur einmal, sondern immer wieder auf falsche Fährten lockt. Mit jeder Wendung wächst die Spannung, während Gewissheiten bröckeln und neue Fragen entstehen. Wer sich gerne von einer fesselnden Geschichte in die Irre führen lässt und bis zur letzten Seite miträtseln möchte, sollte „Alles ihre Schuld“ unbedingt lesen. 4,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Eine Mutter möchte ihren Sohn von einem Spieldate abholen, jedoch ist die Adresse, die sie von der angeblichen Mutter bekommen hat per SMS falsch. Der Junge scheint unauffindbar und ein Wettlauf gehen die Zeit beginnt… . In „Alles ihre Schuld“ begleiten wir mehrere Ich-Erzählerinnen, allen voran Jenny und Marissa, die als zentrale Figuren der Geschichte im Mittelpunkt stehen. Daneben kommen weitere Charaktere zu Wort. Zugegeben… Eine der Perspektiven hätte ich persönlich gerne gegen eine andere eingetauscht, da ich das Gefühl hatte, dass diese der Handlung noch mehr Tiefe hätte verleihen können. . Betrachtet man den Roman jedoch als Ganzes, wird deutlich, warum die Autorin genau diese Stimmen gewählt hat. Im Fokus stehen die Lebenswelten der Mütter… ihre Sorgen, Hoffnungen und Herausforderungen… genau diese Facetten werden durch die unterschiedlichen Perspektiven eindrucksvoll eingefangen. Meine Kritik bewegt sich daher wirklich auf höchstem Niveau. . Die Figuren gewinnen schnell an Kontur. Ihre Ängste, Zweifel und inneren Konflikte werden ebenso beleuchtet wie ihre Beziehungen und ihr Alltag. Ob ich sie als durchweg sympathisch bezeichnen würde, weiß ich nicht. Vor allem aber wirken sie authentisch. Jede von ihnen erscheint greifbar und real, wodurch die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Wahrnehmungen der Frauen besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. Dadurch ist dieser Roman weit mehr als ein klassischer Thriller, der ausschließlich nur von Spannung lebt. Mara versteht es meisterhaft, diese Spannung über die gesamte Handlung hinweg aufrechtzuerhalten, ohne dabei ins Unglaubwürdige abzudriften. Ihr Schreibstil ist fesselnd und lädt dazu ein, jeder Spur nachzugehen. Gemeinsam mit den Figuren setzen wir Stück für Stück das Puzzle zusammen, bis sich schließlich die Wahrheit offenbart. Dabei werden alle offenen Fragen schlüssig beantwortet. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet, doch gerade das machte ihren Reiz aus. Sie wirkte keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern fügte sich nahtlos in die Geschichte ein. Besonders das Ende hat mich begeistert. Es war kraftvoll, emotional und blieb noch lange nach dem Zuschlagen des Buches in meinen Gedanken. Denn eines zeigt dieser Roman eindrucksvoll… Die Liebe einer Mutter ist ebenso unberechenbar wie grenzenlos. . Für mich ist „Alles ihre Schuld“ ein rundum gelungener Thriller, den ich mit großer Freude weiterempfehle.

Am Ende doch noch eine einbisschen spannende Wendung, allerdings dauerte es
Sehr lange Story wobei nicht viel passiert ist, außer dass ständig Tote aufgetaucht sind. Es war für mich irgendwie nicht spannend. Am Ende hat die Geschichte eine Wendung, die man etwas erahnen konnte. Viele Personen werden in dem Thriller erwähnt, aber haben gefühlt nichts mit der Geschichte selbst zu tun? Diente vielleicht als Ablenkung? War allerdings sehr verwirrend und unpassend.
rissa Irvine kommt in der Tudor Grove 14 an und erwartet, dass sie ihren kleinen Sohn Milo von seinem ersten Spieltreffen mit einem Jungen an seiner neuen Schule abholt. Aber die Frau, die ihr die Tür öffnet, ist keine Mutter, die sie kennt. Sie ist nicht das Kindermädchen. Sie hat Milo nicht. Und so beginnt der schlimmste Albtraum aller Eltern. Die Grundsituation fand ich richtig gut und auch der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Die ersten 100 Seiten haben sich einfach weggelesen und ich dachte: Hell yes das könnte mal wieder eine Geschichte nach meinem Geschmack sein. Ihr wisst ja ich liebe das Genre Domestic Thriller und das ist wirklich vielversprechend gewesen, vor allem auch der gewisse Anteil an Gossip ist da gewesen und das frauenfeindliche Verhalten zwischen den Müttern. Yes genau nach meinem Geschmack. Aber leider lies der Mittelteil anfangs erst langsam und bis zum Ende stärker nach. Man hat sich viel im Kreis gedreht und es gab einige Wiederholung. Hinsichtlich eines Charakters habe ich gar nicht so wirklich verstanden wieso dieser Charakter so viele Seiten bekommen hat, hätte man sich eigentlich sparen können. Mir hat gefallen, dass die Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, sodass diese dynamisch gewesen ist und Abwechslung reingekommen ist. Das Ende ist überraschend gewesen, wenn auch ein wenig drüber, aber dennoch konnte es mich irgendwie überzeugen, weil ganz ehrlich so unrealistisch ist es nicht gewesen. Insgesamt eine ganz solide bis gute Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss.

