A Burning: A novel
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Beschreibung
Jivan is a Muslim girl from the slums, determined to move up in life, who is accused of executing a terrorist attack on a train because of a careless comment on Facebook. PT Sir is an opportunistic gym teacher who hitches his aspirations to a right-wing political party and finds that his own ascent becomes linked to Jivan's fall. Lovely—an irresistible outcast whose exuberant voice and dreams of glory fill the novel with warmth and hope and humor—has the alibi that can set Jivan free, but it will cost her everything she holds dear.
Taut, symphonic, propulsive, and riveting from its opening lines, A Burning is an electrifying debut.
Buchinformationen
Beiträge
Der Roman (auf Deutsch bei Piper erschienen unter dem Titel "In Flammen", ich habe aber das Original gelesen und kann zur Übersetzung nichts sagen) spielt in Indien, in Kolkata (Kalkutta) und zeichnet das Bild eines korrupten Staates, rassistischer Unterdrückung, Armut und Polizeigewalt. Im Zentrum steht Jivan, eine junge muslimische Frau aus dem Slum, die durch einen unbedachten Kommentar auf Facebook ins Visier der Behörden gerät. Nachdem sie zufällig Zeugin eines Terroranschlags in einem Bahnhof wurde, wird sie verhaftet und als Mittäterin angeklagt. Ihre Unschuld ist den Lesenden von Anfang an klar, doch das Justizsystem braucht eine Schuldige und Jivan hat eigentlich keine Chance. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir mehr von Jivans Vergangenheit, warum sie die Schule abgebrochen hat und was ihrem Vater zugestoßen ist. Wir lernen aber auch Lovely kennen, eine Hijra (im Westen würde man "trans Frau" sagen, aber das greift ein bisschen zu kurz), die Schauspielerin werden will und Jivan ein Alibi geben könnte. Ein Teil der Geschichte ist aus ihrer Sicht erzählt und ihre Figur ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die dritte Hauptfigur ist PT Sir, Jivans früherer Sportlehrer, der eine Karriere in einer rechtsextremen Partei beginnt. Die Vielstimmigkeit des Romans und die hochpolitische Auseinandersetzung mit dem modernen Indien haben die Lektüre für mich zu einem echten Highlight gemacht. Es ist kein Feelgood-Buch, eher das Gegenteil, aber wer meine Lesevorlieben kennt, hat das wahrscheinlich auch eh nicht erwartet, hehe.
Beschreibung
Jivan is a Muslim girl from the slums, determined to move up in life, who is accused of executing a terrorist attack on a train because of a careless comment on Facebook. PT Sir is an opportunistic gym teacher who hitches his aspirations to a right-wing political party and finds that his own ascent becomes linked to Jivan's fall. Lovely—an irresistible outcast whose exuberant voice and dreams of glory fill the novel with warmth and hope and humor—has the alibi that can set Jivan free, but it will cost her everything she holds dear.
Taut, symphonic, propulsive, and riveting from its opening lines, A Burning is an electrifying debut.
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Der Roman (auf Deutsch bei Piper erschienen unter dem Titel "In Flammen", ich habe aber das Original gelesen und kann zur Übersetzung nichts sagen) spielt in Indien, in Kolkata (Kalkutta) und zeichnet das Bild eines korrupten Staates, rassistischer Unterdrückung, Armut und Polizeigewalt. Im Zentrum steht Jivan, eine junge muslimische Frau aus dem Slum, die durch einen unbedachten Kommentar auf Facebook ins Visier der Behörden gerät. Nachdem sie zufällig Zeugin eines Terroranschlags in einem Bahnhof wurde, wird sie verhaftet und als Mittäterin angeklagt. Ihre Unschuld ist den Lesenden von Anfang an klar, doch das Justizsystem braucht eine Schuldige und Jivan hat eigentlich keine Chance. Im Verlauf der Geschichte erfahren wir mehr von Jivans Vergangenheit, warum sie die Schule abgebrochen hat und was ihrem Vater zugestoßen ist. Wir lernen aber auch Lovely kennen, eine Hijra (im Westen würde man "trans Frau" sagen, aber das greift ein bisschen zu kurz), die Schauspielerin werden will und Jivan ein Alibi geben könnte. Ein Teil der Geschichte ist aus ihrer Sicht erzählt und ihre Figur ist mir sehr ans Herz gewachsen. Die dritte Hauptfigur ist PT Sir, Jivans früherer Sportlehrer, der eine Karriere in einer rechtsextremen Partei beginnt. Die Vielstimmigkeit des Romans und die hochpolitische Auseinandersetzung mit dem modernen Indien haben die Lektüre für mich zu einem echten Highlight gemacht. Es ist kein Feelgood-Buch, eher das Gegenteil, aber wer meine Lesevorlieben kennt, hat das wahrscheinlich auch eh nicht erwartet, hehe.




