A Streetcar Named Desire
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Beschreibung
Das 1947 uraufgeführte Beziehungsdrama beschreibt die Konfrontation zwischen der alternden Südstaatenschönheit Blanche und ihrem Schwager, dem Einwanderer Stanley. Während Blanche versucht, die Fassade einer wohlhabenden Plantagenbesitzertochter aufrechtzuerhalten, hält Stanley ihr ihren wahren Lebenswandel vor und sabotiert ihre Hoffnung auf ein neues Leben mit ihrem Verehrer Mitch.
Abiturempfehlung zum Themenbereich American SouthBuchinformationen
Autorenbeschreibung
Tennessee Williams wurde als Thomas Lanier Williams III am 26. März 1911 in Columbus in Mississippi geboren und starb am 25. Februar 1983 in New York City. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Williams wuchs in schwierigen Verhältnissen auf, zuerst in Mississippi, dann in Missouri. Sein Vater verdiente als Schuhverkäufer nicht viel, war ständig unterwegs und schlug seine Kinder, wobei er Williams Bruder besser behandelte. Williams verzieh seinen Eltern nie, dass sie an der kranken Schwester eine Lobotomie durchführen ließen – eine heute nicht mehr gängige Methode zur Ausschaltung bestimmter Hirnregionen mit gravierenden Folgen. Von 1929 bis 1932 studierte Williams Publizistik und Theaterwissenschaften. Seine Studienkollegen verpassten ihm dort den Namen „Tennessee“, da Williams aufgrund vieler Besuche bei den Großeltern den entsprechenden Akzent hatte. Nach Abbruch des Studiums arbeitete er einer Schuhfabrik, bevor er in New York Dramatik studierte. 1944 gelang ihm mit dem Bühnenstück „The Glass Menagerie“ der Durchbruch – einem Stück, das zunächst abgelehnt worden war. Endgültig international berühmt wurde Williams 1947 mit dem Stück „A Streetcar Named Desire“ („Endstation Sehnsucht“), für das er den Pulitzerpreis erhielt. Er schrieb im Laufe seines Lebens 70 Theaterstücke, viele davon wurden am Broadway aufgeführt, unter anderem „Cat on a Hot Tin Roof' („Die Katze auf dem heißen Blechdach“) 1955, das ebenfalls mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und dessen Verfilmung für 6 Oscars nominiert war. Williams war bekennend homosexuell und wurde Opfer von Anfeindungen. Die Beziehung zu seinem Sekretär endete mit dessen Krebstod 1963. Williams litt daraufhin an jahrelangen Depressionen. Er verbrachte viele Jahre in Rom und änderte seinen Schreibstil, was vom Publikum nicht positiv aufgenommen wurde. Im Alter von 71 Jahren starb Tennessee Williams in einem Hotel in New York.
Beiträge
Nachdem Blanche DeBois das Familienanwesen Belle Reves nicht mehr halten konnte, flüchtet sie sich zu ihrer Schwester Stella und ihrem Mann Stanley Kowalski. Dort spielt sie die umschwärmte Südstaatenschönheit, doch schon bald kommt es aufgrund der beengten Wohnverhältnisse und Stanleys verrohter Art zu Konflikten. Zudem scheint Blanche in ihrer eigenen Welt zu leben. Die Situation spitzt sich zu als das ganze Ausmaß ihrer Vergangenheit ans Licht kommt und ihr Verehrer Mitch sie fallen lässt. Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur und es hat Spaß gemacht dieses Theaterstück zu lesen. Denn auch ohne dass es mir von Schauspielern präsentiert wurde, machten die detaillierten Regieanweisungen das ganze lebendig. Es gelang mir ohne weiteres mich in den warmen Sommer in New Orleans in die Enge einer Zwei-Raum-Wohnung einzufühlen und mit den Protagonisten zu leiden. Der Brutalität von Stanley, der von Blanche mit einem Affenmenschen verglichen wird, war ebenso greifbar, wie Blanches zunehmender Wahnsinn, der am Ende eskaliert. Ich bin auch froh, dass ich das Stück nicht in der Schule lesen musste, denn das Zerpflücken jeder Szene hätte mir auf alle Fälle die Freude an dem Stück verdorben.