Wem kannst du trauen? Marissa Irvine möchte ihren vierjährigen Sohn Milo von einem Playdate abholen. Doch als sie an der Tudor Grove 14 ist, öffnet ihr nicht Jenny die Tür, sondern eine fremde Frau, die von Milo noch nie etwas gehört hat. Marissa muss erkennen, dass Milo spurlos verschwunden ist und das niemand weiß, wo Milo sich aufhalten könnte. Marissa und Peter tun alles, um ihren Sohn wieder zu finden, doch wem können sie vertrauen und wer weiß vielleicht mehr? Alles Ihre Schuld ist ein atmosphärischer Thriller von Andrea Mara. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschildert und gewinnt durch den Wechsel deutlich an Tempo, denn inhaltlich ist die erste Hälfte doch eher ruhig und setzt den Fokus auf Figurentiefe und Atmosphäre. Dies gelingt auch ganz gut, wenngleich ich mit dem Schreibstil nie ganz warm wurde und die Protagonistinnen deswegen doch eher unnahbar auf mich wirkten, obwohl ich beide unfassbar sympathisch fand. Die präsentesten Perspektiven sind die von Milos Mutter Marissa und der angeblichen Playdate Mutter Jenny. Beide Charaktere sind extrem unterschiedlich dargestellt und doch sind beide Frauen auf ihre Weise extrem sympathisch und haben das Potenzial mit ihnen Mitleiden und -fiebern zu können. Während die erste Hälfte des Buches eher ruhig daherkommt und durch die Atmosphäre für ein unruhiges Lesegefühl sorgt, entwickelt sich die zweite Hälfte zu einem wahren Pageturner. Die Auflösung ist unheimlich gut, an manchen Stellen etwas zu viel, aber trotzdem überzeugend und birgt die ein oder andere Überraschung. Wer auf ruhige, atmosphärische Thriller steht, die sich langsam aufbauen und temporeich enden, der ist bei Alles Ihre Schuld genau richtig!
Wo ist Milo ? Ein Buch bei dem jeder Mutter das Herz stehen bleibt
In englischer Sprache gelesen Du möchtest deinen Sohn von einem Spielenachmittag, bei seinem Schulfreund, abholen....Die Adresse führt zu einer völlig fremden Frau, die keine Ahnung hat, wer Milo ist....Eine Mutter mit nur einer Frage: Wo ist mein Sohn? Dramatisch gut geschrieben Empfehlung!
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Der 4-jährige Milo ist zum ersten Mal bei Jacob zum Spielen eingeladen. Seine Mutter Marissa Irvine steht, wie per Nachricht mit Jacobs Mutter vereinbart, vor der Türe an der Tudor Grove Nummer 14 in Kerryglen und will ihren Sohn abholen. Doch Milo ist nicht bei der angegebenen Adresse. Dort lebt eine unbekannte Frau, die nicht weiss wo Milo abgeblieben ist. Jacobs Mutter Jenny Kennedy schwört kein Spieldate vereinbart zu haben. Milo bleibt verschwunden. Der ganze Bezirk in dem Dubliner Vorort ist beunruhigt und Gerüchte machen die Runde... Die Geschichte beginnt harmlos, ja sogar alltäglich. Eine Mutter, die ihr Kind bei einem Freund abholen will. Doch weder ist das Kind an der angegebenen Adresse noch lebt die neu zugezogene Familie dort. Die Einladung erfolgte per Nachrichten und Milo wurde direkt nach der Vorschule zum Spieldate mitgenommen. Die Horrorvorstellung aller Eltern dient als Einstieg und heizt schon mal ordentlich ein. Doch es wird noch verzwickter und variantenreicher. Denn die Autorin hat mehrere überraschende Wendungen eingebaut, die das Spannungslevel hochhalten. Dem anfänglichen Grauen, nicht zu wissen, wo Milo abgeblieben ist, wird nämlich noch einen draufgesetzt. Dabei wird der Fokus weniger auf die Ermittlungen gelegt. Denn im Mittelpunkt stehen die Eltern des Vermissten, sowie Jacobs Mutter Jenny. Letztere wird zu einer wichtigen Person für Marissa, Milos Mutter. Sehr authentisch ist die Panik von Marissa und das Schuldbewusstsein von Jenny beschrieben. Gerade die Gefühle von Jenny, die sich verantwortlich für das Verschwinden des kleinen Jungen fühlt, konnte ich nachvollziehen. Unterschwellig schwingt immer die Frage mit, wo Milo ist und ob er noch lebt. Die Autorin hat einen Thriller geliefert, der vorwiegend im familiären Umfeld handelt. Eltern, die am Schultor ihre Kinder von der Vorschule abholen, Familien in denen die Fassade wichtig ist, wohlhabende Eltern, die den Spagat zwischen Beruf und Kindern mit einer Nanny lösen. Es geht oft um Kinder, Erziehung und Beziehungen innerhalb der Familie und zu den anderen Eltern. Trotzdem hat Andrea Mara es geschafft, diese "Familiengeschichten" zu einem psychologisch gut ausgearbeiteten Thriller zu verarbeiten. Es wird nie langweilig, auch wenn ganz viel Kinderbetreuung oder Schwiegermutterkatastrophen drinstecken. Auf die Auflösung, was mit dem Vierjährigen geschehen ist, wäre ich nie gekommen. Denn das ist clever, trickreich und sehr unterhaltend.
