2034: A Novel of the Next World War
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Die etwa 300 Seiten lesen sich sehr kurzweilig und durch die Kürze der einzelnen Kapitel und Sichtweisen wird man sehr gut am weiterlesen gehalten. Spannend ist das Buch also. Der erste Abschnitt mit seinen etwa 50 Seiten verspricht einen fesselnden Politthriller aus der Sicht beider Parteien. Danach verfällt die Geschichte leider wieder in das plakative Schwarz-Weiß-Denken der Amerikaner: Die amerikanischen Charaktäre sind (bis auf den intreganten Strippenzieher im Weißen Haus) durchgend die Guten, heroische Familiengeschichte inbegriffen, während die chinesischen und iranischen Figuren ambivalente Bösewichte sind, die mit bloßer Hand Eichhörnchen ermorden (ja, genau). Der Konflikt ist natürlich von langer Hand von den Chinesen geplant und sie besitzen durch eine nicht näher beschriebene, ominöse Technologie eine schier unüberwindbaren Vorteil (der Film Independence day lässt grüßen). Klar, die Amerikaner würden ja nie einen Krieg anfangen! *zwinker* Was ich mir hier nach dem spannenden ersten Teil gewünscht hätte, wäre eine Geschichte, die zeigt, wie Kriege tatsächlich entstehen und das meistens beide Seiten keinen Krieg wollen und gleichzeitig durch viele kleine, schrittweise Eskalationen für das Ausbrechen von Krieg verantwortlich sind. Leider fehlt die Beschreibung des Schreckens des Krieges und des Einsatzes von Nuklearwaffen fast völlig. Was die Bevölkerungen treiben wird überhaupt nicht beschrieben. Panik? Flucht? Nur ganz am Rande. Falls dies absichtlich so beschrieben wurde, um die Losgelöstheit der handelnden Personen von den Gesellschaften, die sie zu verteidigen meinen, zu zeigen, ist dies durchaus gelungen. Die Charaktäre leben in ihrer völlig eigenen von Politik und Macht gesteuerten Realität. FAZIT: Kurzweilig, spannend, sicherlich erschreckend... Aber eben auch zu plakativ und wenig tiefgründig. Mit seinen ca. 300 Seiten aber kurz genug, um es sich mal zu Gemüte zu führen.
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Die etwa 300 Seiten lesen sich sehr kurzweilig und durch die Kürze der einzelnen Kapitel und Sichtweisen wird man sehr gut am weiterlesen gehalten. Spannend ist das Buch also. Der erste Abschnitt mit seinen etwa 50 Seiten verspricht einen fesselnden Politthriller aus der Sicht beider Parteien. Danach verfällt die Geschichte leider wieder in das plakative Schwarz-Weiß-Denken der Amerikaner: Die amerikanischen Charaktäre sind (bis auf den intreganten Strippenzieher im Weißen Haus) durchgend die Guten, heroische Familiengeschichte inbegriffen, während die chinesischen und iranischen Figuren ambivalente Bösewichte sind, die mit bloßer Hand Eichhörnchen ermorden (ja, genau). Der Konflikt ist natürlich von langer Hand von den Chinesen geplant und sie besitzen durch eine nicht näher beschriebene, ominöse Technologie eine schier unüberwindbaren Vorteil (der Film Independence day lässt grüßen). Klar, die Amerikaner würden ja nie einen Krieg anfangen! *zwinker* Was ich mir hier nach dem spannenden ersten Teil gewünscht hätte, wäre eine Geschichte, die zeigt, wie Kriege tatsächlich entstehen und das meistens beide Seiten keinen Krieg wollen und gleichzeitig durch viele kleine, schrittweise Eskalationen für das Ausbrechen von Krieg verantwortlich sind. Leider fehlt die Beschreibung des Schreckens des Krieges und des Einsatzes von Nuklearwaffen fast völlig. Was die Bevölkerungen treiben wird überhaupt nicht beschrieben. Panik? Flucht? Nur ganz am Rande. Falls dies absichtlich so beschrieben wurde, um die Losgelöstheit der handelnden Personen von den Gesellschaften, die sie zu verteidigen meinen, zu zeigen, ist dies durchaus gelungen. Die Charaktäre leben in ihrer völlig eigenen von Politik und Macht gesteuerten Realität. FAZIT: Kurzweilig, spannend, sicherlich erschreckend... Aber eben auch zu plakativ und wenig tiefgründig. Mit seinen ca. 300 Seiten aber kurz genug, um es sich mal zu Gemüte zu führen.