Wow, erste Erkenntnis für die zukünftige Lesereise: MEHR Theaterstücke lesen. Vor allem die stage directions intensiveren das Leseerlebnis ungemein. Die Charaktere waren ausnahmslos super unsympathisch, aber Williams hat den plot so gut drehen können, dass mit jeder neuen Seite die eigene Stimmung ins Wanken gebracht wurde.
Dramma famosissimo, rappresentato un'infinità di volte e capolavoro riconosciuto di Tennessee Williams; ora che finalmente l'ho letto, capisco il perché del suo successo.E' un'opera di grande atmosfera e di ancor più grande coinvolgimento emotivo, che sin dalla prima scena ci captapulta nei sobborghi della New Orleans anni '40, torridi e stagnanti sia realmente che metaforicamente. Tutto il dramma è giocato su questo dualismo, i personaggi sono vividi e pieni di passione ma sono anche simboli; quindi abbiamo Blanche e Stella, due sorelle con le stesse radici ma diversi destini, a rappresentare l'deale tramontato del vecchio sud. Entrambe sono sconfitte in partenza, ma mentre Stella si rassegna a farsi schiacciare e calpestare perchè, con le parole della vicina di casa Eunice: "Qualsiasi cosa capiti, si deve andare avanti.", Blanche non rinuncia alle sue illusioni ed arriverà al punto di perdere se stessa, prima fisicamente e poi mentalmente. A farla soccombere sarà Stanley, l'animalesco e violento marito della sorella, emblema del modello maschile oppressivo ma più in generale della nuova america, in cui a trionfare sono la forza bruta ed il materialismo.E' un pugno nello stomaco questo libro, non c'è mai un momento di riscatto e siamo immersi fin da subito nello squallore e nella meschinità, fino alla tragedia finale. Un po' troppo forse, per i miei gusti, ma questo non toglie nulla alla qualità del testo.Vista l'importanza delle atmosfere sono sicura che in teatro renderebbe molto di più, soprattutto per la musica, parte fondamentale dell'opera e della stessa New Orleans; anche così però resta un' opera di spessore, scritta benissimo, che qualunque appassionato di teatro o di letterattura americana dovrebbe leggere.
Beschreibung
Das 1947 uraufgeführte Beziehungsdrama beschreibt die Konfrontation zwischen der alternden Südstaatenschönheit Blanche und ihrem Schwager, dem Einwanderer Stanley. Während Blanche versucht, die Fassade einer wohlhabenden Plantagenbesitzertochter aufrechtzuerhalten, hält Stanley ihr ihren wahren Lebenswandel vor und sabotiert ihre Hoffnung auf ein neues Leben mit ihrem Verehrer Mitch.
Abiturempfehlung zum Themenbereich American SouthBuchinformationen
Autorenbeschreibung
Tennessee Williams wurde als Thomas Lanier Williams III am 26. März 1911 in Columbus in Mississippi geboren und starb am 25. Februar 1983 in New York City. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Williams wuchs in schwierigen Verhältnissen auf, zuerst in Mississippi, dann in Missouri. Sein Vater verdiente als Schuhverkäufer nicht viel, war ständig unterwegs und schlug seine Kinder, wobei er Williams Bruder besser behandelte. Williams verzieh seinen Eltern nie, dass sie an der kranken Schwester eine Lobotomie durchführen ließen – eine heute nicht mehr gängige Methode zur Ausschaltung bestimmter Hirnregionen mit gravierenden Folgen. Von 1929 bis 1932 studierte Williams Publizistik und Theaterwissenschaften. Seine Studienkollegen verpassten ihm dort den Namen „Tennessee“, da Williams aufgrund vieler Besuche bei den Großeltern den entsprechenden Akzent hatte. Nach Abbruch des Studiums arbeitete er einer Schuhfabrik, bevor er in New York Dramatik studierte. 1944 gelang ihm mit dem Bühnenstück „The Glass Menagerie“ der Durchbruch – einem Stück, das zunächst abgelehnt worden war. Endgültig international berühmt wurde Williams 1947 mit dem Stück „A Streetcar Named Desire“ („Endstation Sehnsucht“), für das er den Pulitzerpreis erhielt. Er schrieb im Laufe seines Lebens 70 Theaterstücke, viele davon wurden am Broadway aufgeführt, unter anderem „Cat on a Hot Tin Roof' („Die Katze auf dem heißen Blechdach“) 1955, das ebenfalls mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und dessen Verfilmung für 6 Oscars nominiert war. Williams war bekennend homosexuell und wurde Opfer von Anfeindungen. Die Beziehung zu seinem Sekretär endete mit dessen Krebstod 1963. Williams litt daraufhin an jahrelangen Depressionen. Er verbrachte viele Jahre in Rom und änderte seinen Schreibstil, was vom Publikum nicht positiv aufgenommen wurde. Im Alter von 71 Jahren starb Tennessee Williams in einem Hotel in New York.