Spannung bis zum Schluss!
. Wenn Verwirrung ein Buch wäre, dann hätte „Alles ihre Schuld“ sie zur Perfektion erhoben und zwar auf die denkbar beste Weise. Dieser Thriller ist so raffiniert konstruiert, dass er seine Leser nicht nur einmal, sondern immer wieder auf falsche Fährten lockt. Mit jeder Wendung wächst die Spannung, während Gewissheiten bröckeln und neue Fragen entstehen. Wer sich gerne von einer fesselnden Geschichte in die Irre führen lässt und bis zur letzten Seite miträtseln möchte, sollte „Alles ihre Schuld“ unbedingt lesen. 4,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Eine Mutter möchte ihren Sohn von einem Spieldate abholen, jedoch ist die Adresse, die sie von der angeblichen Mutter bekommen hat per SMS falsch. Der Junge scheint unauffindbar und ein Wettlauf gehen die Zeit beginnt… . In „Alles ihre Schuld“ begleiten wir mehrere Ich-Erzählerinnen, allen voran Jenny und Marissa, die als zentrale Figuren der Geschichte im Mittelpunkt stehen. Daneben kommen weitere Charaktere zu Wort. Zugegeben… Eine der Perspektiven hätte ich persönlich gerne gegen eine andere eingetauscht, da ich das Gefühl hatte, dass diese der Handlung noch mehr Tiefe hätte verleihen können. . Betrachtet man den Roman jedoch als Ganzes, wird deutlich, warum die Autorin genau diese Stimmen gewählt hat. Im Fokus stehen die Lebenswelten der Mütter… ihre Sorgen, Hoffnungen und Herausforderungen… genau diese Facetten werden durch die unterschiedlichen Perspektiven eindrucksvoll eingefangen. Meine Kritik bewegt sich daher wirklich auf höchstem Niveau. . Die Figuren gewinnen schnell an Kontur. Ihre Ängste, Zweifel und inneren Konflikte werden ebenso beleuchtet wie ihre Beziehungen und ihr Alltag. Ob ich sie als durchweg sympathisch bezeichnen würde, weiß ich nicht. Vor allem aber wirken sie authentisch. Jede von ihnen erscheint greifbar und real, wodurch die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Wahrnehmungen der Frauen besonders eindrucksvoll zur Geltung kommen. Dadurch ist dieser Roman weit mehr als ein klassischer Thriller, der ausschließlich nur von Spannung lebt. Mara versteht es meisterhaft, diese Spannung über die gesamte Handlung hinweg aufrechtzuerhalten, ohne dabei ins Unglaubwürdige abzudriften. Ihr Schreibstil ist fesselnd und lädt dazu ein, jeder Spur nachzugehen. Gemeinsam mit den Figuren setzen wir Stück für Stück das Puzzle zusammen, bis sich schließlich die Wahrheit offenbart. Dabei werden alle offenen Fragen schlüssig beantwortet. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet, doch gerade das machte ihren Reiz aus. Sie wirkte keineswegs aus der Luft gegriffen, sondern fügte sich nahtlos in die Geschichte ein. Besonders das Ende hat mich begeistert. Es war kraftvoll, emotional und blieb noch lange nach dem Zuschlagen des Buches in meinen Gedanken. Denn eines zeigt dieser Roman eindrucksvoll… Die Liebe einer Mutter ist ebenso unberechenbar wie grenzenlos. . Für mich ist „Alles ihre Schuld“ ein rundum gelungener Thriller, den ich mit großer Freude weiterempfehle.

