Bauckowski

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Rum und Ähre

Über Bauckowski

Baukowski schreibt seine Geschichten losgelöst von jeglichen Genrekonventionen. Ohne Zweifel hat er einen Hang zum Extremen, und seine Worte sind vulgär, provokant, krude, bedingungslos brutal, gelegentlich gar poetisch und oftmals mit einem krankhaften Sinn für pechschwarzen Humor versehen. Diesmal präsentiert Baukowski seinen Lesern eine weitere Facette, denn nichts langweilt ihn mehr, als Erwartungshaltungen zu erfüllen. Seine bisherigen Veröffentlichungen waren meist in den Bereichen Horror, Bizarro-Fiction, Splatter und Trash angesiedelt. Mit Martyrium wagt sich Baukowski konsequent auf neues Terrain und liefert einen absolut kompromiss-, sowie humorlosen Hardcore-Thriller ab. Martyrium wird ganz bestimmt einige Leser vor den Kopf stoßen und bringt vielleicht sogar das klischeebeladene sowie geschlechtsorientierte Bild des Autors ein wenig ins Wanken. Aber zeichnet nicht gerade das die konsequente Fuck-off-Attitüde Baukowskis aus?