Beiträge
Nachdem Blanche DeBois das Familienanwesen Belle Reves nicht mehr halten konnte, flüchtet sie sich zu ihrer Schwester Stella und ihrem Mann Stanley Kowalski. Dort spielt sie die umschwärmte Südstaatenschönheit, doch schon bald kommt es aufgrund der beengten Wohnverhältnisse und Stanleys verrohter Art zu Konflikten. Zudem scheint Blanche in ihrer eigenen Welt zu leben. Die Situation spitzt sich zu als das ganze Ausmaß ihrer Vergangenheit ans Licht kommt und ihr Verehrer Mitch sie fallen lässt. Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ ist ein Klassiker der amerikanischen Literatur und es hat Spaß gemacht dieses Theaterstück zu lesen. Denn auch ohne dass es mir von Schauspielern präsentiert wurde, machten die detaillierten Regieanweisungen das ganze lebendig. Es gelang mir ohne weiteres mich in den warmen Sommer in New Orleans in die Enge einer Zwei-Raum-Wohnung einzufühlen und mit den Protagonisten zu leiden. Der Brutalität von Stanley, der von Blanche mit einem Affenmenschen verglichen wird, war ebenso greifbar, wie Blanches zunehmender Wahnsinn, der am Ende eskaliert. Ich bin auch froh, dass ich das Stück nicht in der Schule lesen musste, denn das Zerpflücken jeder Szene hätte mir auf alle Fälle die Freude an dem Stück verdorben.
Wow, erste Erkenntnis für die zukünftige Lesereise: MEHR Theaterstücke lesen. Vor allem die stage directions intensiveren das Leseerlebnis ungemein. Die Charaktere waren ausnahmslos super unsympathisch, aber Williams hat den plot so gut drehen können, dass mit jeder neuen Seite die eigene Stimmung ins Wanken gebracht wurde.
Dramma famosissimo, rappresentato un'infinità di volte e capolavoro riconosciuto di Tennessee Williams; ora che finalmente l'ho letto, capisco il perché del suo successo.E' un'opera di grande atmosfera e di ancor più grande coinvolgimento emotivo, che sin dalla prima scena ci captapulta nei sobborghi della New Orleans anni '40, torridi e stagnanti sia realmente che metaforicamente. Tutto il dramma è giocato su questo dualismo, i personaggi sono vividi e pieni di passione ma sono anche simboli; quindi abbiamo Blanche e Stella, due sorelle con le stesse radici ma diversi destini, a rappresentare l'deale tramontato del vecchio sud. Entrambe sono sconfitte in partenza, ma mentre Stella si rassegna a farsi schiacciare e calpestare perchè, con le parole della vicina di casa Eunice: "Qualsiasi cosa capiti, si deve andare avanti.", Blanche non rinuncia alle sue illusioni ed arriverà al punto di perdere se stessa, prima fisicamente e poi mentalmente. A farla soccombere sarà Stanley, l'animalesco e violento marito della sorella, emblema del modello maschile oppressivo ma più in generale della nuova america, in cui a trionfare sono la forza bruta ed il materialismo.E' un pugno nello stomaco questo libro, non c'è mai un momento di riscatto e siamo immersi fin da subito nello squallore e nella meschinità, fino alla tragedia finale. Un po' troppo forse, per i miei gusti, ma questo non toglie nulla alla qualità del testo.Vista l'importanza delle atmosfere sono sicura che in teatro renderebbe molto di più, soprattutto per la musica, parte fondamentale dell'opera e della stessa New Orleans; anche così però resta un' opera di spessore, scritta benissimo, che qualunque appassionato di teatro o di letterattura americana dovrebbe leggere.