Am Ende doch noch eine einbisschen spannende Wendung, allerdings dauerte es
Sehr lange Story wobei nicht viel passiert ist, außer dass ständig Tote aufgetaucht sind. Es war für mich irgendwie nicht spannend. Am Ende hat die Geschichte eine Wendung, die man etwas erahnen konnte. Viele Personen werden in dem Thriller erwähnt, aber haben gefühlt nichts mit der Geschichte selbst zu tun? Diente vielleicht als Ablenkung? War allerdings sehr verwirrend und unpassend.
rissa Irvine kommt in der Tudor Grove 14 an und erwartet, dass sie ihren kleinen Sohn Milo von seinem ersten Spieltreffen mit einem Jungen an seiner neuen Schule abholt. Aber die Frau, die ihr die Tür öffnet, ist keine Mutter, die sie kennt. Sie ist nicht das Kindermädchen. Sie hat Milo nicht. Und so beginnt der schlimmste Albtraum aller Eltern. Die Grundsituation fand ich richtig gut und auch der Einstieg hat mir sehr gut gefallen. Die ersten 100 Seiten haben sich einfach weggelesen und ich dachte: Hell yes das könnte mal wieder eine Geschichte nach meinem Geschmack sein. Ihr wisst ja ich liebe das Genre Domestic Thriller und das ist wirklich vielversprechend gewesen, vor allem auch der gewisse Anteil an Gossip ist da gewesen und das frauenfeindliche Verhalten zwischen den Müttern. Yes genau nach meinem Geschmack. Aber leider lies der Mittelteil anfangs erst langsam und bis zum Ende stärker nach. Man hat sich viel im Kreis gedreht und es gab einige Wiederholung. Hinsichtlich eines Charakters habe ich gar nicht so wirklich verstanden wieso dieser Charakter so viele Seiten bekommen hat, hätte man sich eigentlich sparen können. Mir hat gefallen, dass die Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt wurde, sodass diese dynamisch gewesen ist und Abwechslung reingekommen ist. Das Ende ist überraschend gewesen, wenn auch ein wenig drüber, aber dennoch konnte es mich irgendwie überzeugen, weil ganz ehrlich so unrealistisch ist es nicht gewesen. Insgesamt eine ganz solide bis gute Geschichte, die man lesen kann, aber nicht muss.

Wem kannst du trauen? Marissa Irvine möchte ihren vierjährigen Sohn Milo von einem Playdate abholen. Doch als sie an der Tudor Grove 14 ist, öffnet ihr nicht Jenny die Tür, sondern eine fremde Frau, die von Milo noch nie etwas gehört hat. Marissa muss erkennen, dass Milo spurlos verschwunden ist und das niemand weiß, wo Milo sich aufhalten könnte. Marissa und Peter tun alles, um ihren Sohn wieder zu finden, doch wem können sie vertrauen und wer weiß vielleicht mehr? Alles Ihre Schuld ist ein atmosphärischer Thriller von Andrea Mara. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven geschildert und gewinnt durch den Wechsel deutlich an Tempo, denn inhaltlich ist die erste Hälfte doch eher ruhig und setzt den Fokus auf Figurentiefe und Atmosphäre. Dies gelingt auch ganz gut, wenngleich ich mit dem Schreibstil nie ganz warm wurde und die Protagonistinnen deswegen doch eher unnahbar auf mich wirkten, obwohl ich beide unfassbar sympathisch fand. Die präsentesten Perspektiven sind die von Milos Mutter Marissa und der angeblichen Playdate Mutter Jenny. Beide Charaktere sind extrem unterschiedlich dargestellt und doch sind beide Frauen auf ihre Weise extrem sympathisch und haben das Potenzial mit ihnen Mitleiden und -fiebern zu können. Während die erste Hälfte des Buches eher ruhig daherkommt und durch die Atmosphäre für ein unruhiges Lesegefühl sorgt, entwickelt sich die zweite Hälfte zu einem wahren Pageturner. Die Auflösung ist unheimlich gut, an manchen Stellen etwas zu viel, aber trotzdem überzeugend und birgt die ein oder andere Überraschung. Wer auf ruhige, atmosphärische Thriller steht, die sich langsam aufbauen und temporeich enden, der ist bei Alles Ihre Schuld genau richtig!
Wo ist Milo ? Ein Buch bei dem jeder Mutter das Herz stehen bleibt
In englischer Sprache gelesen Du möchtest deinen Sohn von einem Spielenachmittag, bei seinem Schulfreund, abholen....Die Adresse führt zu einer völlig fremden Frau, die keine Ahnung hat, wer Milo ist....Eine Mutter mit nur einer Frage: Wo ist mein Sohn? Dramatisch gut geschrieben Empfehlung!











