A Father's Story
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ein erschütternder Blick hinter die Fassade
A Father’s Story von Lionel Dahmer ist kein Buch, das man klassisch „bewerten“ kann – dafür ist die Geschichte zu erschütternd und die Realität dahinter zu grausam. Jeffrey Dahmers Taten sind durch nichts zu rechtfertigen, und genau dieses Wissen begleitet einen durch jede Seite. Trotzdem – oder gerade deshalb – ist der Perspektivwechsel hin zum Vater unglaublich eindringlich. Das Buch gibt einen Einblick in die Kindheit und Entwicklung eines Menschen, der später zu einem der bekanntesten Serienmörder wurde. Dabei entsteht kein Verständnis im Sinne von Rechtfertigung, sondern vielmehr ein Versuch, Zusammenhänge zu begreifen. Besonders nachdenklich hat mich gemacht, wie viele Warnzeichen es offenbar schon früh gab. Man fragt sich unweigerlich, ob ein anderer Umgang, mehr Aufmerksamkeit oder frühzeitiges Eingreifen vielleicht einiges hätte verhindern können. Diese Gedanken ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Gleichzeitig wird auch Lionel Dahmer selbst als komplexe Persönlichkeit sichtbar. Seine Schilderungen lassen erkennen, dass auch er Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen und Empathie hat. Das wirft zusätzliche Fragen auf – über Veranlagung, Erziehung und die feinen Grenzen zwischen ihnen. Ein schweres, bedrückendes, aber auch wichtiges Buch, das lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.
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Ein erschütternder Blick hinter die Fassade
A Father’s Story von Lionel Dahmer ist kein Buch, das man klassisch „bewerten“ kann – dafür ist die Geschichte zu erschütternd und die Realität dahinter zu grausam. Jeffrey Dahmers Taten sind durch nichts zu rechtfertigen, und genau dieses Wissen begleitet einen durch jede Seite. Trotzdem – oder gerade deshalb – ist der Perspektivwechsel hin zum Vater unglaublich eindringlich. Das Buch gibt einen Einblick in die Kindheit und Entwicklung eines Menschen, der später zu einem der bekanntesten Serienmörder wurde. Dabei entsteht kein Verständnis im Sinne von Rechtfertigung, sondern vielmehr ein Versuch, Zusammenhänge zu begreifen. Besonders nachdenklich hat mich gemacht, wie viele Warnzeichen es offenbar schon früh gab. Man fragt sich unweigerlich, ob ein anderer Umgang, mehr Aufmerksamkeit oder frühzeitiges Eingreifen vielleicht einiges hätte verhindern können. Diese Gedanken ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Gleichzeitig wird auch Lionel Dahmer selbst als komplexe Persönlichkeit sichtbar. Seine Schilderungen lassen erkennen, dass auch er Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen und Empathie hat. Das wirft zusätzliche Fragen auf – über Veranlagung, Erziehung und die feinen Grenzen zwischen ihnen. Ein schweres, bedrückendes, aber auch wichtiges Buch, das lange nachwirkt und zum Nachdenken anregt.




